Den staatlichen Schulämtern in Hessen sind in den vergangenen zweieinhalb Jahren 13 Fälle von antisemitischer Diskriminierung gemeldet worden.

Das teilte Kultusminister Lorz (CDU) in Wiesbaden mit. Die meisten Fälle mit jeweils drei Vorkommnissen gab es seit Mai 2018 im Rheingau-Taunus-Kreis, Wiesbaden, sowie in den Landkreisen Gießen und Vogelsberg. Seit 2019 gibt es deshalb das Projekt Antisemitismusprävention an hessischen Schulen. Nach Angaben des Ministers haben daran bislang 1.386 Schüler und 415 Lehrkräfte teilgenommen.