Klaa Paris

Beim närrischen Finale kamen nochmal Tausende zu den Fastnachtsumzügen in Hessen auf die Straße. Nach einem stürmischen Rosenmontag schien am Dienstag für viele Karnevalisten sogar die Sonne.

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Welch ein Narren-Glück: Um 14.31 Uhr startete der Umzug "Klaa Paris" in Frankfurts Fastnacht-Hochburg Heddernheim und nahezu zeitgleich schob sich eine strahlende Sonne vor dicke Wolken. Und das nach einem stürmischen Rosennmontag, der vielen Karnevalisten die Umzüge verhagelte - in Fulda und Seligenstadt mussten die Umzüge sogar kurzfristig abgesagt werden.

Der Zug durch "Klaa Paris" in Heddernheim hat traditionell 111 Laufnummern. Rund 3.000 Menschen nahmen an dem Umzug teil, wie der Vorsitzende der Zuggemeinschaft Klaa Paris, Dietmar Pontow, erklärte. In diesem Jahr zogen die Narren zum 180. Mal durch Heddernheim. Zwölf Musikgruppen und sieben Motivwagen waren mit von der Partie. Das Motto: "Klaa Paris ist jederzeit ein Inbegriff der Fröhlichkeit". Die Polizei von 100.000 Zuschauern in den Straßen.

Klaa Paris

25.000 Besucher in Dieburg

Auch die Narren in Dieburg tanzten am Dienstag auf den Straßen. Allerdings kamen wahrscheinlich wegen des zunächst schlechten Wetters zum größten hessischen Umzug am Faschingsdienstag nur rund 25.000 Besucher. Sonst waren es oft doppelt so viele.

Der Wagen mit der Nummer 110 wird traditionell für das Prinzenpaar reserviert, Gunther der Erste und Marlén die Erste ließen sich vom nasskalten Wetter nicht den Spaß vermiesen - und hatten Glück. Am Ende kam die Sonne raus und machte den tausenden Besuchern noch mehr gute Laune.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Helau Hessen! Das war der Faschingsdienstag

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Trump von Mexikaner eingemauert

In Heuchelheim (Gießen) ging es auf den Wagen politisch zu: US-Präsident Trump wurde symbolisch von einem Mexikaner eingemauert. Die sportlichen Erfolge der Eintracht wurden mit einem Adler gewürdigt, der von Pokal zu Pokal fliegt. Auch in Offenbach-Bürgel, Limburg und Friedberg (Wetterau) wurde am Dienstag noch einmal kräftig gefeiert. Nach Lorsch (Bergstraße) kamen 16.000 Menschen, in Babenhausen (Darmstadt-Dieburg) waren 3.000 Narren unterwegs, in Lampertheim (Bergstraße) 3.500.