Was wichtig war, was passiert ist, was Hessen bewegt: der Dienstag in der Zusammenfassung. Der Tag in Hessen - immer um 17:30 Uhr.

Hessen vor längerer Hitzewelle

Jugendliche kühlen sich im Freibadbecken ab

Der Hochsommer steht vor den Toren Hessens. Nach einem vergleichsweise moderaten Dienstag mit einem Sonne-Wolken-Mix und Werten von 20 bis 26 Grad erwarten die Meteorologen am Mittwoch Sonne satt und Temperaturen um 30 Grad, in den Folgetagen auch deutlich darüber. Hitzegewitter können vereinzelt auftreten. Wo genau, lässt sich hr-Wetterexperte Mark Eisenmann zufolge noch nicht abschätzen.

Die "ausgeprägte Hitzewelle", wie der Meteorologe sagte, soll den Vorhersagen zufolge diesmal dauerhafter sein als der Vorgeschmack vom vergangenen Wochenende. Auch eine neue Jahres-Höchstmarke bei den Temperaturen ist drin. Am 31. Juli waren im Frankfurter Westend 35,4 Grad gemessen worden. Diesmal sind Eisenmann zufolge in der Spitze durchaus 36 Grad möglich. Das hessische Allzeithoch datiert auf den 25. Juli 2019. Damals wurden in Frankfurt 40,2 Grad erreicht.

Mehr: Hitzewelle bringt dauerhaft Temperaturen über 30 Grad | Das Wetter in Hessen

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Fraport kündigt massiven Stellenabbau an

Fraport Halbjahresbilanz

Der Flughafenbetreiber Fraport will als Folge der Corona-Krise in Frankfurt 3.000 bis 4.000 Stellen abbauen. Davon wäre somit jeder sechste bis siebte Arbeitsplatz an Deutschlands größtem Flughafen betroffen. Fraport beschäftigt dort rund 22.000 Menschen. Der Abbau soll hauptsächlich über die natürliche Fluktuation und sozialverträgliche Maßnahmen geschehen. Darüber verhandle man mit den Arbeitnehmern, erklärte Fraport-Chef Stefan Schulte. Ob betriebsbedingte Kündigungen nötig würden, hänge von der Umsetzung ab.

Fraport hatte für das zweite Quartal 2020 einen Verlust von 182 Millionen Euro bekanntgegeben. Der Gesamtumsatz war um rund drei Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 250 Millionen Euro eingebrochen. Wegen der Corona-Krise sind derzeit rund 16.000 Fraport-Beschäftigte in Kurzarbeit. Angesichts der anhaltenden Pandemie geht Schulte nur von einer langsamen Erholung aus. Mit einem langfristigen moderaten Wachstum sei erst wieder nach 2023 zu rechnen, sagte der Flughafen-Chef.

Mehr: Fraport will bis zu 4.000 Stellen streichen

ICE-Strecke nach Großbrand gesperrt

Halle in Vollbrand

Nach einem Großbrand in einem Hünfelder (Fulda) Baustofflager war die angrenzende ICE-Strecke Fulda - Bad Hersfeld am Dienstag noch den ganzen Tag gesperrt. Das Feuer hatte die Bahnanlagen beschädigt. Die Bahn kündigte eine Freigabe der Strecke frühestens in den Abendstunden an. Betroffen waren neben Intercity- und ICE-Verbindungen auch mehrere Linien des Regionalverkehrs.

Bei dem Feuer war am Montagabend laut Polizei ein Schaden von rund drei Millionen Euro entstanden. Gebrannt hat eine 7.500 Quadratmeter große Raiffeisen-Lagerhalle mit Baustoffen. Mehrere Feuerwehren aus Hünfeld und den umliegende Ortschaften waren im Einsatz. Verletzt wurde nach vorläufigen Angaben niemand. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar.

Mehr: Bahnstrecke zwischen Fulda und Hünfeld weiter gesperrt

Eintracht Frankfurt: Gacinovic geht, Zuber kommt

Torró, Gacinovic und Touré

Offensivspieler Mijat Gacinovic verlässt nach fünf Jahren die Frankfurter Eintracht und wechselt zum Liga-Rivalen TSG Hoffenheim. Zu selten konnte Gacinovic in der letzten Zeit überzeugen, in der vergangenen Saison war er auch kein Stammspieler mehr. Für die Frankfurter Fans bleibt er dennoch unvergessen: Sein Tor in der Nachspielzeit des Pokalfinales 2018 gegen den FC Bayern München schrieb Vereinsgeschichte.

Für Gacinovic kommt Steven Zuber an den Main. Der 28-Jährige erhält einen Vertrag bis 2023. "Mit Steven Zuber verstärken wir uns gleich auf mehreren Positionen", lobte Sportvorstand Fredi Bobic die Vielseitigkeit des Schweizer Nationalspielers. Auch numerisch tritt Zuber in die Fußstapfen von Gacinovic: der Neue übernimmt von ihm die 11 auf dem Rücken.

Mehr: Gacinovic verlässt Eintracht Frankfurt - Zuber kommt

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 20:15 Uhr