Was wichtig war, was passiert ist, was Hessen bewegt: der Mittwoch in der Zusammenfassung. Der Tag in Hessen.

Corona-Kabinett beschließt neue Regeln

Eine Frau mit Maske wartet auf einen Zug.

Das Corona-Kabinett der Landesregierung hat am Mittwoch die neuen Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung festgelegt. Demnach werden die Kontakte ab kommendem Montag weiter eingeschränkt. Künftig sollen sich im öffentlichen Raum nur noch Angehörige eines Hausstandes mit einer weiteren Person treffen können. Im häuslichen Bereich sei die Regelung als dringende Empfehlung zu verstehen, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Außerdem dürfen Personen aus Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 einen Bereich von 15 Kilometern rund um ihren Wohnsitz nur noch aus triftigem Grund verlassen.

Kitas bleiben geöffnet. Eltern sollen ihre Kinder aber nach Möglichkeit zu Hause betreuen. Bei den Schulen wird in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 die Präsenzpflicht aufgehoben. Auch hier sollen Kinder nach Möglichkeit den Distanzunterricht wahrnehmen. Ab der Jahrgangsstufe 7 wird es nach den Ferien bis zunächst Ende Januar nur Distanzunterricht geben. Eine Ausnahme bilden die Abschlussklassen, für sie gibt es Präsenzunterricht.

Mehr: 15-Kilometer-Regel in Hotspots und viel Homeschooling ab Montag

Weitere Informationen

Der Tag in Hessen abonnieren

Mit unserer App können Sie "Der Tag in Hessen" abonnieren. Dann bekommen Sie täglich um 17:30 Uhr eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone. Hier erfahren Sie, wie es geht.

Ende der weiteren Informationen

AWO Wiesbaden steht vor Zerschlagung

Ein Schild der AWO vor einem Haufen Geld

Der Finanzskandal bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat nicht nur für einen schlechten Ruf, sondern auch für leere Kassen gesorgt. Der Kreisverband Wiesbaden will nach hr-Informationen nun seine Kitas und Pflegeheime verkaufen. Betroffen wären 480 Mitarbeiter, die aber laut AWO-Vorstand gute Aussichten haben, ihre Jobs dort auch nach einem Verkauf zu behalten.

Informiert wurden die Beschäftigten über die Verkaufsabsichten bisher jedoch nicht, auch die Stadt weiß bislang noch nichts davon. Sie bezahlt immerhin den Betrieb der neun Kitas durch ihre Zuwendungen. Verantwortlich für die Finanzmisere des Kreisverbands ist aus Sicht des neuen Vorstand die ehemalige Führungsriege um das Ehepaar Richter.

Mehr: Jetzt will die AWO Wiesbaden Kitas und Heime verkaufen

Novemberhilfen sollen ab Montag fließen

Die Tische eines Restaurants in einer Fußgängerzone sind hochgeklappt.

Die sogenannten Novemberhilfen sollten Betrieben und Soloselbstständigen über die Zeit der Schließung hinweg helfen. Doch viele warten bis heute auf das Geld oder erhielten nur kleine Abschlagszahlungen. Betroffene klagen über bürokratische Hürden und technische Schwierigkeiten. Das Eigenkapital zahlreicher Hotelies und Gastwirte ist inzwischen aufgebraucht. Das Land sieht die Verantwortung für die Probleme beim Bund.

Ab 11. Januar nun sollen die Gelder in großem Stil fließen. Das hat das Wirtschaftsministerium in Aussicht gestellt. Laut Ministerium gingen rund 21.500 Anträge für Novemberhilfen ein. Von den beantragten 349 Millionen Euro seien rund 94 Millionen Euro als Abschläge bereits ausgezahlt worden. Diese sollen jetzt noch einmal kräftig aufgestockt werden. Inzwischen stehen bereits die Dezemberhilfen an.

Mehr: Ab 11. Januar sollen endlich die Novemberhilfen fließen

Eintracht vor entscheidenden Wochen

Younes

Eintracht Frankfurt steht vor richtungsweisenden Wochen. Wenn die Hessen noch einmal oben angreifen wollen, müssen sie ihrer Favoritenrolle in den nächsten Spielen gerecht werden. Aktuell liegt das Team von Adi Hütter mit 20 Punkten auf Tabellenrang acht – und das mit nur vier Punkten Rückstand auf den Fünften Union Berlin.

Durch eine ordentliche Punktausbeute können sich interessante Perspektiven für die Eintracht im letzten Saisondrittel ergeben. Kurz gesagt: Jetzt wäre die Zeit, Punkte zu machen, die man anderswo vielleicht eher liegenlassen kann. Aber wie so oft gibt es auch hier einen Haken.

Mehr: Wie die Eintracht glänzende Perspektiven schaffen kann

Es bleibt grau und nass

In der Nacht zum Donnerstag ist es dicht bewölkt, nur gelegentlich lockert die Wolkendecke etwas auf. Gebietsweise schneit es leicht, anfangs ist in den tiefen Lagen auch Regen möglich. Bei Tiefstwerten zwischen 0 und -3 Grad ist stellenweise mit Glätte zu rechnen.

Auch am Donnerstag hält sich die dichte Bewölkung. Zeitweise fällt leichter bis mäßiger Schnee, an Rhein und Main auch Schneeregen. Die Höchstwerte liegen bei -1 bis +3 Grad.

Mehr: Das Wetter in Hessen (App-Nutzer hier klicken)

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 20:15 Uhr