Das Hybridhochhaus "140 West" (r.) und der Büroturm "99 West"
Das Hybridhochhaus "140 West" (r.) und der Büroturm "99 West" Bild © picture-alliance/dpa, cma Cyrus Moser Architekten

Hotel-Wohnhochhaus, Büroturm, Kitas und mehr: Dreieinhalb Jahre nach der spektakulären Sprengung des AfE-Turms der Frankfurter Uni ist nun klar, was aus dem Gelände wird.

Die künftige Bebauung des Geländes um den ehemaligen AfE-Turm an der Frankfurter Universität zeichnet sich ab: Die Frankfurter Architekten cma Cyrus Moser haben den Wettbewerb für die Gestaltung des gesamten Quartiers zwischen Senckenberg Museum und Messe gewonnen. Das teilten das Büro sowie der Grundstücksentwickler Groß&Partner am Mittwoch mit.

Im Mittelpunkt steht das Hybridhochhaus "140 West", eine Mischung aus Hotel und Luxuswohnungen. Gebaut werden soll zudem ein 100 Meter hoher Büroturm namens "99 West". Auch eine Kita und ein kleineres Bürogebäude ("21 West") sind geplant. Die Gebäude sollen bis Dezember 2019 fertig sein.

Balkonstruktur und glatte Fassaden

"Das Konzept von cma überzeugte uns, weil es besonders gut dem Ensemble-Gedanken folgt", sagte Jürgen Groß vom Projektentwickler. Wichtig sei zudem die Durchlässigkeit des Quartiers zu den angrenzenden Stadtteilen, betonten die Architekten.

Die geplante Gestaltung des Kulturcampus
Die geplante Gestaltung des Kulturcampus Bild © cma Cyrus Moser Architekten

Der Turm "140 West" erziele seine Wirkung durch die systematische Balkonstruktur der Wohnungen ab dem 17. Stock, teilte cma mit. "Der darunterliegende Hotelteil hat im Kontrast dazu eine einfache, glatte generische Fassade." Der Bau des Hotel-Wohn-Hochhauses hat bereits begonnen.

Umgekehrt soll es beim Bau des Büroturms "99 West" werden. Er soll weniger auffällig werden und wird vom nächsten Sommer an zwischen einem städtischen Platz und einer Grünanlage entstehen. Geplant ist auch ein Baum als Naturdenkmal für die Kita.

Sendung: hr-iNFO, 11. Oktober 2017, 22 Uhr