Ihre Kommentare Wie meistern Sie den Spagat zwischen Kita-Kindern und Job?

100 Kommentare

  • Ich habe ein Kind, welches Anspruch auf Kita hat(5), für ein Kind haben wir Anspruch auf Notfallbetreuung(3.Klasse) und für die Dritte(5. Klasse) wurde die Notbetreuung abgelehnt. Wir wohnen auf dem Land. Da ich mein 11- jähriges Kind nicht über 8 Stunden allein Zuhause lassen werde, und das über Tage( Verstoß gegen die Aufsichtspflicht), muss ich mein Kind beim Arzt krank schreiben lassen, damit ich Anspruch auf Kinderkrankentage habe. Meine Frau würde dafür 67 bekommen. Alle 3 sind nun
    daheim und 2 unterschiedliche Klassenjahrgänge soll ich ber Alles unterrichten und das nach Möglichkeit wenigstens 5 Stunden. In der Schule hat jeder Lehrer 2- 3 Fächer. Schulspeisung wird gereicht. Zuhause muss ich nebenbei kochen, abwaschen usw. Der Lehrer studiert 5-6 Jahre Pädagogik. Bei Problemen, machen wir mal schnell eine Telefon- oder Videokonferenz. Die Eltern krauchen auf dem Zahnfleisch.Es ist einfach nicht leistbar und mir tun meine Kinder leid. Ja selber Schuld, warum wollte ich welche.

  • Bin selbst Erzieherin, alleinerziehend noch dazu. Gehe täglich arbeiten und meine Mädchen, beide auf dem Gymnasium, arbeiten sich durch den homescooling- Wahn.
    Ich daxhte mir schon das die zweite Welle kommt, aber so macht es die Regierung leider nicht grade eindeutig. Feste Regeln und Anordnungen sollten her. Die Schulen haben schließlich auch ganz zu.

  • Ich finde die Situation total schwierig. Ich kann die Eltern verstehen, die ihre Kinder bringen. Ich sitze im Homeoffice und das ist mit Kindern nicht möglich! Selbst wenn die Oma zum betreuen da ist, rennen sie während des Meetings ins Zimmer oder schreien oder klopfen gegen die Tür. Es geht einfach nicht mit kleinen Kindern!
    Und nein, ich bringe meine Kinder nicht in die Kita. Die sind Zuhause bzw bei Oma und Opa, wenn ich arbeite. Anders wäre das aber nicht möglich. Es hat nicht jeder das Glück diese Unterstützung zu haben wie wir!

  • Ich gehöre aktuell zu dem Elternteil der sich mit einem Kleinkind von 3 und einen Säugling zu Hause befindet, weil ich in Elternzeit bin.
    Als letztes Jahr der erste große Lockdown kam war ich schwanger und mein Sohn gerade 2 geworden.
    Ich habe damals alles dafür getan das mein Sohn nicht in die Kita musste ,obwohl ich einen systemrelevanten Beruf habe(Bankangestellte)Lieber habe ich mich bis zum Mutterschutz selbst krank schreiben lassen.Endresultat damals: Mei Sohn musste 2 Wochen lang wieder neu eingewöhnt werden.
    Jetzt muss ich sagen schicke ich ihn trotz des Lockdowns 2 Tage in der Woche in die Kita.Es ist dem Umstand geschuldet, dass mein Mann viel arbeitet und spät daheim ist.Unser Säugling schläft tagsüber kaum und weint viel.Ich wurde dem großen nicht gerecht und bin sehr oft gestresst weil ich mich nicht gleichzeitig um einen schreienden Säugling und gleichzeitig Kleinkind kümmern kann.
    Ich finde auch da muss jeder einen gesunden Mittelweg finden ohne angefeindet zu werden.

  • Was ist wenn beide Elternteile Systemrelevante Berufe Ausüben?? Wer soll die Kinder Betreuung übernehmen, wenn Anwesenheit in der Firma erwartet wird?? Warum werden nicht nur die Genutzten Tage (Betreuung) abgerechnet?? Oder zahlen Alle gern eine nicht nutzbare Dienstleistung .

  • Ich bin sehr zufrieden mit der Entscheidung der Landesregierung, die Kitas offen zu halten und auch private Gründe für den Bedarf eines Notbetreuungsplatzes zu akzeptieren. Wo ist das Problem, wenn Eltern für diese Entscheidung Verantwortung übernehmen? Werden Kitas geschlossen, beschweren sich die meisten Eltern und beklagen sich darüber, im Stich gelassen zu werden. Überlässt man aber wie jetzt den Eltern die Entscheidung, ist es auch wieder falsch...
    Hilfreich wäre es m.E., wenn es klare Vorgaben an die Träger der Kitas bzgl. eines Hygienekonzepts gäbe, beispielsweise eine vorgeschriebene Trennung von Gruppen bzw. maximale Anzahl von zu betreuenden Kindern pro Gruppe. Das dient auch dem Schutz der Erzieher. Träger sollten in die Pflicht genommen werden, die von der Landesregierung bezahlten kostenfreien Antigentests für Erzieher/innen in der Arbeitszeit zu ermöglichen. Ist an unsere Kita leider nicht so.

