Was wichtig war, was passiert ist, was Hessen bewegt: der Montag in der Zusammenfassung. Der Tag in Hessen - immer um 17:30 Uhr.

Was sich an den Corona-Regeln im Dezember ändert

Ein Schild erinnert an die Maskenpflicht auf der Frankfurter Zeil.

Ab Dienstag gelten in Hessen neue Corona-Regeln. Dann dürfen sich im öffentlichen Raum nur noch fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, Kinder nicht mitgezählt. Bisher waren zehn Menschen erlaubt. Verschärft wird auch die Personenzahl in Geschäften: In kleineren Läden ist ein Kunde pro zehn Quadratmeter erlaubt. Für große Läden gilt: Auf den ersten 800 Quadratmetern Verkaufsfläche darf jeweils ein Kunde pro 10 Quadratmeter hinein. Auf der zusätzlichen Fläche ist dann nur noch ein Kunde pro 20 Quadratmeter erlaubt.

Auch im Dezember müssen Kultureinrichtungen, Schwimmbäder und Restaurants geschlossen bleiben. Übernachtungen im Inland bleiben für touristische Zwecke verboten. Auch an den Schulen ändert sich nichts. Mitte Dezember will die Landesregierung über mögliche Lockerungen für die Zeit von Weihnachten bis Silvester entscheiden.

Mehr: Private Treffen, Shopping, Reisen: Was sich an den Corona-Regeln im Dezember ändert

Weitere Informationen

Der Tag in Hessen abonnieren

Mit unserer App können Sie "Der Tag in Hessen" abonnieren. Dann bekommen Sie täglich um 17:30 Uhr eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone. Hier erfahren Sie, wie es geht.

Ende der weiteren Informationen

Umstrittenes Zwischenlager am Frankfurter Flughafen genehmigt

Ein großer Erdhaufen, teilweise mit Plastik abgedeckt.

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport darf ein umstrittenes Zwischenlager für belastete Erde bauen. Das Regierungspräsidium Darmstadt habe die Erlaubnis erteilt, sagte ein Sprecher. Beim Bau des Terminals 3 werden nach Angaben des Flughafenbetreibers bis zu 470.000 Kubikmeter mit polyfluorierten Chemikalien (PFC) verseuchte Erde anfallen. Die Rückstände stammen Fraport zufolge vermutlich aus Löschschaum, der auf der früheren US Airbase eingesetzt wurde.

Weil zunächst unklar war, bis wann die belastete Erde fachgerecht entsorgt werden kann, hatte Fraport den Bau eines Zwischenlagers beantragt. Inzwischen ist das Unternehmen aber zuversichtlich, den belasteten Bodenaushub bis Mitte 2021 abtransportieren zu können. Das genehmigte Zwischenlager würde dann gar nicht gebaut.

Mehr: Fraport darf Zwischenlager für verseuchte Erde errichten

"Corona-Pandemie" ist Wort des Jahres

Das Wort des Jahres 2020 ist "Corona-Pandemie"

"Corona-Pandemie" ist von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) zum Wort des Jahres 2020 gekürt worden. Auf dem zweiten Platz landete "Lockdown", wie die GfdS am Montag in Wiesbaden mitteilte. Bei der Aktion wählt eine Jury regelmäßig zehn Wörter und Wendungen aus, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Jahres sprachlich in besonderer Weise bestimmt haben.

Die Begriffe stammen aus einer Sammlung von mehreren tausend Belegen aus verschiedenen Medien und Einsendungen von Außenstehenden. Im vergangenen Jahr wurde "Respektrente" zum "Wort des Jahres" gekürt, 2018 war es "Heißzeit".

Mehr: "Corona-Pandemie" ist Wort des Jahres 2020

Wetter: Der Schnee kommt

Am Montagabend kommen zuerst im Upland Niederschläge auf, die zumeist als Schnee, teilweise aber auch in Form von gefrierendem Regen niedergehen können. Dann besteht erhöhte Glättegefahr. Bevorzugt in den höheren Lagen Nordhessens kommt es zu einzelnen starken Böen.

In der Nacht zum Dienstag ist es anfangs noch teilweise klar zwischen Rhön und Odenwald. In der ersten Nachthälfte breiten sich dann aber von Nordwesten über ganz Hessen Niederschläge aus. Meistens fällt Schnee, anfangs in den tiefen Lagen auch Regen, der örtlich gefrieren kann. Die Tiefstwerte liegen zwischen 1 Grad an der Weser und minus 3 Grad zwischen Rhön und Odenwald Achtung: Es kann streckenweise glatt werden.

Mehr: Das Wetter in Hessen (App-Nutzer hier klicken)

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 30.11.2020, 20:15 Uhr