Was wichtig war, was passiert ist, was Hessen bewegt: der Donnerstag in der Zusammenfassung. Der Tag in Hessen - immer um 17:30 Uhr.

Corona-Kabinett konkretisiert Lockdown-Verlängerung

Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse eines Frankfurter Gymnasiums mit Mundschutz im Unterricht.

Der Corona-Lockdown geht in eine weitere Verlängerung - zunächst bis zum 7. März, wie Bund und Länder am Mittwoch beschlossen haben. Einen Tag später hat das Corona-Kabinett der hessischen Landesregierung diese Beschlüsse für Hessen konkretisiert.

Zum Beispiel wird für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 in Hessen ab dem 22. Februar Wechselunterricht angeboten, für sie gilt ab dann eine permanente Maskenpflicht, wie die Landesregierung am Donnerstag mitteilte. Neben Abschlussklassen werden auch Schülerinnen und Schüler der Qualifizierungsphase 2 (Q2) kurz vor dem Abitur vollständig in den Schulen unterrichtet. Für alle anderen bleibt es beim Distanzunterricht.

Alle Regelungen im Überblick sowie einen Bericht über Kritik an der Lockdown-Verlängerung finden Sie hier:

Mehr: Friseursalons auf, Wechselunterricht für junge Schüler, Hoffen auf Inzidenz unter 35 / Kritik an Lockdown-Verlängerung

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Offenbar Anklage gegen Vater des Hanau-Attentäters

Mahnwache in Hanau

Am 19. Februar 2020 ermordete Tobias R. aus rassistischen Motiven in Hanau neun junge Menschen. Auch seine Mutter und sich selbst tötete er anschließend. Knapp ein Jahr nach dem Anschlag ist nun offenbar sein Vater wegen mutmaßlich rechtsextremer Ausfälle ins Visier der Justiz gerückt.

Die Staatsanwaltschaft Hanau erhob nach Informationen der Bild-Zeitung gegen den Vater des Attentäters Anklage wegen rassistischer Beleidigung. Der 73-Jährige habe sich über eine Gedenkveranstaltung für die Opfer in der Nähe seines Hauses in Hanau im Dezember beschwert und sie bei der Polizei angezeigt. Er beklagte dem Bericht zufolge, die Polizei habe die "wilden Fremden" bei der Mahnwache Banner nahe seiner Wohnungstür aufhängen lassen.

Mehr: Vater des Hanauer Attentäters offenbar wegen Beleidigung angeklagt

Rechenzentren in Frankfurt boomen

Rechenzentrum

Schon vor der Corona-Pandemie war Frankfurt die deutsche Internethauptstadt. Mit dem Knotenpunkt DE-CIX beherbergt die Stadt einen der größten Internetknoten der Welt. Der Lockdown hat der Digitalisierung nun einen kräftigen Schub versetzt, Anbieter von Videokonferenzen oder Online-Shops mieten mehr Kapazität in den Rechenzentren.

Die Nachfrage sei ungebremst, sagte der Sprecher des Planungsdezernats, Mark Gellert. Die Stadt begrüße dies, wolle die Entwicklung aber steuern und Wildwuchs begrenzen. Am ehemaligen Hauptsitz des Versandhändlers Neckermann soll bis 2028 das bislang größte Rechenzentrum der Stadt entstehen. Der Betreiber Interxion will dort eine Milliarde Euro investieren.

Mehr: In Frankfurt und Umgebung boomen die Rechenzentren

Das Wetter: Kalt und sonnig

In der Nacht zum Freitag ist es in der Südwesthälfte leicht bewölkt oder klar, im Norden und Osten mitunter wolkig, aber meist trocken. Örtlich kann sich Nebel bilden. Die Temperatur geht zurück auf -7 bis -20 Grad.

Am Freitag ist es überwiegend sonnig, im Norden und Osten bleibt es bewölkt, aber trocken. Mit Höchstwerten zwischen -9 und -2 Grad bleibt es winterlich kalt.

Mehr: Das Wetter in Hessen (App-Nutzer hier klicken)

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 11.02.2021, 20:15 Uhr