Menschen, die Opfer eines rassistischen oder rechtsextremistischen Angriffs werden, leiden oft noch dann unter den Folgen, wenn körperliche Wunden längst verheilt sind.

Sie hätten "oft Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte mit den Folgen eines solchen Angriffs zu tun", sagte ein Sprecher der Beratungsstelle Response für Opfer rassistischer, antisemitischer und rechtsextremistischer Gewalt. Die Frankfurter Beratungsstelle arbeitet unter anderem mit Hinterbliebenen der Opfer des Terroranschlags von Hanau. Sie betreut auch einen jungen, bei einem Messerangriff schwer verletzten Iraker, der als Nebenkläger im Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke auftritt.