Es sollte etwas Neues sein, mit einer starken politischen Aussage. Die documenta 14 war erstmals an zwei gleichberechtigten Standorten, Kassel und Athen. Den Griechen sollte auch mit Kunst unter die Arme gegriffen werden. An dem Vorhaben hat man sich jedoch politisch und finanziell verhoben und so entstanden sieben Millionen Euro Schulden. Zuletzt immer stärker in der Kritik: der ehemalige Kasseler Oberbürgermeister Bertram Hilgen, der bis Juni Aufsichtsrats-Chef der documenta war.