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Audioseite CSD-Parade in Frankfurt

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CSD Frankfurt haben sich in Regenbogenfarben angemalt

Deutlich mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer als erwartet haben in Frankfurt den Christopher Street Day gefeiert. Corona-bedingt fiel die Parade bescheidener aus als üblich.

In Frankfurt sind am Samstag etwa 8.200 Menschen beim Christopher Street Day (CSD) auf die Straße gegangen. Die Stimmung war fröhlich und entspannt, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage mitteilte.

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Die Dokumentation "Agender - Mein Geschlecht ist mir egal" über einen Menschen, der sich weder als Frau noch als Mann fühlt, läuft im hr-fernsehen am 18. Juli, 18.30 Uhr, und ist bereits in der ARD-Mediathek abrufbar.

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Damit sei die Erwartung der Veranstalter weit übertroffen worden. Sie hätten mit 2.000 Teilnehmern gerechnet, hieß es. Vom Römerberg aus zogen am Mittag Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender durch die Innenstadt.

Mit Sicherheitsabstand, ohne Musikwagen

Wie bereits im vergangenen Jahr sollten bei der traditionellen Parade wegen der Corona-Pandemie die üblichen Sicherheitsvorgaben gelten. So hatten die Veranstalter darum gebeten, den Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten.

Außerdem sollten die Gruppen bei dem Gang durch die Innenstadt aus nicht mehr als zehn Menschen bestehen. Anders als vor der Corona-Pandemie war es eine reine Laufdemonstration durch Frankfurt. In früheren Jahren sorgten Motivwagen mit lauter Musik für Stimmung.

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