  • Vielleicht könnte man dem Kitapersonal auch früher ein Impfangebot machen und nicht erst in der xten Impfwelle....Ich kenne Einige, die das gerne annehmen und dann auch wieder beruhigter zur Arbeit gehen würden. Da viele Pflegekräfte keine Impfung möchten, sollten ja dort eingeplante Impfdosen übrig sein.

  • Ich stimme Fr. Lahrs voll und ganz zu! Harter Lockdown aber die Kitas sind auf? Wie soll das funktionieren? Selbst wenn die Kinder keine Symptome zeigen, können sie es in sich tragen und munter weiter verbreiten. Und wir als Erzieher*innen haben null Chance uns zu schützen! Selbst eine Gruppentrennung ist nur eine "Empfehlung" aber keine Pflicht! Wenn sich zb ein Vorstand einer privaten Kita dagegen entscheidet, hat man eben doppelt Pech. Ach ja und wo bitte sind die Tests die angeblich in den Kitas bereitgestellt werden, dass man sich WENIGSTENS öfter als alle 2 Wochen testen kann? Die kamen bisher nicht und werden wahrscheinlich auch nicht kommen. Aber hauptsache ich reduziere privat meine Kontakte ;) Ist doch alles eine Farce!!!

  • Ich arbeite selber in einer Einrichtung in NRW.
    Das gesamte Personal von uns hat großes Verständnis für die Eltern, die berufstätig sind und wirklich abhängig von der Betreuung ihrer Kinder sind.jedoch fehlt mir jegliches Verständnis für diejenigen, die offensichtlich zuhause sind sind und die ganz selbstverständlich ihre Kinder in die Kita bringen und mit Begründungen kommen,wie:"wissen sie eigentlich wie anstrengend es ist ,3 Kinder zuhause zu haben?"....oder:'ich fange nächsten Monat einen neuen Job an(bis jetzt Hausfrau ich muss mich neu strukturieren""....""er hat soviel spass im Kindergarten....
    Es gibt soviel neues für uns alle,es ist eine Herausforderung....für uns alle.
    Der Beruf der Erzieher,ist eine Berufung. Wer sonst macht eine Ausbildung, wo er minimal es gehalt bekommt ?Und der Alltag ist schwierig. Allen wünschen einzelner kann man nicht gerecht werden.aber Wir geben uns die größte Mühe. Ein einfaches DANKE wäre hin und wieder mal schön
    Liebe Eltern, wir verstehen eu

  • Ich arbeite als Erzieherin in einer Gruppe mit 23 Kindern. Zu Hause halte ich nun 2 Meter Abstand zu meiner Familie, damit ich sie nicht zu leicht anstecken. Meine eigenen 2 schulpflichtige Kinder arbeiten zu Hause, mehr schlecht als gut, da die Schulseite immer wieder abstürzt und eine Schule ihre Schüler eher mit den entstehenden Problemen alleine läßt.
    Was mich allerdings wirklich wütend macht sind die Eltern, die ihre Kinder im Kindergarten abholen und dann auf dem nahe gelegenen Spielplatz in Gruppen zusammen stehen und die Kinder, die wir extra in den Gruppen getrennt halten, mischen oder sich nachmittags zum Spielen mit mehreren Familien treffen.

  • Ich selbst arbeite in einer KITA als pädagogische Fachkraft und hatte mich im November aller Wahrscheinlichkeit nach in der Einrichtung mit dem Coronavirus infiziert. Außer mir erkrankte noch eine weitere Kollegin. In meinem privaten Umfeld hatte ich bis dahin weitgehend auf Kontakte verzichtet, da ich meine 85 jährige Mutter unter der Woche nach meiner Berufstätigkeit betreue. Seit Anfang Januar habe ich die Arbeit wieder aufgenommen, nachdem ich durch die Infektion einen Krankenhausaufenthalt und eine Krankheitsphase zu verzeichnen hatte.
    Verwundert stellte ich nach der Pressekonferenz von Herrn Bouffier fest, dass der Lockdown auf KITAS und Schulen wenig bis keine Auswirkungen hat. Seltsam
    Studien belegen, dass sich Kinder infizieren, aber eher symptomfrei bleiben. Sie bringen also das Virus evtl nach Hause. Dass ihre Eltern gefährdet sind; wohl sehr gut denkbar. Alternative : Alles dicht für 4 Wochen . Schade für alle, aber wohl sinnvoll.

