Skispringerin Katharina Althaus erlebte zwei erfolgreiche Tage in Willingen

Trotz schwieriger Wetterbedingungen fand das Skispringen in Willingen auch am Sonntag statt. Katharina Althaus hat dabei eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking auf der Mühlenkopfschanze ein Ausrufezeichen gesetzt.

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Althaus springt in Willingen auf Platz zwei

hs
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Die Olympiazweite aus Oberstdorf kam am Sonntag beim zweiten Weltcup-Springen in Willingen wie schon am Samstag auf Rang zwei. Katharina Althaus profitierte dabei auch vom Ausfall der dominierenden Weltcupführenden Marita Kramer, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Wettkampf wegen schwieriger Wetterlage mehrmals verschoben

Im aufgrund von böigen Winden mehrmals verschobenen Wettkampf flog Althaus im einzigen Durchgang auf starke 145 m (126,0 Punkte). Sie landete damit umgerechnet rund drei Meter hinter der slowenischen Gesamtweltcupsiegerin Nika Kriznar (131,6), die mit einem Traum-Sprung auf 151 m einen Schanzenrekord der Frauen auf der Mühlenkopfschanze aufstellte. Dritte wurde die Russin Alexandra Kustowa (115,8), die auf 150 m sprang.

Bereits am Samstag hatte Althaus bei der Olympia-Generalprobe im Sauerland bei schwierigen Windverhältnissen überzeugt und war mit Platz zwei zum sechsten Mal in diesem Winter aufs Podest gesprungen. Kramer gewann am Samstag, nach ihrem positiven Coronatest sind die Winterspiele in Peking für sie in akuter Gefahr. Die Österreicherin muss vier aufeinanderfolgende negative PCR-Tests abgeben, um in China dabei zu sein. Die ÖSV-Frauen waren in Folge des Coronafalls bereits am Sonntagmorgen abgereist.

Freitag hat nach Sturz auf Start verzichtet

Selina Freitag (Aue) hatte nach ihrem schweren Sturz am Samstag auf das zweite Einzel am Sonntag verzichtet. Der DSV zeigte sich aber zuversichtlich, dass die 20-Jährige bei Olympia starten kann. Insgesamt waren am Sonntag nur 23 Springerinnen an den Start gegangen.