IAA Besucher
Besucher in einer der IAA-Hallen. Bild © picture-alliance/dpa

Weniger Aussteller, weniger Besucher: Die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt ist in diesem Jahr geschrumpft. Für den Verband der Automobilindustrie ist die Ursache klar.

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Diesel-Skandal, Diskussionen um Fahrverbote in Städten und den Klimawandel haben sich auf der diesjährigen Internationale Automobilausstellung (IAA) bemerkbar gemacht: Nachdem schon namhafte Autohersteller wie Fiat-Chrysler, Peugeot oder DS die diesjährige Automobilschau in Frankfurt gemieden haben, sind auch weniger Besucher gekommen als vor zwei Jahren.

Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte, wurden bis Sonntagnachmittag rund 810.000 Besucher gezählt. Die Ausstellung schloss um 19 Uhr. Vor zwei Jahren waren laut VDA insgesamt 932.000 Menschen gekommen. "Diese IAA fand in einem besonders schwierigen Umfeld statt. Seit Monaten wird, zum Teil sehr emotional, eine öffentliche Debatte um den Diesel und mögliche Fahrverbote geführt, die Autofahrer und Kunden verunsichert", erklärte der VDA.

Rund 1.000 Aussteller aus 39 Ländern

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Trotz allem habe die IAA ihre Attraktivität behalten und sei nach wie vor die besucherstärkste Messe in Deutschland. Mit rund 1.000 Ausstellern aus 39 Ländern war die IAA den Angaben zufolge sehr gut gebucht. 41 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland.

"Wir sind sehr zufrieden", sagte VDA-Sprecher Eckehart Rotter. Groß sei das Interesse an der Frankfurter Autoshow auch im Internet gewesen. Die IAA erzielte in den sozialen Netzwerken, vor allem Facebook, während der Messetage rund 45 Millionen Kontakte, gut viermal mehr als 2015 (10 Millionen).

Sendung: hr-iNFO, 24.09.2017, 17.00 Uhr