  • Ich bin Erzieherin und betreue weiterhin bis zu 25 Kindern gleichzeitig in meiner Gruppe. Da kann von lockdown keine Rede sein. Aber: wir dürfen mit den Kindern weder singen , tanzen, toben und auch nicht am Tisch mit essen.
    Es ist traurig, wie wir alle vom Staat und Land Hessen allein gelassen werden. Die Kluft zwischen Eltern und Erziehern verhärtet sich durch schwammige "Empfehlungen". Einfach nur traurig

  • Frau Richter, Sie vergessen dass die Elternzeit ein deutsches Relikt ist, welches in anderen EU Ländern in der Form kaum existiert. Weshalb sollten Eltern bewusst entlastet werden, wenn andere ihre gesamte Existenz verlieren? Man sollte tatsächlich an den Stellen helfen an denen es brennt und möglichst Menschenleben retten.

  • Kann bitte mal jemand denjenigen, die irgendwas von "unsolidarisch", "egoistisch" oder gleich "Schämt euch!" brüllen, versuchen zu verklickern, daß "Home Office" nicht heißt, daß man auf der Couch lümmelt, Netflix guckt, alle halbe Stunde mal eine Mail beantwortet und zwischendurch easy die Brut bespaßen/beschulen/bekochen/be-sonstwas-en kann? Wenn man konzentriert an irgendwas arbeiten muss (nein, es bestehen nicht alle Jobs aus dem Rumschubsen von PowerPoint-Slides), funktioniert das je nach Alter und/oder Anzahl der Kinder einfach hundsmiserabel bis überhaupt nicht, vor allem wenn man die Arbeit nicht beliebig "stückeln" kann, wie hier ein Vorposter geschrieben hat, sondern bis zu einer Deadline was abliefern muss, damit der/die Kollegen dann damit weitermachen können. Man sollte nicht immer die eigene Bubble als allgemeingültigen Zustand ansehen.

  • Und was ist mit Kinder von Erzieher? Wer soll die betreuen und homescoling machen? Etzieher sind fur fremdr Kinder da,und eigene sollen abstellen?
    Da taäglich sitzen 25 Haushalte auf den Schoss.da wird Po und Nase bei ca. 40 täglich geputzt.woruber reden wir hier.
    Ist alles ganz komisch

  • Warum wird nicht mal an eine Corona-Elternzeit von vielleicht 6 Monaten gedacht. Das würde zumindest Eltern von Kitakindern helfen und auch der Arbeitgeber hätte dann Planungssicherheit. Das Schlimmste ist dieses Hangeln von Woche zu Woche und die ständige Ungewissheit. Such der bürokratische Aufwand würde sich in Grenzen halten, da die Elterngeldzahlung ja bereits digital läuft. Da Kinder nicht geimpft werden können, wird sich das ganze noch über Jahre ziehen :(

  • Wir haben und entschieden, unsere 3 Kinder zu Hause zu betreuen. Homeoffice und Kinderbetreuung müssen halt nebeneinander her laufen. Das stellt uns immer wieder vor Herausforderungen. Bisher haben wir diese gemeistert bekommen.
    Als im Lockdown im Frühjahr die Schulen und Kitas zu hatten, herrschte bei den Arbeitgebern mehr Verständnis für die Situation in den Familien. Jetzt stellen sie sich auf den Standpunkt, dass man doch bitte vom Betreuungsangebot Gebrauch machen solle. Auch unter diesem Gesichtspunkt würde ich mir eine klare Regelung wünschen, anstatt nur Empfehlungen auszusprechen.

  • Also von Schließung der Kitas kann nicht die Rede sein. Ich bin selbst Erzieherin und jeden Tag kommen Meldungen rein welche zeigen das in den Familien von Kita Kindern Corona ist. Die Kitas sind fast voll belegt. Der Schutz von Erziehern wird völlig vernachlässigt und von Anerkennung seitens der Politik gibt's gar nix!

  • Als Leiterin einer Kita im brandenburgischen, schüttel ich echt den Kopf über soviel Blödsinn der Länder. Gestern so, heute so und morgen mal sehen. Wir sind zu 80 ausgelastet. Die Einrichtung hat 11,5 h geöffnet. Diskussionen führe ich mit Eltern die zu Hause sind im Erziehungsurlaub zum Beispiel, selbst Urlaub ist kein Grund uns zu entlasten. Eltern in Berufstätigkeit meistern hier bei uns diese Situation phänomenal. Verlassen fühlt man sich vom Bund, Land und dem direkten Träger. Entscheidungen zu treffen brauchen Mut. In einem Wahljahr nicht möglich. Mein Kontakt beläuft sich täglich auf 100 Kontakte Minimum. Privat muss ich entscheiden ob ich meinen Sohn oder meine Tochter sehe. Keine Worte dafür.

