Reporterin Alisa Schmitz ist auf der Suche nach dem perfekten Blick auf die Frankfurter Skyline.
Reporterin Alisa Schmitz ist auf der Suche nach dem perfekten Blick auf die Frankfurter Skyline. Bild © Lisa Muckelberg/hr

300 Stufen, 39 Stockwerke oder 45 Sekunden im Aufzug: Wer viel von Frankfurt sehen will, geht am besten steil nach oben. Wir haben uns von Stockwerk zu Stockwerk gearbeitet und sieben Aussichtspunkte besucht - um für Sie die Aussicht zu checken.

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5. Stock: Garten ohne Skyline – der Skyline Garden

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Grüne Oase: Der Skyline Garden bringt Grün in die Großstadt. Bild © Alisa Schmitz/hr

Der Skyline Garden auf der Skyline Plaza, das klingt vielversprechend. Direkt bei der Frankfurter Messe erwartet Sie tatsächlich eine grüne Oase auf dem Dach des Shoppingcenters. So grün, so gut. Aber wir, die hr-Volontärinnen Alisa und Lisa, sind lediglich im fünften Stock, wie ist da der Ausblick? Von Frankfurts Skyline sieht man nur die nahen Türme der Messe. So richtig Skyline ist das nicht. Dafür kann man live mitverfolgen, wie die Skyline sich erweitert: Nebenan wird an den nächsten Wolkenkratzern gebaut. Immer was zu gucken – aber auch zu hören.

Infos: Europa-Allee 6 (Eingang über Skyline Plaza oder Parkhaus) | geöffnet von 8:30 bis 0 Uhr (Restaurant Alex) | kein Eintritt | barrierefrei | mehr Infos

6. Stock: Strand auf dem Parkhaus – der City Beach

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Strandatmosphäre auf dem Parkhaus: der City Beach Frankfurt Bild © Alisa Schmitz/hr

Etwas höher als in den fünften Stock kommen Besucher im City Beach. Der ist im Sommer auf dem Dach des Parkhauses an der Konstablerwache und lädt mit Sand, Beachvolleyball und Liegestühlen zum Kurzurlaub mitten in der Stadt ein. Toll zum Entspannen, wer jedoch so richtig seinen Blick über die Stadt schweifen lassen will, kommt hier nicht auf seine Kosten.

Infos: Carl-Theodor-Reiffenstein-Platz 5 (Eingang über das Parkhaus Konstablerwache) | geöffnet von 12 Uhr bis maximal Mitternacht am Wochenende | nach 17 Uhr und samstags fünf Euro Eintritt, sonst kostenlos | nicht barrierefrei | mehr Infos

7. Stock: Voll schön, aber schön voll – Galeria Kaufhof

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An der Hauptwache: buntes Treiben auf der Zeil, die Katharinenkirche und die Skyline Bild © Alisa Schmitz/hr

Statt durch ein Parkhaus erreicht man die nächsthöhere Aussichtsplattform mitten in der Stadt durch zahlreiche Rolltreppen im Kaufhaus: Direkt an der Hauptwache geht es in den siebten Stock des Galeria Kaufhofs. Ganz oben gibt es ein Restaurant mit Terrasse – und einen wirklich beeindruckenden Blick auf Frankfurts Wolkenkratzer. Auch wenn die Dachterrasse noch nicht in allen Reiseführern steht, scheint sich der Tipp rumgesprochen zu haben: Touristen, Familien, Selfiejäger – alle sind hier.

Infos: Zeil 116-126 (Eingang über Galeria Kaufhof) | geöffnet Mo-Sa 9:30 bis 21 Uhr | der Zugang ist kostenlos | barrierefrei | mehr Infos

7. Stock: LugInsLand im Fleming’s Hotel

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Skyline mit Ergänzung: Links ist der Eschenheimer Turm im Bild. Bild © Lisa Muckelberg/hr

Auf der Dachterrasse vom Fleming’s Hotel geht es ruhiger zu. Hier lugt man vor allem auf die berühmte Skyline, Ausgangspunkt ist der 7. Stock. Direkt am Eschenheimer Tor finden Sie das Hotel mit der Bar LugInsLand. Sie erreichen die Rooftopbar durch die Lobby hindurch, entweder zu Fuß oder mit den Aufzügen.

