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Audioseite Journalistenpreis an Petra Boberg und Christine Rütten

Preisträgerinnen Petra Boberg und Christine Rütten

Für ihre Doku "Am Limit?! Jetzt reden WIR!" haben die hr-Journalistinnen Petra Boberg und Christine Rütten den hessischen Journalistenpreis erhalten. In der Reihe schilderten Jugendliche ihr Befinden in der Corona-Zeit.

Die hr-Journalistinnen Petra Boberg und Christine Rütten sind am Dienstag für ihre Dokureihe "Am Limit?! Jetzt reden WIR!" mit dem dritten Platz des Hessischen Journalistenpreises ausgezeichnet worden. In der sechsteiligen Serie, die von Februar bis Juli 2021 auf verschiedenen Ausspielwegen lief, kommen Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen zu Wort und berichten auf ihre eigene Weise, wie sie die Corona-Lage erleben.

"Authentisch ihre Lage geschildert"

Überzeugt habe die Jury vor allem das Material, das die Jugendlichen mit Smartphones selbst gefilmt hatten, teilte die Sparda Bank Hessen mit, die den Preis zusammen mit dem Deutschen Journalistenverband (DJV) verleiht. "Auf diese Weise konnten die Jugendlichen aus der passiven Rolle, den angeordneten Coronamaßregeln nur zu folgen, heraustreten, um frei und authentisch ihre Lage zu schildern", begründet die Jury ihre Entscheidung.

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Auch die "gelungene Kombination aus digitalen und analogen Auspielwegen" lobte die Jury. Die Reihe war in der ARD Mediathek, den hr-Radiowellen, im hr-fernsehen und auf verschiedenen Social-Media-Kanälen zu sehen. Dotiert ist der dritte Platz mit 1.000 Euro. Der Hessische Journalistenpreis wurde zum 16. Mal verliehen.

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Auch erste Plätze für Corona-Beiträge

Der erste Platz ging in diesem Jahr an Anna-Sophia Lang, Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für ihren Beitrag "Justiz an der Corona-Front". Darin habe sie "in ebenso deutlicher wie überzeugender Weise auf die Lage von Richterinnen und Richtern, Wachtmeisterinnen und Wachmeistern sowie Anwältinnen und Anwälten in der Pandemie hingewiesen", so die Jury.

Auf Platz zwei kamen Peter Hanack und sein Redaktionsteam bei der Frankfurter Rundschau. Die Autorinnen und Autoren werden für ihre neunteilige Serie "Corona. Was kommt, was bleibt?" geehrt. Darin zeigten sie auf neun Doppelseiten "wie sich die Wirklichkeit und unser aller Leben durch Corona verändern".

Ehrenpreis für hr2-Programmleiter Sarkowicz

Hans Sarkowicz, früherer Programmleiter von hr2-kultur, wurde mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk geehrt. Er habe "nachhaltig dazu beigetragen, dass der Hörfunk auch 100 Jahre nach seiner Erfindung eines der am meisten genutzten und geschätzten Medien ist", befand die Jury. Sarkowicz gehörte dem hr von 1979 bis 2021 an. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro verbunden.

Der Journalistenpreis wurde am Dienstagabend erstmals seit 2019 wieder in Präsenz verliehen. Rund 100 Gäste kamen dazu ins Stadion am Bieberer Berg in Offenbach. Dabei wurde auch die Ehrung des FFH-Gründers Hans-Dieter Hillmoth als Ehrenpreisträger nachgeholt, die 2020 wegen der Corona-Pandemie ausgefallen war.

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