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Wann zieht Hessen die "Notbremse"?
Einfamilienhäuser als Auslaufmodell?
Erfolg mit queerem Jugendbuch
Wetter: Viele Wolken, aber langsam wärmer

Wann zieht Hessen die "Notbremse"?

"Lockdown" steht im Schaufenster eines geschlossenen Kaufhauses auf der Frankfurter Zeil, das darunter zum Online-Einkauf rät (Archivbild). (dpa)

Bereits seit vergangenem Donnerstag liegt die landesweite Inzidenz in Hessen über 100 - Tendenz steigend. Angesichts dieser Zahlen hätte nach Bund-Länder-Beschlüssen bereits am Samstag die "Notbremse" gezogen werden müssen. Museen, Baumärkte und Zoos hätten wieder schließen müssen, Treffen wieder auf den eigenen Haushalt und eine weitere Person begrenzt werden müssen. Auch das Terminshopping wäre wieder Tabu.

Doch noch ist die "Notbremse" nicht gezogen worden. Wie es mit dem Lockdown weitergeht, wollen Bund und Länder am Montag erneut beraten. Laut Beschlussvorlage der Regierung soll der Lockdown bis zum 18. April verlängert werden. Auch über härtere Maßnahmen wie nächtliche Ausgangssperren oder die Schließung von Schulen und Kitas wird diskutiert.

Mehr: Lockdown, Notbremse und ein kleiner Hoffnungsschimmer für den Osterurlaub

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Einfamilienhaus als Auslaufmodell?

Neubauviertel in Kassel-Wehlheiden

Das eigene Einfamilienhaus ist immer noch der Favorit unter den deutschen Wohnträumen. Doch die Städte platzen aus allen Nähten. Sind Einfamilienhäuser hier ein Auslaufmodell, das sich ohnehin kaum noch jemand leisten kann?

"In den städtischen Ballungsräumen wie dem Rhein-Main-Gebiet hat das Einfamilienhaus keine Berechtigung und hat es auch nie gehabt", sagt Henning Baurmann, Dekan des Fachbereichs Architektur an der Hochschule Darmstadt. In der Wissenschaft sei das schon lange klar. Nach der "Flug-Scham" müsse auch über die "Eigenheim-Scham" gesprochen werden. "Der Fußabdruck vom Einfamilienhaus ist viel zu groß." Gleichzeitig gebe es immer mehr unerfüllten Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum.

Mehr: Endlich ein Eigenheim: Teurer Traum - und Grund zur Scham?

Erfolg mit queerem Jugendbuch

Alicia Zett (eigentlich Zimmermann) hält ihr Buch "Not Your Type" in die Kamera.

Queere Themen boomen, auch in Jugendbüchern. Dass diese viel mehr sind als nur ein Nischenprodukt, zeigt die Frankfurter Autorin Alicia Zett mit ihren Liebesgeschichten. Die 25-Jährige hat bereits ihren zweiten Roman veröffentlicht, der gleichzeitig der erste Band einer dreiteiligen queeren Jugendbuchreihe ist. "Not your type" heißt er und erzählt die Liebesgeschichte von Marie und dem Transjungen Fynn.

Ein großer Erfolg: Die Geschichte landete im Februar auf Platz neun der Spiegel-Bestsellerliste. Der zweite Teil der Reihe erscheint im Mai - und hat natürlich wieder queere Charaktere. Erzählt wird diesmal die Liebesgeschichte von Luke und Jackson.

Mehr: Queere Liebesgeschichten erobern Jugendbücher

Wetter: Viele Wolken, aber langsam wärmer

Die neue Woche startet mit vielen Wolken und wenigen Lücken, durch die die Sonne mal blitzen kann. Während es am Montag noch bei Temperaturen zwischen 4 bis 9 Grad bleibt, steigen die Werte am Dienstag schon auf bis zu 11 Grad. Allerdings wird auch der Dienstag eher wolkig - und weitgehend trocken. Ab Mittwoch wird es sonniger und wärmer mit bis zu 15 Grad.

Mehr: Das Wetter in Hessen (App-Nutzer hier klicken)

Sendung: hr-iNFO, Der Tag in Hessen, 20:15 Uhr