make rhein main 2018
Bereits am Samstag besuchten mehrere hundert Technikbegeisterte die Make Rhein-Main in Frankfurt. Bild © Marvin Mendel

Nerds, Bastler und andere Technik-Begeisterte treffen sich am Wochenende auf der Make Rhein-Main. Wir stellen drei Höhepunkte der Messe für moderne Tüftler vor - darunter das Sumo-Ringen der Schrottroboter.

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3D-Drucker gehören schon zur Stammbesetzung, Retro-Spiele haben ihren eigenen Bereich, zum ersten Mal stellen sich in diesem Jahr auch Amateurfunker vor. Daneben präsentieren sich aber auch viele kleinerer Projekte und vermitteln technisches Know-How. Warum die Make Rhein-Main eine Messe für Jung und Alt ist:

1. Sumo-Ringen der Schrottroboter

Zur Make gehört diesmal die "Hebocon". Diese Abkürzung setzt sich aus den Wörtern "heboi", japanisch für minderwertig, und "Convention", englisch für Veranstaltung, zusammen. Das Besondere: Die Roboter aus Elektroschrott werden in einem Workshop zuvor selbst von zumeist jungen Teilnehmern der Make zusammengebastelt. Dabei erhalten sie Hilfe von erfahrenen Tüftlern und können sich so Schritt für Schritt mit Löt-Technik und Mechanik vertraut machen. Am Ende kommt es zum großen Kampf der Schrottroboter.

2. Programmieren lernen mit "OpenRobotX"

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Die Gruppe "OpenRobotX" aus Hofheim hat sich zusammengefunden, um Jugendlichen ab zehn Jahren das Programmieren näherzubringen. Hierfür entwickelten sie einen Roboter, mit welchem sie die Schnittstelle zwischen Programmieren und Robotik aufzeigen. "OpenRobotX" erklärt von Grund auf, wie man einen Roboter zusammenbaut - und ihm nebenbei mehr und mehr Leben einprogrammiert. Die Mitglieder der Gruppe gehen regelmäßig an Schulen, um im Informatikunterricht Vermittlungsarbeit zu leisten. In vielen Fällen subventioniert die Schule den Bausatz, sodass die Kinder ihre eigenen Konstruktionen auch behalten können.

Auf der Make präsentieren sich "OpenRobotX" mit einigen ihrer Bastelarbeiten und informieren über ihre Lernkurse.

3. Lab 3 verbindet Wissenschaft und Technik

Der Verein Lab 3 aus Darmstadt setzt sich zum Ziel, die Begeisterung für Wissenschaft und Technik zu fördern und für jeden verständlich zu machen. Hier kommen Chemiker, Physiker und auch Biologen in freien Labors zusammen, um an naturwissenschaftlichen Tüfteleien zu arbeiten. Auf der Make zeigt der Verein die Funktionsweise eines 3D-Druckers und auch, wie man durch Destillation aus Pfefferminzblättern ätherische Öle gewinnt.

Die Make Rhein-Main ist am Sonntag noch bis 18 Uhr geöffnet. Die Tickets kosten 8 bis 15 Euro, für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt kostenlos.

Adresse:
Tatkraft GmbH
Gwinnerstraße 42, 60388 Frankfurt
Hinterhof, Halle links