Was wichtig war, was passiert ist, was Hessen bewegt: der Freitag in der Zusammenfassung. Der Tag in Hessen - immer um 17:30 Uhr.

Hitzewelle in Hessen - kühles Gießen

Die Temperaturen klettern auf 30 Grad.

Ganz Hessen schwitzt: Auf Rekordwerte bis 37 Grad kletterte das Thermometer am Freitagnachmittag. Die Kandidaten für die heißesten Orte in Hessen seien Darmstadt und Bensheim (Bergstraße), erklärte hr-Meteorologe Jürgen Weiß. 36 bis 37 Grad seien dort auch am Samstag drin: "Während uns am Freitag eine trockene Hitze erwartet, wird es am Samstag drückend schwül." Am Samstagnachmittag könne es örtlich zu Unwettern kommen, warnt die hr-Wetterredaktion. Abkühlung sei erst am Sonntag in Sicht.

Wer in Gießen und Umgebung wohnt, dem sei angesichts dieser Wetteraussichten der "coole Stadtplan" empfohlen. Der interaktive Online-Stadtplan weist Ihnen den Weg zu kühlen Parkanlagen und Rückzugsgebäuden, schattigen Bänken und Wegen sowie öffentlichen Wasserspendern in der Stadt.

Mehr: Bis zu 37 Grad: Hessen ist im Hitze-Modus, Das Wetter in Hessen, Stadtplan zeigt, wo die Hitze in Gießen noch erträglich ist

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1,7 Millionen Euro Schaden durch Hackerangriff auf Uni Gießen

Uni Gießen Hauptgebäude

Mehr als ein halbes Jahr nach der Cyberattacke auf die Server der Justus-Liebig-Universität (JLU) in Gießen ist das Ausmaß des entstandenen Schadens bekannt. Laut Rechenschaftsbericht des Universitätspräsidiums entstanden durch den Hackerangriff mindestens 1,7 Millionen Euro Kosten. Rund eine Million Euro seien auf zusätzliche Personalkosten zurückzuführen, 700.000 Euro auf Sachkosten für neue Hardware oder zusätzliche Software-Lizenzen, sagte JLU-Präsident Joybrato Mukherjee. Bei den Zahlen handelt es sich um eine vorläufige Schätzung, die den Zeitraum bis Mitte Mai berücksichtigt.

Anfang Dezember hatte eine Schadsoftware die gesamte Online-Infrastruktur der Universität über mehrere Wochen lahmgelegt. Betroffen waren neben der Internetpräsenz der Hochschule auch die Mail-Server und das Prüfungsverwaltungssystem. Die Hochschule hofft nun auf zusätzliche finanzielle Unterstützung durch das Land. Bisher würden die Kosten aus dem laufenden Budget gedeckt.

Mehr: Hackerangriff kostet Uni Gießen 1,7 Millionen

hr-Umfrage: Maskenpflicht im ÖPNV weitgehend eingehalten

Im ÖPNV in Hessen - wie hier in Frankfurt - gilt Maskenpflicht.

Seit Monaten gilt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Die hessischen Nahverkehrsunternehmen ziehen eine positive Zwischenbilanz. Laut einer hr-Umfrage unter den ÖPNV-Verantwortlichen halten es die meisten Fahrgäste für selbstverständlich, in Zug oder Bus eine Maske aufzusetzen. In Kassel und Gießen seien in diesem Zusammenhang keine größeren Probleme bekannt, teilten die zuständigen Verkehrsbetriebe auf Anfrage mit.

In Frankfurt hielten sich vor allem abends und am Wochenende einzelne Fahrgäste nicht an die Regel, sagte ein Sprecher der VGF. Die meisten Berufspendler verhielten sich diszipliniert. Ein Sprecher der Wiesbadener Eswe berichtet dagegen von einer Handvoll Übergriffe auf Busfahrer, die angepöbelt oder bespuckt worden seien. Auch in Darmstadt hatte am Dienstagabend eine Frau eine Busfahrerin geschlagen und verletzt, weil sie keine Maske tragen wollte. Das sei aber ein extremer Einzelfall gewesen, so eine Sprecherin der Heag Mobilo.

Mehr: Offenbar keine Berliner Verhältnisse in Hessens Bussen und Bahnen

Kevin Trapp bleibt der Eintracht treu

Kevin Trapp steht noch bis 2024 bei der Eintracht unter Vertrag.

In der Sommerpause mehrten sich die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Kevin Trapp. Nachdem sich bereits Vereinsbosse eingeschaltet hatten und öffentlich über Preise spekuliert wurde, meldete sich der Eintracht-Torhüter am Freitag selbst zu Wort. Dass er sich auf Vereinssuche befinden soll, habe ihn verwirrt: "Der Klub entwickelt sich weiter und ich plane hier auch meine Zukunft. Wir wollen hier noch viel bewegen", stellte Trapp klar.

Der Nationaltorhüter relativierte zugleich Aussagen von Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic und des ehemaligen Aufsichtsratschefs Wolfgang Steubing, die auch Trapp als nicht unverkäuflich bezeichneten: "Sie haben nicht gesagt, dass sie mich verkaufen wollen, sondern dass die Situation wegen Corona speziell ist und man deshalb nichts ausschließen kann."

Mehr: Trapp-Bekenntnis zur Eintracht: "Wollen hier noch viel bewegen"

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 31.07.2020, 20:15 Uhr