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Lkw-Attacke von Limburg: Angeklagter äußert sich zu Vorwürfen

Der Lastwagen rammte mehrere Wagen in der Limburger Stadt.

Im Prozess um den mutmaßlich absichtlich verursachten Lkw-Unfall in Limburg hat sich der Angeklagte für die Tat entschuldigt. Für die Amokfahrt im Oktober 2019 machte er seinen Drogenkonsum verantwortlich, der eine Panikattacke ausgelöst habe. "Wären die Drogen nicht im Spiel gewesen, wäre das nicht passiert", sagte der 33-Jährige am Freitag vor dem Limburger Landgericht. An die Tat selbst habe er so gut wie keine Erinnerung mehr.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Der Flüchtling aus Syrien habe zunächst einen Mann aus seinem Lkw gezogen und sei anschließend mit dem Lkw an einer Ampel mit Tempo 40 absichtlich gegen die vor ihm wartenden Autos gefahren. Zehn Fahrzeuge wurden aufeinandergeschoben, 18 Menschen verletzt. Der Mann wurde noch am Tatort festgenommen.

Mehr: Angeklagter zur Lkw-Attacke: "Es waren die Drogen"

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Corona: Frankfurter Virologe mahnt zu mehr Disziplin

Der Virologe Martin Stürmer im Labor

Angesichts der europaweit steigenden Zahl von Neuansteckungen mit Corona mahnt der Frankfurter Virologe Martin Stürmer im hr-Interview zu mehr Disziplin und strengeren Teilnehmer-Obergrenzen bei öffentlichen Veranstaltungen. Die derzeit niedrige Zahl an Todesfällen, sei "ein trügerisches Zeichen", da derzeit der Altersdurchschnitt der Neuinfizierten bei 30 liege und die Betroffenen dementsprechend seltener schwere Krankheitsverläufe aufwiesen. Über kurz oder lang werde das Virus so jedoch wieder mehr in die ältere Bevölkerung hineingetragen werden. "Und dann haben wir ein ganz großes Problem", sagteStürmer.

Die Gefahr, dass es in Deutschland zu einem ähnlich dramatischen Wiederanstieg wie in Frankreich oder Israel komme, sei "sehr real". Stürmer plädiert daher für "verlässlichere elektronische Meldeverfahren" bei Gaststättenbesuchen und eine "stärkere Begrenzung" der Teilnehmerzahl bei privaten Feiern.

Mehr: Virologe Stürmer plädiert für verschärfte Party-Obergrenze

"Fridays for Future" demonstriert wieder

Ein Demonstrationszug, in dem ein junger Mann ein Plakat mit der Aufschrift "Ride bike or go home" hält, ist am globalen Streiktag für Soziale- und Klimagerechtigkeit von Fridays for Future am Mainkai unterwegs zu einer Abschlusskundgebung auf einer Mainbrücke.

Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie hat die Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" zu einem globalen Klimastreik aufgerufen. Auch in 30 hessischen Städten und Orten gingen tausende junge Menschen auf die Straße, um für den Schutz des Klimas und soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren.

In Frankfurt zählte die Polizei bei drei parallelen Demonstrationen rund 2.300 Teilnehmer. In Marburg protestierten rund 1.000 Aktivisten für den Klimaschutz sowie gegen die geplante Rodung des Dannenröder Forstes zum umstrittenen Ausbau der A49. In Kassel nahmen rund 1.200 Demonstranten teil, in Wiesbaden und Darmstadt zählte die Polizei jeweils 400 bis 500 Demonstranten.

Mehr: Tausende bei "Fridays for Future"-Streiks auf Hessens Straßen

Das Wetter: Grau und regnerisch

Am Samstag ist der Himmel meist wolkenverhangen. Erst fällt dabei vor allem in der Südwesthälfte gebietsweise Regen. Am Nachmittag kommt es dann verbreitet zu Regen, der mitunter kräftig sein kann. Dazu ist es sehr kühl mit maximal 9 bis 14 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nord bis West.

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Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 20:15 Uhr