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Das sind Hessens Modellregionen

Kunden desinfizieren ihre Hände am Eingang eines Textilgeschäfts auf der Frankfurter Zeil.

Hessens Modellkommunen stehen fest: Baunatal (Kassel), Alsfeld (Vogelsberg) und das südhessische Dieburg dürfen unter strengen Kriterien in ersten Bereichen öffnen. Das haben Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag gemeinsam angekündigt. In diesen Kommunen sollen Menschen mit einem negativen Schnelltest zum Beispiel wieder Restaurants, Geschäfte und Kultureinrichtungen besuchen können.

Bouffier betonte mehrfach, das Projekt sei nicht der Umweg, um den Herausforderungen der Pandemie zu entkommen. Er verstehe, dass damit die Hoffnung verbunden sei, endlich Läden und Gaststätten zu öffnen. "Wir müssen bei dieser ganzen Geschichte sehr vorsichtig sein. Es macht keinen Sinn, einfach mal zu schauen, ob es klappt." Als Modellregion beworben hatten sich demnach über 100 Kommunen.

Mehr: Hessen führt das Prinzip der Corona-Modellkommunen ein

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Protest gegen Frankfurter Bauprojekt

Aktivisten Günthersburghöfe Frankfurt

Der Streit um das geplante Neubauviertel Günthersburghöfe im Frankfurter Nordend spitzt sich zu. Am Dienstag errichteten Aktivisten auf dem Areal östlich des Hauptfriedhofs unter anderem Baumhäuser und einen Turm. Mit der Aktion wollen sie nach eigenen Angaben gegen den Bau von bis zu 1.500 Wohnungen auf dem Gelände demonstrieren. Sie wollen die biologische Artenvielfalt dort erhalten. Auf Plakaten forderten sie "wilde Gärten" statt "leblosen Luxus".

"Wir wollen die grüne Lunge Frankfurts mit ihren 1.000 Bäumen und mehr als 70 geschützten Arten schützen", sagte ein Aktivist der Nachrichtenagentur dpa. Seit rund fünf Jahren gibt es Streit über die am Rand des gründerzeitlich geprägten Nordends geplante Siedlung. Kurz vor der Kommunalwahl hatten auch die Grünen in Frankfurt das Projekt wieder infrage gestellt. Wann die Bagger anrollen sollen, ist derweil unklar. Der Bebauungsplan hat noch keine Rechtskraft.

Mehr: Erste Baumhäuser gegen Günthersburghöfe errichtet

Bobic-Nachfolger für Eintracht Frankfurt?

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt baut bei der Besetzung der Nachfolge des scheidenden Sportvorstands Fredi Bobic offenbar auf einen Überraschungs-Kandidaten. Wie der Kicker und die Bild am Dienstag übereinstimmend berichten, soll Hendrik Almstadt neuer Favorit auf den Chefposten sein. Bobic forciert einen Wechsel zum Bundesliga-Konkurrenten Hertha BSC.

Doch wer ist dieser Almstadt? Der 48 Jahre alte Deutsche ist derzeit als Assistent der Geschäftsführung beim AC Mailand tätig und arbeitete zuvor bereits in ähnlicher Funktion bei Aston Villa und dem FC Arsenal in der englischen Premier League. Der Eintracht ist er bekannt, da er in seinem früheren Berufsleben bei der Investmentbank Goldman Sachs in Frankfurt angestellt war. Genau wie der heutige Aufsichtsratschef Philip Holzer. Beide kennen sich seitdem bestens. Die Eintracht kommentierte den Namen auf hr-Anfrage nicht.

Mehr: Almstadt vom AC Mailand könnte Bobic beerben

Das Wetter: Mittwoch kommt der Sommer

In der Nacht zu Mittwoch ist der Himmel meistens sternenklar bei Tiefstwerten von 10 bis 0 Grad. Am Mittwoch setzt sich das sehr warme Frühlingswetter fort. Abgesehen von wenigen, kaum störenden Schleierwolken ist es in allen Ecken des Landes sonnig und trocken. Mit Höchstwerten von meist 20 Grad in Nordhessen bis 25 Grad südlich des Mains reicht es lokal für den ersten Sommertag des Jahres.

Mehr: Das Wetter in Hessen (App-Nutzer hier klicken)

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 30.03.2021, 20.15 Uhr