Ein Grafitti erinnert an die Anschläge von Hanau.

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Eintracht Frankfurt gedenkt Hanau-Opfern

Hanau Grafitti

Vor einem Jahr ermordete ein rechtsextremer Rassist neun Menschen in Hanau: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.

Anlässlich des Jahrestags plant Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt eine besondere Aktion: Die Profis werden sich mit speziellen Trikots vor dem Spiel aufwärmen. "Wir haben auf den Shirts die Porträts der ermordeten Menschen von Hanau und ihre Namen", sagte Vereinspräsident Peter Fischer dem hr-sport.

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Nach tödlichem Unfall: Härtere Strafen für Raser gefordert

Menschen trauern an einer Straßenkreuzung im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, an der Blumen und Kerzen an die Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls vom vergangenen Samstag erinnern. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei waren zwei Fußgänger von einem Pkw erfasst worden, da der Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Die Polizei geht davon aus, dass der 38 Jahre alte Fahrer, der in Frankfurt zwei Menschen anfuhr und dabei tötete, mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Mörfelder Landstraße unterwegs war und eine rote Ampel überfuhr. Mehr als 50 Zeugen sagten nach Angaben der Polizei aus, der Fahrer sei zu schnell unterwegs gewesen.

Dem aktuellen Verkehrssicherheitsbericht der Frankfurter Polizei aus dem Jahr 2019 zufolge ist die Zahl der Unfälle mit Todesfolge durch überhöhte Geschwindigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gestiegen. Eine Bürgerinitiative fordert ein Tempolimit und mehr Blitzer, die Stadt fordert härtere Strafen für Raser.

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Prozess wegen Terrorverdachts gegen Franco A. ab 18. Mai

Bundeswehruniform

Der Fall des unter Terrorverdachts stehenden früheren Bundeswehr-Oberleutnants Franco A. wird ab Mai vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verhandelt. Im Vorlauf hatte es Hickhack um die Zuständigkeit gegeben. Zu klären ist, ob der ehemalige Soldat Franco A. einen rechtsextremen Anschlag vorbereitet und sich, um das Ganze zu vertuschen, die Identität eines syrischen Flüchtlings zugelegt hat.

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Wie Sekten in der Corona-Krise neue Mitglieder anlocken

Telegram-Gruppe einer Sekte

Kontaktbeschränkungen, Virus-Mutationen und die nicht sichtbare Gefahr der Ansteckung: Viele Menschen fühlen sich in der Corona-Pandemie verunsichert und einsam. Sekten nutzen diese Ausnahmesituation gezielt aus, wie der hessische Verfassungsschutz berichtet. Wie vieles andere hat sich auch die Mitgliedersuche verstärkt ins Internet verlegt.

Zwei Aussteigerinnen aus Mittelhessen berichten von ihren Erfahrungen in der Sekte Shinchonji aus Südkorea. Ihre Sektenmitglieder rekrutieren besonders auf Dating-Apps wie Bumble oder über den Messenger-Dienst Telegram neue junge Mitglieder.

Mehr: Mit welchen Tricks Sekten in der Corona-Zeit neue Mitglieder suchen

Wetter: Es wird jetzt jeden Tag wärmer

Frieren war gestern, ebenso wie Schnee, Eisregen und Matsch. Denn jetzt kommen Frühlingsgefühle auf, es wird von Tag zu Tag wärmer. Der Grund ist ein Hochdruckgebiet, das vom Mittelmeer Wärme und Sonne nach Hessen bringt. Am Wochenende sind zumindest im Süden des Landes an Rhein und Main bis zu 18 Grad möglich.

Mehr: Das Wetter in Hessen (App-Nutzer hier klicken) I Bis zu 18 Grad: Am Wochenende schaut der Frühling vorbei

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 16.02.2021, 20.15 Uhr