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Lufthansa will erneut tausende Stellen abbauen

Ein Mann mit Mundschutzmaske steht vor Lufthansa-Maschinen,

Die Fluggesellschaft Lufthansa streicht erneut Stellen: In Deutschland sollen 10.000 weitere Vollzeitjobs abgebaut oder Personalkosten im vergleichbaren Maße eingespart werden, kündigte das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Donnerstag an. Erreichen will der Konzern das über freiwillige Abgänge oder Teilzeitlösungen. In den vergangenen zwölf Monaten hatte der Konzern nach eigenen Angaben bereits 25.700 der weltweit rund 136.000 Angestellten entlassen.

Zuvor hatte die Fluggesellschaft ihre Zahlen für das erste Jahresquartal vorgelegt. Demnach belief sich der Verlust auf 1,05 Milliarden Euro - nur noch halb so viel wie im Vorjahresquartal. Seitdem hat die Lufthansa ihre Kosten durch Stellenabbau, Kurzarbeit und stillgelegte Jets stark gesenkt.

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Weniger Arbeitslose im April

Die Grafik zeigt die Arbeitslosenquote von April 2021 in der Höhe von 5,5%. Der daneben stehende Pfeil zeigt horizontal, da im Vormonat die Quote auch bei 5,5 lag. Im Hintergund ist eine fotografischer Ausschnitt der Bundesagentur für Arbeit zu sehen.

In Hessen ist die Zahl der Arbeitslosen im April weiter gesunken. Wie die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte, waren 188.000 Menschen arbeitslos, rund 3.000 weniger als im März. Die Arbeitslosenquote liegt damit unverändert bei 5,5 Prozent. 

Die Regionaldirektion führt das auf eine kleine Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt zurück, die sich bereits im Vormonat bemerkbar gemacht hatte. In den Außenberufen auf dem Bau und im Garten könne jetzt noch mehr gearbeitet werden. Außerdem hätten viele jungen Menschen, die im Februar oder März ihre verkürzte Ausbildung abgeschlossen haben, inzwischen einen Job gefunden. 

Die Unternehmen würden allmählich auch wieder vermehrt einstellen, wenn auch nicht in den von Corona besonders betroffenen Branchen wie Luftfahrt, Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie. Geringqualifizierte Langzeitarbeitslose hätten es im Moment besonders schwer.

Mehr: Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt hält an

Urteil: Neckermann-Manager haben Pleite nicht hinausgezögert

Die ehemalige Zentrale des Versandhändlers Neckermann in Frankfurt wird inzwischen als Flüchtlingsunterkunft genutzt.

Im Prozess um die Pleite des Versandhändlers Neckermann vor fast neun Jahren hat das Landgericht Frankfurt die damaligen Manager von weiterer Haftung freigestellt. Das Gericht wies am Donnerstag Ansprüche des Insolvenzverwalters zurück, der von der damaligen Geschäftsführung um Henning Koopmann und den Aufsichtsräten rund 19,8 Millionen Euro verlangt. 

Nach Auffassung des Gerichts haben die Manager die Pleite nicht hinausgezögert und gingen im Mai 2012 zu Recht davon aus, dass es noch eine Möglichkeit zur Rettung des Traditionsunternehmens gebe. Sie hätten sich auch jederzeit professionellen Rat zu arbeits- und insolvenzrechtlichen Fragen geholt.

Mehr: Neckermann-Manager haben Pleite nicht hinausgezögert

Wetter: Der Freitag bringt Wolken

Der Donnerstag endet wechselhaft und windig. In der Nacht zum Freitag ist es teils klar und meist trocken. Die Temperatur sinkt auf 7 bis 0 Grad.

Am Freitag ist es teils dicht bewölkt, teils aufgelockert und oft trocken, gelegentlich kann es regnen. Die Höchstwerte reichen von 10 bis 15 Grad, auf den Bergen werden es maximal 7 bis 10 Grad.

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Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 29.04.2021, 20:15 Uhr