Bahn-Babo mit Kind, beide lachen

Peter Wirth ist der berühmteste Straßenbahnfahrer Frankfurts: Er ist der Bahn-Babo. Als Kandidat beim "hessenquiz" räumte er ab und gewann eine Reise. Die verschenkt Wirth nun an ein krebskrankes Kind.

Videobeitrag

Video

zum Video Peter Wirth verschenkt seinen Hauptgewinn an ein leukämiekrankes Kind

bahnbabo-startbild
Ende des Videobeitrags

Der Bahn-Babo ist bei den Jugendlichen ein Star. Mit seinem beeindruckenden Bizeps, den kurz geraspelten weißen Haaren und einer Sonnenbrille wirkt er wie ein ziemlich harter Kerl. Doch als er auf den kleinen Kaan trifft, wird der coole Babo auf einmal ganz weich. Hinter den dunkel getönten Brillengläsern schießen ihm Tränen in die Augen.

Kaan ist sechs Jahre alt und hat Leukämie. Die Krankheit ist mit 18 Monaten bei ihm ausgebrochen, er musste operiert werden und sich einer Chemotherapie und Bestrahlung unterziehen.

Damit der krebskranke Kaan und seine Mutter mal rauskommen aus dem Alltag, schenkt der Bahn-Babo ihnen seine Reise, die er am Sonntagabend beim "hessenquiz" im hr-fernsehen gewonnen hat: Eine Woche an der Costa del Sol in Spanien, all inclusive. "Ich möchte etwas zurückgeben und die Reise jemandem schenken, der nicht so viel Glück hat im Leben wie ich", sagt Peter Wirth. Bei der Suche nach jemandem, dem Wirth dieses Geschenk machen kann, half ihm der Frankfurter Verein Main Lichtblick, der kranken Kindern Herzenswünsche erfüllt.

Bahn-Babo beim "hessenquiz"

Kaan bekommt noch Chemotherapie

Kaan und seine Mutter Sule Kirksekiz-Ak freuen sich riesig über das großzügige Geschenk. "Krass", ruft der Sechsjährige und hat auch schon Pläne für den Urlaub geschmiedet: "Ich will da schwimmen und spielen. Und surfen!" Eine super Idee, findet der Bahn-Babo.

Damit Kaan die Reise antreten kann, hat er mit dem Veranstalter ausgehandelt, die Reise in den Herbst zu verschieben. Denn Kaan ist derzeit noch in Chemotherapie und muss Tabletten nehmen, die seine Haut extrem empfindlich gegen Sonnenlicht machen. Im Sommer hätte er die Reise nicht antreten können. Umso mehr freut er sich jetzt auf die Herbstferien, wenn er in Andalusien schwimmen und surfen kann.