Was wichtig war, was passiert ist, was Hessen bewegt: der Mittwoch in der Zusammenfassung. Der Tag in Hessen - immer um 17:30 Uhr.

So viele Corona-Tote wie nie zuvor

Kerzen und Gedenken am Friedberger Platz.

In Hessen sind binnen 24 Stunden weitere 2.411 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 96 Menschen an oder mit Covid-19 - ein neuer Höchstwert seit Beginn der Pandemie. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 2.296. Insgesamt wurden 125.049 Corona-Fälle registriert.

Mehr: Coronavirus: Aktuelles aus Hessen

Heime fordern Einsatz des Katastrophenschutzes

Eine Pflegerin misst in einem Heim einer älteren Dame den Blutdruck

Schnelltests, Besuchsregelungen, und jetzt auch noch der Impfstart - Beschäftigte in Heimen sind in der Corona-Pandemie oft heillos überlastet. Die Diakonie Hessen fordert deshalb Unterstützung durch Hilfsorganisationen. Denkbar sei auch der Einsatz von Katastrophenschutzkräften, teilte die Diakonie mit Sitz in Frankfurt mit. Die Kräfte sollten so lange die Arbeit in den Heimen unterstützen, bis dort die Impfungen abgeschlossen seien. Mehr als 2.500 Beschäftigte in den Pflegeheimen seien derzeit infiziert oder in Quarantäne.

Mehr: Alarm-Brief an Gesundheitsminister: Heime fordern Einsatz des Katastrophenschutzes

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Lufthansa und Piloten einigen sich auf Krisenplan

Lufthansa-Pilot

Die Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben sich in der Corona-Krise auf einen längerfristigen Sparplan geeinigt. Unternehmen und Gewerkschaft teilten mit, der neue Krisentarifvertrag gelte bis Ende März 2022. Vorgesehen ist demnach, die Kurzarbeit der Piloten bis Ende 2021 zu verlängern. Außerdem darf die Lufthansa die Arbeitszeit mit entsprechenden Gehaltseinbußen kürzen und Tariferhöhungen aussetzen. Im Gegenzug sind betriebsbedingte Kündigungen für die Dauer des Vertrags ausgeschlossen. Die angedrohten Massenentlassungen sind damit vorerst vom Tisch. Der Lufthansa-Vorstand muss dem Vertrag aber noch zustimmen.

Mehr: Keine Massenentlassungen: Lufthansa und Piloten einigen sich auf Krisenplan

Vier Millionen Euro Schaden nach Brand in Langgöns

Brand Langgöns Oberkleen

Bei einem Feuer in Langgöns-Oberkleen (Gießen) ist am Mittwochvormittag eine Lagerhalle abgebrannt. In dem Gebäude befanden sich unter anderem Lagerräume einer Firma für industrielle Filteranlagen. Verletzt wurde niemand. Weil die Flammen mehrere teure Maschinen zerstörten, schätzt die Polizei den Schaden auf rund vier Millionen Euro. Warum es brannte, ist unklar.

Mehr: Lagerhalle für Filteranlagen abgebrannt

Wetter: Zum Teil Schnee im Bergland

In der Nacht zum Donnerstag überwiegen die Wolken und ab und zu gibt es Schauer. Vorübergehend lockert es auf. Die Temperatur geht auf 8 bis 4 Grad zurück. Am Donnerstag (Heiligabend) ist es meist dicht bewölkt mit zeitweiligem Regen. In der zweiten Tageshälfte geht der Regen im Bergland zum Teil in Schnee über. In der Nacht zum Freitag sind dann bis in tiefere Lagen Schnee- oder Schneeregenschauer möglich. Höchstwerte: 5 bis 10 Grad.

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Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 23.12.2020, 23.12.2020, 20:15 Uhr