Was wichtig war, was passiert ist, was Hessen bewegt: der Montag in der Zusammenfassung. Der Tag in Hessen - immer um 17:30 Uhr.

Impfungen reibungslos angelaufen

Zeynep Kallmayer (l), Pflegegruppenleiterin COVID-Intensivstation C1 am Uniklinikum, schaut nach ihrer Impfung zu Prof. Sabine Wicker, Betriebsärztin des Klinikums und Mitglied der Ständigen Impfkommission am Robert Koch Institut, die ein Pflaster auf die Einstichstelle drückt.

Rettungsdienste und Politik sind mit dem Start der Corona-Impfungen in Hessen zufrieden. "Wir alle werden noch eine ganze Weile mit Einschränkungen leben müssen", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag. "Doch die Schutzimpfungen bieten uns einen Ausweg aus der Pandemie. Gestern sind wir erfolgreich gestartet."

Hessen hatte zunächst 10.000 Impfdosen geliefert bekommen. Am Montag kamen laut Innenministerium weitere 39.000 an. Auch das Rote Kreuz, das die meisten Impfzentren betreibt, berichtete von gut funktionierenden Abläufen. Die Impfungen waren am Sonntag in Altenheimen und Covid-19-Krankenhäusern gestartet. Die mobilen Impfteams waren zunächst etwa in Frankfurt, Limburg, Gießen und Fulda unterwegs. Am Montag kamen weitere Kreise dazu.

Mehr: Corona-Impfung in Hessen reibungslos angelaufen

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Schwan legt ICE-Strecke lahm

Ungünstiger Ort für Trauer: Ein Schwan blockiert den Bahnverkehr.

Wegen eines Schwans an einer ICE-Strecke ist es in Nordhessen zu erheblichen Zugverspätungen gekommen. Grund des Aufenthalts war wohl Trauer: Das Tier hatte sich am Tag vor Heiligabend zusammen mit einem Artgenossen in den Bereich der Schnellfahrstrecke zwischen Kassel und Göttingen verflogen, wie die Bundespolizei am Montag erklärte.

Der andere Schwan war vermutlich in die Oberleitung geraten. Sein trauernder Freund habe nach dem Unglück sich nicht von den Gleisen weglocken lassen, die Feuerwehr musste den Schwan wegtragen. 23 Züge verspäteten sich.

Mehr: Trauernder Schwan legt ICE-Schnellstrecke lahm

Luftreinhalteplan für Frankfurt in Kraft

Dieselfahrverbot Frankfurt

Um die Luftqualität in Frankfurt zu verbessern, ist in der Stadt am Montag ein neuer Luftreinhalteplan in Kraft getreten. Konkret bedeutet das: eine Erweiterung des ÖPNV-Angebots, ein Tempolimit in der Innenstadt und Maßnahmen zum Ausbau des Radverkehrs. Zudem werden die Bedingungen für ein mögliches Fahrverbot festgelegt.

Mit den Maßnahmen wird laut Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) sichergestellt, "dass die geltenden Grenzwerte für Stickstoffdioxid so schnell wie möglich eingehalten werden". Die Fahrverbote, die frühestens ab dem 1. Juli gelten sollen, beziehen sich auf ältere Dieselfahrzeuge und Benziner.

Mehr: Tempolimits und Radwege sollen Fahrverbote verhindern

Wetter: Es bleibt winterlich

In der Nacht zum Dienstag ist der Himmel mal aufgelockert, mal stark bewölkt. Dazu fällt gebietsweise Regen oder Schnee, wobei die Schneefallgrenze auch mal bis in tiefere Lagen sinken kann. Es ist mit Glätte wegen Schnee oder überfrierender Nässe zu rechnen. Die Tiefstwerte liegen bei +2 bis -3 Grad.

Am Dienstag gibt es dann Wolken und etwas Sonne, stellenweise Schnee- oder Regenschauer. Schneefallgrenze auf 300 bis 500 Meter ansteigend. Höchstwerte: 0 bis 6 Grad.

Mehr: Das Wetter in Hessen (App-Nutzer hier klicken)

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 20:15 Uhr