Impfstoff wird in Spritze aufgezogen.

Zehntausende Frankfurterinnen und Frankfurter warten noch auf einen Termin im Impfzentrum. Für Menschen ab 60 Jahren bietet die Stadt ab Montag Sondertermine mit dem Vakzin von Johnson & Johnson an.

Eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson können Frankfurterinnen und Frankfurter erhalten, die noch nicht geimpft und mindestens 60 Jahre alt sind. Sie müssen sich für die Aktion extra anmelden. 2.000 Termine ab dem kommenden Montag stellt die Stadt dazu auf ihrem eigenen Impfportal bereit.

Den Impfstoff von Johnson & Johnson haben die kreisfreien Städte und Kreise als Sonderkontingent erhalten, um damit beispielsweise nicht-mobile Menschen zuhause impfen zu können. Die mobilen Impfteams seien auch in Frankfurt noch unterwegs, teilte die Stadt mit. Dabei würden allerdings 2.000 Impfdosen übrigbleiben, die nun die Über-60-Jährigen im Impfzentrum erhalten. Bei dieser Altersbeschränkung halte man sich an die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, teilte ein Sprecher des Frankfurter Gesundheitsamts am Freitag mit.

Rund 280.000 Impfungen in der Festhalle

Bisher sind den Angaben zufolge im Frankfurter Impfzentrum und durch die mobilen Impf-Teams mehr als 340.000 Impfungen gegen Covid-19 durchgeführt worden - allein in der Frankfurter Festhalle waren es mehr als 195.000 Erst- und 79.000 Zweitimpfungen. Außerdem habe es mehr als 64.000 Erst- und Zweitimpfungen durch die mobilen Teams in den Alten- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern, verschiedensten sozialen Einrichtungen und im Rahmen von Impf-Aktionen in den Stadtteilen gegeben.

Derzeit warten in Frankfurt nach Angaben des Innenministeriums noch rund 52.000 Menschen aus der Priorisierungsgruppe 3 auf einen Termin im Impfzentrum (Stand 28. Mai). Zu dieser Gruppe gehören neben Menschen ab 60 Jahren auch bestimmte Berufsgruppen, Wahlhelfer und Menschen mit Vorerkrankungen.