Ein Fußballspieler beim Training.

Der Ball rollt wieder auf Hessens Fußballplätzen, die Saison im Amateur-Bereich ist gestartet. Sorgen gibt es aber weiterhin genug. Corona sei Dank. Die Hoffnung: dass diese Spielzeit ohne Probleme zu Ende gespielt werden kann.

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Audioseite Amateurfußball: Die Hoffnung auf eine Saison ohne Abbruch

Sujetbild: Ein Fußball mit dem Emblem der 2.Bundesliga liegt auf dem Rasen.
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Mittlerweile rollt in Hessen wieder der Ball, die Amateurfußball-Saison ist gestartet. Eigentlich Grund zur Freude beim Hessischen Fußball-Verband (HFV). Doch zwischen all der Lust aufs Kicken herrscht auch weiterhin ein wenig Sorge. Der Grund, na klar: die Corona-Pandemie. "Wir gehen immer noch mit einem gemischtem Gefühl in die neue Amateur-Saison", betont HFV-Präsident Stefan Reuß im Gespräch mit dem hr-sport.

Das Damoklesschwert Corona, es schwebt immer noch über den Fußballplätzen Hessens. Geht die Saison reibungslos durch? Gibt es keine Unterbrechungen? Und, ganz wichtig: Gibt es nicht schon wieder einen Abbruch? All diese Fragen können im September diesen Jahres nicht seriös beantwortet werden. "Wir hoffen, dass möglichst viele Spiele reibungslos über die Bühne gehen und wir die Saison beenden können", kann Reuß lediglich sagen.

"Der Ball rollt - und das ist gut so!"

Das Wichtigste ist aber: "Der Ball rollt - und das ist gut so!" Auch wenn bei manchen Vereinen immer noch Sorgen herrschen. Es muss weiterhin viel organisiert werden, um einen reibungslosen Ablauf der Partien zu organisieren. Der HFV kann da wenig bis gar nicht helfen. Denn: "Es ist für uns schwer, einheitliche Regeln zu definieren. Es geht immer darum, was vor Ort erlaubt ist und was nicht."

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Amateurfußball im hr1-heimspiel!

Der Amateurfußball leidet und litt in besonderem Maße unter der Corona Pandemie. Eine Saison wurde abgebrochen, die vergangene fiel praktisch komplett aus. Nun ist die Hoffnung da auf ein wenig Normalität. Die Sorgen und Nöte des Amateurfußballs sind Inhalt im hr1-heimspiel! am Samstag in der Stunde zwischen 18 und 19 Uhr. Mit einem Interview mit dem Präsidenten des hessischen Fußballverbandes, Stefan Reuß, und Berichten von den Vereinen.

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Nur logisch, denn: In jedem Kreis herrschen andere Regeln. In manchen ist die Inzidenz noch niedrig, in manchen - Frankfurt und Offenbach als Beispiel - hingegen schon jetzt weit über der 100er-Marke. Da müssen die Vereine selbst ran und sich erkundigen, was geht - und was eben nicht.

Viele sind der Impfaufforderung nachgekommen

Was bei allen gleich ist: Eine hohe Impfquote hilft überall. "Impfen sollte eine Selbstverständlichkeit sein", stellt daher auch Reuß klar. Der HFV hatte extra dazu eine Erhebung gemacht, um zu schauen, wie hoch die Quote bislang ist. Auch wenn die natürlich nur eine Bestandsaufnahme sei, wie Reuß betont, gibt sie dennoch einen Einblick.

Viele, das ergab die Erhebung, seien der Impfaufforderung nachgekommen. "Es ging darum, deutlich zu machen, dass Impfen die beste Möglichkeit ist, sich selbst und andere zu schützen", so Reuß. Es ist ein Schritt in Richtung Normalität. Die Sorgen werden die hessischen Amateurfußballer aber dennoch in der Saison begleiten.

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