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A49: Waldbesetzer rechnen mit Eskalation

Zwei junge Menschen im Wald vor einem Baumhaus

Die Rechtsmittel gegen den Weiterbau der A49 sind ausgeschöpft, doch damit wollen sich die Aktivisten im Dannenröder Forst bei Homberg/Ohm (Vogelsberg) nicht abfinden. Sie sind fest entschlossen, die Rodung des Waldstücks zu verhindern. Manche harren dort schon seit Monaten aus. Sie fürchten, dass die Situation eskalieren könnte.

Die Bäume sind der geplanten Trasse zwischen Stadtallendorf und Gemünden/Felda im Weg. Ab Oktober will die Baugesellschaft Deges mit Fällungen beginnen. Die Autobahngegner sehen Parallelen zum Fall des Hambacher Forsts in Nordrhein-Westfalen und bereiten sich auf eine mögliche gewaltsame Räumung vor. hessenschau.de hat sich die Situation angeschaut und mit den Aktivisten gesprochen.

Mehr: Baumbesetzer im Dannenröder Forst stellen sich auf Eskalation ein

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Klinik- und Reha-Besuche wieder möglich

Krankenhauspersonal mit Mundschutz

Für Besucher in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen gelten von heute an weitere Lockerungen. Klinik-Patienten dürfen in den ersten sechs Tagen zwei Besuche von je zwei Personen empfangen, vom siebten Tag an ist täglich ein Besuch von maximal zwei Personen möglich. Das hat das Sozialministerium mitgeteilt. Besuche in Reha-Kliniken sind ohne Einschränkungen erlaubt. Eltern von minderjährigen Kindern dürfen diese ebenfalls uneingeschränkt besuchen.

Die Lockerungen gelten zunächst bis Mitte August. Zu beachten ist dabei immer der Mindestabstand von 1,50 Metern, außerdem sind OP-Masken verpflichtend. Alltagsmasken seien nicht ausreichend, betont das Ministerium. Von den Lockerungen unberührt bleibt das Hausrecht der Kliniken. Sie können Besuche weiterhin jederzeit einschränken oder untersagen.

Mehr: Besuche in Kliniken und Reha-Einrichtungen wieder möglich

Frankfurt Marathon stellt sich auf Absage ein

Teilnehmerinnnen und Teilnehmer des Frankfurt Marathons auf der Alten Brücke

Noch ist der Frankfurt Marathon im Oktober nicht abgesagt, doch Veranstalter Jo Schindler geht beinahe fest davon aus. Bis zum Ende des Monats hofft er, eine endgültige Entscheidung vom Land Hessen zu bekommen. Nach den derzeit geltenden Beschränkungen jedenfalls wäre der Marathon unmöglich. Neben den Abstands- und Hygieneregeln sieht Schindler das größte Problem in der Kontaktverfolgung, um mögliche Infektionsketten nachzuvollziehen.

Eine Absage würde für den Frankfurt Marathon herbe finanzielle Einbußen bedeuten. Schindler und sein Team arbeiten mit Feuereifer schon jetzt daran, diese Probleme zu lösen. Unter anderem versuchen sie, mit ihrer Hausbank eine Regelung zu finden. "Wir müssen schauen, dass wir irgendwie ins nächste Jahr kommen", sagt der Veranstalter. Dann sollen alle Läufer, die sich für 2020 angemeldet hatten, einen Startplatz bekommen.

Mehr: Frankfurt Marathon drohen Absage und finanzielle Sorgen

Das Wetter: Wolken, zum Teil Regen, vorübergehend frisch

Bis zum Abend gibt es neben vielen Wolken ab und zu Sonne, vor allem im Osten fallen aber auch einzelne Schauer. Die Temperaturen liegen zwischen 17 und 23 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West. In der Nacht ist es zunächst oft trocken, später verdichten sich die Wolken und es fällt gebietsweise Regen. Die Luft kühlt auf 15 bis 9 Grad ab.

Am Donnerstag ist es meist wolkenverhangen und zeitweise regnet es. Die Höchstwerte liegen nur noch zwischen 14 und 19 Grad. In den folgenden Tagen gibt es dann einen Mix aus Sonne und Wolken. Die Temperaturen steigen wieder deutlich an.

Mehr: Das Wetter in Hessen

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 20:15 Uhr