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Bislang 78 Anträge auf Entschädigung nach Corona-Impfungen

Eine Impspritze wird aufgezogen.

Von Kopfschmerzen bis zu Lähmungen: Die Liste mutmaßlicher Gesundheitsschäden infolge der Corona-Impfungen ist lang. In Hessen haben bislang 78 Menschen einen Antrag auf Entschädigung gestellt.

Im Zusammenhang mit Corona-Schutzimpfungen hat das Land Hessen bisher 78 Anträge auf Anerkennung von Impfschäden erhalten. Das teilte das dafür zuständige Regierungspräsidium Gießen auf hr-Anfrage mit.

Bislang kein Antrag bewilligt

Die Antragsteller beklagen laut Regierungspräsidium verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen, die sie auf die Verabreichung der Corona-Impfung zurückführen: Von Herzproblemen und Blutgerinnseln über Lähmungen bis hin zu Sehstörungen, Erschöpfung, Kopfschmerz und Schlaflosigkeit.

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Ein Anspruch auf Entschädigung besteht nach Auskunft des Regierungspräsidiums jedoch nur dann, wenn die Beschwerden mehr als sechs Monate anhalten und mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Impfung zurückzuführen sind. Sämtliche Anträge befänden sich noch in der Prüfung. In keinem Fall sei bislang entschieden worden.

Bislang sind in Hessen rund 4,8 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft worden. Demnach hat bisher einer von rund 60.000 Geimpften einen möglichen Impfschaden geltend gemacht. Bundesweit sind bis Mitte Januar bei rund 155,4 Millionen verabreichten Impfdosen etwa 1.200 Anträge auf Versorgungsleistungen nach möglichen Impfschäden gestellt worden. Dies entspricht statistisch einem Antrag je 127.500 Impfungen.

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