Niederflur-Straßenbahnen auf der Wilhelmshöher Allee in Kassel - im Hintergrund der Herkules
In Kassel fahren die Straßenbahnen wieder nach Plan. Bild © picture-alliance/dpa

In Kassel hat sich die Lage im Nahverkehr wieder normalisiert. Wegen einer Betriebsversammlung der Verkehrsgesellschaft KVG hatten am Montag über Stunden alle Straßenbahnen und viele Busse stillgestanden.

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"Es ist alles wieder im Lot", sagte eine Sprecherin der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) am Montagnachmittag zu hessenschau.de. Gegen 14.30 Uhr - und damit rund eine halbe Stunde früher als erwartet - nahmen die Busse und Straßenbahnen ihren Betrieb wieder auf.

Weil zahlreiche Bahnen nicht im Depot Wilhelmshöhe, sondern an mehreren neuralgischen Punkten der Stadt abgestellt worden waren, habe man schnell wieder zum Regelfahrplan zurückkehren können, erklärte die Sprecherin.

Fahrten um 9.30 Uhr eingestellt

Am Morgen um 9.30 Uhr hatte die KVG ihre Fahrten wegen einer Betriebsversammlung nahezu vollständig eingestellt. Alle Straßenbahnen waren betroffen, lediglich einige Busse hielten einen Notfahrplan aufrecht. Da viele Betroffene auf Autos auswichen, kam es auf den Straßen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen.  

Die KVG hatte bereits am Donnerstag über die Einschränkungen informiert. Die Mitarbeiter wurden auf der Versammlung über einen Zukunftssicherungspakt informiert, den die Konzernmutter KVV und die Gewerkschaft Verdi geschlossen haben. "Wir danken den Fahrgästen für ihre Geduld", sagte die Sprecherin.

Sendung: hr-iNFO, 20.11.2017, 16 Uhr