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Oliver Glasner wird neuer Eintracht-Trainer

Glasner SGE

Der eine Österreicher geht, der nächste Österreicher kommt: Oliver Glasner wird Nachfolger von Adi Hütter auf der Trainerbank von Eintracht Frankfurt. Das bestätigten beide Fußball-Bundesligisten am Mittwochnachmittag. Glasner wechselt vom VfL Wolfsburg an den Main und erhält einen Dreijahresvertrag. Da der noch bis 2022 läuft, wird eine Ablösesumme fällig. Nach hr-Informationen liegt diese bei rund 1,7 Millionen Euro.

Der neue Eintracht-Trainer kann mit seinem alten Verein Wolfsburg einige Erfolge vorweisen. Nach seinem Wechsel 2019 hatte er die Niedersachsen in seiner Premieren-Saison auf den siebten und in der aktuellen Saison auf den vierten Platz und damit in die Champions League geführt.

Mehr: Offiziell! Glasner wird neuer Eintracht-Trainer / Darum passt Glasner gut zur Eintracht

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2020 gab es mehr Gewalt gegen Kinder

Kind sitzt auf dem Boden und vergräbt seinen Kopf zwischen den Armen

Schon zu Beginn der Pandemie wurden immer wieder Befürchtungen laut, Kinder könnten häufiger Opfer von Gewalt werden. Nun belegen das auch Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA), die vom hr ausgewertet wurden. Demnach ist in Hessen die Zahl der misshandelten Kinder 2020 um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Sechs Kinder wurden vorsätzlich getötet oder ermordet - doppelt so viele wie im Vorjahr. Es gab zudem knapp sieben Prozent mehr Fälle von sexuellem Missbrauch. Davon waren jüngere Kinder besonders stark betroffen.

Weil viele Institutionen und Einrichtungen phasenweise geschlossen hatten, ist es nach Angaben des Kinderschutzbundes durchaus auch möglich, dass Fälle im vergangenen Jahr sogar schlechter aufgedeckt werden konnten als sonst. Die Dunkelziffer könnte also noch höher sein.

Mehr: Gewalt gegen Kinder nimmt deutlich zu

Impfen im Zentrum kostet sieben Mal mehr als beim Arzt

Menschen warten in einem Impfzentrum.

Für Hausärzte und Hausärztinnen ist das Impfen ein großer Aufwand - aber nicht besonders ertragreich. 20 Euro pro Spritze zahlt der Bund pro Injektion an die Kassenärzte. Das Impfen in staatlichen Impfzentren ist dagegen wesentlich teurer. Nach einer Berechnung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen belaufen sich die Ausgaben pro Spritze auf das siebenfache: rund 150 Euro.

Grundlage der Rechnung sind die Mindestkosten von 640 Millionen Euro für alle Impfzentren in Hessen und, dass die niedergelassen Ärzte - wie aktuell - knapp die Hälfte der Impfungen vornehmen. Das hessische Innenministerium machte auf hr-Anfrage keine Angaben zu den aktuellen Kosten pro Impfung, bestätigte aber, dass Impfzentren höhere Kosten haben, weil ihre Infrastruktur neu geschaffen werden muss.

Mehr: Impfen im Zentrum sieben Mal teurer als beim Arzt

Waldeck-Frankenberg kämpft gegen hohe Inzidenzen

Eine Karte, die Nordhessen zeigt und die Region Waldeck-Frankenberg herausstellt.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg kämpft mit anhaltend hohen Corona-Fallzahlen. Am Mittwoch lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bei 126 - das ist der höchste Wert in Hessen. Im Vergleich mit allen Kreisen in Deutschland stehen die Nordhessen damit sogar auf dem traurigen Platz fünf.

Die Gründe sind aus Sicht von Kreisgesundheitsdezernent und Vize-Landrat Karl-Friedrich Frese (CDU) vielfältig. Zum einen habe man den Eindruck, dass sich einige Menschen im Landkreis nicht mehr an die Appelle hielten und weniger vorsichtig seien. Zum anderen nähmen es einige Infizierte bei der Kontakt-Nachverfolgung der Behörden nicht so genau und machten falsche Angaben - mit verheerenden Folgen. Aber auch Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede führten zur unzureichenden Einhaltung der Corona-Regeln, sagte Frese.

Mehr: Landkreis kritisiert Bürger wegen hoher Corona-Zahlen

Wetter: Schauer mit Aussicht auf Besserung

Am Donnerstag bleibt das Wetter nass und ungemütlich. Nur in Gebieten südlich des Taunus scheint zeitweise die Sonne und es gibt längere trockene Phasen, bevor nachmittags wieder mit Schauern, örtlich auch mit Gewittern zu rechnen ist. Die Temperatur steigt auf 12 bis 17 Grad, auf den Bergen bleibt es mit 7 bis 11 Grad weiter sehr kühl.

Allerdings: Nach Donnerstag werden die Schauer laut hr-Wetterexperte Tim Staeger seltener, es gibt mehr Sonnenanteile, und Wind ist dann auch kein Thema mehr. Zum Wochenende bringt dann Hoch Waltraud Sonnenschein nach Hessen - kommende Woche sind sogar 25 Grad möglich.

Mehr: Das Wetter in Hessen (App-Nutzer hier klicken) / Die Sonne meldet sich bald zurück

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Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 26.05.2021, 20:15 Uhr