Nach Einführung des "Budgets für Arbeit" 2018 haben Ende August dieses Jahres 55 Menschen mit Behinderung in Hessen von dem neuen Förderprogramm profitiert.

Das geht aus einer Antwort des Sozialministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervor. Das "Budget für Arbeit" gehört zum Bundesteilhabegesetz und soll Jobs für Menschen fördern, die bislang nur in einer Behindertenwerkstatt unterkamen. Wer sich in den Werkstätten fehlplatziert fühlte, hatte kaum eine andere Möglichkeit gehabt, am Arbeitsleben teilzuhaben, heißt es in der Antwort des Ministeriums.

Mit dem "Budget für Arbeit" erhalten Arbeitgeber einen finanziellen Ausgleich, wenn sie einen Menschen mit Behinderung einstellen, der nicht die volle Leistung erbringen kann. Darüber hinaus werden die erforderlichen Assistenzleistungen bezahlt. Die Förderung kann nur für Menschen beantragt werden, die einen Anspruch auf eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen haben. In Hessen gibt es mehr als 190 solcher Betriebe. Dort arbeiteten Ende 2018 rund 17.600 Männer und Frauen.