Ein besonderes Highlight an diesem Ort: Ab Juli kann man wieder mit einem Paternoster nach oben fahren. Tritt man durch die großen, schweren Holztüren auf die Terrasse, fällt der erste Blick auf den Eschenheimer Turm. Auch Commerzbank Tower, Maintower und Luxushotel Hilton sind bestens zu sehen, da blendet man die große Kreuzung vor dem Hotel schnell aus. Im Gegenzug für den Ausblick sollte man sich aber schon einen Cocktail bestellen.

Infos: Eschenheimer Tor 2 | Geöffnet ab 16 Uhr bis 1 Uhr nachts | gehobene Küche | nicht barrierefrei, da das Hotel nur über Stufen erreichbar ist I mehr Infos.

"20. Stock": Dem Himmel so nah auf dem Dom

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Alles drauf: Vom Dom sieht man den Main, die Skyline und die Altstadt. Bild © Alisa Schmitz/hr

Wer’s sportlich mag, ist hier genau richtig: 300 Stufen geht`s hinauf, ein kleiner Drehwurm inklusive. Es gibt keinen Aufzug, es ist ja schließlich auch der Dom und kein Einkaufszentrum. Aber die Anstrengung und der enge, steinerne Aufgang lohnen sich – wenn Sie keine Platzangst haben. Denn mit Gegenverkehr ist immer zu rechnen.

Oben angekommen gibt es einen tollen Rundumblick: Im geschätzten 20. Stock auf 66 Meter Höhe stehen Sie mitten im Zentrum der Neuen Altstadt, zwischen Europäischer Zentralbank und Skyline. Für das perfekte Foto muss man allerdings etwas Geduld mitbringen, viel Platz gibt es auf dem Turm nämlich nicht.

Infos: Domplatz 1 | Geöffnet von 9 Uhr bis 18 Uhr | Eintritt zwischen 1,50 Euro und 3 Euro | nicht barrierefrei | mehr Infos

39. Stock: Bei Franziska zu Hause – der Henninger Turm

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Ganz Frankfurt im Blick: im 39. Stock des Henninger Turms Bild © Alisa Schmitz/hr

Wesentlich komfortabler geht es da im Henninger Turm zu, genauer gesagt im Restaurant Franziska. Der Weg aus der Innenstadt hinauf nach Sachsenhausen lohnt sich: In den 39. Stock auf etwa 120 Meter Höhe geht es nur mit dem Aufzug, wenn die Person am Empfang Sie überhaupt hochlässt – ohne Reservierung geht vor allem mittags nichts. 

Seit Herbst 2018 ist das ehemalige Getreidesilo des Henninger Turms wieder für Besucher geöffnet, ihren vollen Geldbeutel sollten Sie dabei aber nicht vergessen. Das Restaurant ist exklusiv – aber das ist definitiv auch der Blick. Den gibt’s ein Stockwerk tiefer auch in Bar-Atmosphäre.

Infos: Hainer Weg 72 | Restaurant ab 12 Uhr | Bar ab 18 Uhr geöffnet | gehobene Küche | dank Aufzug ist das Restaurant barrierefrei, auf die Außenplattform geht es aber nur per Treppe | mehr Infos

56. Stock: Endstation Maintower

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Mittendrin: der Blick auf Frankfurts Wolkenkratzer vom Maintower aus. Bild © Alisa Schmitz/hr

Exakt 1.090 Treppenstufen führen zu unserem Olymp, beziehungsweise zu einem der höchsten Punkte Frankfurts. Aber keine Sorge, laufen müssen Sie nicht, denn mit den Aufzügen gelangen Sie innerhalb von 45 Sekunden in den 56. Stock, auf 200 Meter Höhe. Das im Jahr 2000 eingeweihte Hochhaus bietet den weitesten Blick für Besucher. Kleine Infotafeln erklären Ihnen, was Sie in der Ferne alles entdecken können. Bei gutem Wetter haben Sie einen wirklich weiten Blick – zum Feldberg.

Infos: Neue Mainzer Straße 52-58 | geöffnet von 10 Uhr bis maximal 23 Uhr | Tickets für Einzelpersonen zwischen 7,50 Euro und 5 Euro | barrierefrei | mehr Infos