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53.000 Menschen arbeiten in Hessen in der Auto-Industrie. Sie und ihre Zulieferer sorgen für 15 Prozent des Gesamtumsatzes der hessischen Industrie.

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Das Motto der Internationalen Autoausstellung IAA in Frankfurt lautet in diesem Jahr "Zukunft erleben". Und tatsächlich wird auch in Hessen an der automobilen Zukunft gebastelt. In Offenbach etwa arbeiten in der deutsch-europäischen Zentrale von Hyundai mehr als 1.000 Pioniere am benzinlosen Antrieb. "Unsere Technologie der Zukunft ist die Brennstoffzellentechnologie. Darauf bauen wir alles auf, das ist unsere Kerntechnologie", sagt Geschäftsführer Markus Schick.

Und auch Opel in Rüsselsheim soll zukunftsfähiger werden, das wünscht sich der neue Opel-Chef Carlos Tavares von dem Unternehmen. Die Zukunft läge in den Händen der rund 14.200 Mitarbeiter "Wir werden Euch alle Freiheiten und Möglichkeiten geben, um Opel wieder erfolgreich zu machen."

Zwei Beispiele für weltweit erfolgreiche Auto-Teile aus Hessen

Bereits mit großem Erfolg behaupten sich in Hessen Firmen wie die Norma-Group in Maintal oder die Continental Automotive GmbH in Babenhausen, die zwar keine Autos, aber Technologie oder Teile für diese bauen.

In Babenhausen stellen 3.200 Mitarbeiter so genannte moderne Assistenzsysteme her. Das sind Displays, die auf die Windschutzscheibe der Autos projiziert werden – ein Produkt mit großer Zukunft. Und bei Norma in Maintal werden aus einem Plastik-Granulat 17.500 Verbindungsstücke im Monat hergestellt. Weltweit nahezu jeder Autohersteller verbaut diese Teile, gut 750 Menschen arbeiten bei Norma.

53.000 Menschen arbeiten in Hessen in der Auto-Industrie

Firmen wie Norma oder Conti und die großen Player wie Volkswagen oder Opel machen die Autobranche zu einem unverzichtbaren Element der Wirtschaft in Hessen. Insgesamt 65 Unternehmen gehören zu diesem Segment, sie beschäftigen rund 53.000 Menschen.

Die Autobauer und ihre Zulieferer sorgen für 15 Prozent des Gesamtumsatzes der hessischen Industrie. Das ist Platz zwei nach der Chemie- und Pharmaindustrie (24,5 Prozent). Besonders erfolgreich sind die mittelständischen Unternehmen, die Platzhirsche VW und Opel fuhren in den vergangenen Monaten eher negative Schlagzeilen ein.