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Impfanmeldung für zweite Priorisierungsgruppe offen

Ein Covid-19-Impfstoff (AFP)

Seit Dienstag können sich Angehörige der zweiten Priorisierungsgruppe für eine Corona-Impfung anmelden. Zu der Gruppe gehören unter anderem Senioren ab 70 Jahren, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen und medizinisches Personal. Auch Grundschullehrer und Erzieher sollen bald dabei sein.

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) erklärte, das Anmeldeverfahren sei vereinfacht. Impfwillige müssen sich demnach über das Onlineportal oder per Telefon registrieren. Ihnen werde dann ein Termin zugewiesen - per Post oder per Mail. Wenn der Termin nicht passe, sei es möglich, ihn umzubuchen. Die Impfungen dieser Gruppe, die laut Schätzungen des Ministeriums bis zu 1,5 Millionen Menschen umfasst, sollen ab dem 5. März beginnen.

Mehr: Impftermine für weitere 1,5 Millionen Menschen in Hessen

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Umfrage: Schüler in Pandemie gestresst

Ein Grundschulkind sitzt mit einem Buch vor dem Laptop

Der hr hat Schüler in der Corona-Pandemie im Dezember 2020 und Anfang Februar 2021 befragt. Die Umfrageergebnisse zeigen: Schon vor dem zweiten Lockdown hat Homeschooling den Schülern zugesetzt. Nun scheinen einige an ihre Belastungsgrenze zu stoßen.

Von den rund 7.000 Teilnehmern an der nicht repräsentativen Befragung fühlen sich viele derzeit "gestresst", "überfordert", "depressiv" oder "erschöpft". 77 Prozent antworteten auf die Frage "Wie fühlst Du Dich - in einem Wort?" mit negativen Begriffen.

Mehr: Schüler in der Corona-Pandemie: gestresst, überfordert, erschöpft

Weniger Menschen nutzen wegen Corona den ÖPNV

Fahrgäste in einer U-Bahn

Die Nutzung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) ist im Corona-Jahr 2020 deutlich zurückgegangen. Das zeigt eine Studie der Frankfurter Verkehrsgesellschaft traffiQ. Demnach gaben bei der Befragung im Oktober mehr als die Hälfte der rund 1.000 Befragten an, weniger Bus und Bahn zu fahren. 62 Prozent von ihnen nannten die Pandemie als Grund. Weniger ausschlaggebend waren diesmal die sonst häufiger genannten Gründe Preise oder Fahrtangebot.

Während die Nutzung von S- und U-Bahnen zurückging, fuhren in der Pandemie wieder mehr Menschen mit dem Auto. Auch das Fahrrad wurde häufiger genutzt. Ebenso wurden Wege wieder öfter zu Fuß zurückgelegt Auch das Homeoffice spielte beim Rückgang der ÖPNV-Nutzung eine Rolle.

Von den Heim- und Kurzarbeitern stiegen 46 Prozent weniger in Bus und Bahn, bei den "normal" Arbeitenden waren es 22 Prozent. traffiq-Geschäftsführer Tom Reinhold ist dennoch optimistisch. Auch wenn das Homeoffice nach der Krise eine wichtige Rolle spielen könnte, so glaube er doch, "dass sich der Erfolgstrend des umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehrs durchsetzt".

Mehr: Angst vor Corona: Viele Fahrgäste meiden Busse und Bahnen

Reemtsma-Entführer nach Überfall auf Geldtransporter festgenommen

Polizei vor dem Ikea-Möbelhaus in Frankfurt-Nieder-Eschbach

Im November 2019 wurde vor einer Ikea-Filiale in Frankfurt ein Geldtransporter überfallen. Der 56 Jahre alte Fahrer wurde durch einen Schuss ins Bein schwer verletzt. Jetzt hat die Polizei in den Niederlanden einen 60 Jahre alten verdächtigen Deutschen festgenommen.

Nach Medienberichten soll es sich dabei um den Drahtzieher der Entführung des Hamburger Sozialforschers Jan Philipp Reemtsma 1996, Thomas Drach, handeln. Der Fall hatte seinerzeit für viel Aufsehen gesorgt. Drach war später in Argentinien gefasst und 2000 in Hamburg zu 14 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.

Der nun festgenommene Verdächtige, der seitens der Behörden nicht namentlich genannt wurde, war mit einem vom Amtsgericht Köln erlassenen europäischen Haftbefehl gesucht worden. Er soll weitere Überfälle 2018 in Köln und 2019 am Flughafen Köln/Bonn begangen haben. Die Polizei prüft außerdem, ob er auch an einem gescheiterten Überfall auf einen Geldtransport im Januar dieses Jahres im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim beteiligt war.

Mehr: Reemtsma-Entführer nach Überfall auf Geldtransporter festgenommen

Wetter: Nachts klar, am Mittwoch nach Nebel sonnig

Der Dienstag geht mit viel Sonne zu Ende. In der Nacht zum Mittwoch ist es meist klar. Im Norden und Westen ziehen Wolken durch. Vor allem in den Flusstälern bildet sich örtlich Nebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 und 1 Grad. Am Mittwoch ist es nach Auflösung lokaler Nebelfelder überall sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 20 Grad.

Der Donnerstag wird noch einmal sonnig und warm mit bis zu 19 Grad. Am Freitag gibt es etwas Regen, während es zum Wochenende hin wieder sonniger wird. Allerdings gehen die Temperaturen um ein paar Grad zurück und erreichen nur noch 13 Grad.

Mehr: Das Wetter in Hessen (App-Nutzer hier klicken)

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 23.02.2021, 20:15 Uhr