  • Fakt ist: Erzieher/innen sind einem großen Risiko ausgesetzt und es ist nicht möglich sich zu schützen.

    Fakt ist auch: Die meisten Eltern bringen ihre Kinder in die Kita weil sie Berufstätig sind.

    Ich bin selbst Erzieherin in einer Krippe und habe Verständnis für alle Seiten. Es wäre die Aufgabe der Politik gewesen klare Ansagen zu machen, aber man möchte sich ja nicht unbeliebt machen wenn man wieder gewählt werden will.

    Ich bin sehr positiv überrascht und auch dankbar, wie viele Eltern ihre Kinder bis jetzt zu Hause gelassen haben. Aber sollte sich die Situation jetzt wirklich bis Ostern hinziehen frage ich mich wer das stemmen will und kann. Mal ganz davon abgesehen, dass es dann (wieder) eine große Herausforderung für alle wird, die Kinder wieder einzugewöhnen.

  • Das geht nicht. Ich bin nur gestresst und demotiviert. Ich kann mich auf meiner Job nicht konzentriert u d tu Hause bin ich genervt. Mein Kind ist traurig und möchte nichts ins Kindergarten zu gehen weil nur er und noch einen Kind dort sind. Ich würde sehr gerne mein Kind zu Hause betreuen aber dann kann ich meinem Job "Adieu" sagen. Ich stehe um 4:30, im Büro bin ich schon seit 5:45, um 11:30 hole ich meinem Kind, meine Stunden muss ich am Samstag und Sonntag machen (Homeoffice ist bei uns nicht möglich). Mein Mann bringt unser Kind um 8:00 ins Kiga, dann geht er zur Arbeit, er ist zurück erst Abend.

  • Mein Partner und ich arbeiten im Krankenhaus im Schichtdienst.Nein wir haben keine Coronazulage bekommen,weil wir nicht in einem Senatsunternehmen arbeiten.
    Ja wir haben Kinder.4 Jahre und 14 Jahre alt also Homeschooling und Kleinkindbetreuung.
    Wir lieben unsere Kinder und verbringen gern Zeit mit ihnen.
    Nicht nur,dass unser Arbeitsalltag durch die Pandemie noch anstrengender geworden ist als er es vorher schon war,er ist jetzt mit noch größeren Gesundheitsrisiken verbunden.
    Aber was wir am schlimmsten finden, ist,dass man sich in der Kita rechtfertigen muss, warum man den gleichen Betreuungsbedarf hat.Auch muss man sich sagen lassen:"Sie bekommen das schon hin.",wenn man sagt man kann sein Kind nicht erst um 8 Uhr bringen und um 16 Uhr holen.
    Wir verzichten gern auf Boni und Applaus.wir wollen einfach unseren Job machen und die Menschen sollen sich mal an die Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen halten.Wir tragen bis zu 9h/Tag Maske und treffen quasi niemanden.

  • Was soll denn dieses Rumgemecker an den Eltern immerzu? Ich kenne nur die, die ihre Kinder in Schule und Kiga schicken, während sie arbeiten müssen, egal wo. Vollkommen legitim und von der Politik auch gewünscht weil sonst anders geregelt. Man braucht ja schließlich auch die Steuergelder der - auch und vor allem im Homeoffice - arbeitenden Eltern, aber entlasten will man sie nicht. Das geht nicht, das sollte auch jedem klar sein. Entweder macht man alles zu und lässt dann aber auch das leidige Homeschooling sein und stellt auch keine nicht erbrachte Betreuung und Verpflegung in Rechnung, und dann zieht sich halt die Schulzeit noch etwas; oder noch besser, man stellt einen Elternteil bzw. bei Alleinerziehenden eben dieses Elternteil mit Bezügen, die zumindest dem Kurzarbeitergeld entsprechen, frei, unabhängig von Branche. Die unbelehrbaren, wirklich unsolidarischen Mitbürger machen eh was sie wollen. Lasst den Rest in Ruhe und guckt auf eure eignen Teller.

  • Die Eltern die ihre Kinder freiwillig daheim lassen und zwischen Homeoffice & Betreuung jonglieren haben jetzt schon den Titel Deppen des Jahres 2021 verdient, wenn man sich ansieht wie viele Eltern - die sehr wohl daheim betreuen könnten - die Kinder in die jeweiligen Einrichtungen bringen - die meisten denken nur an sich und wie es jetzt ist und nicht daran wie ihr Verhalten sich auf die Zukunft auswirkt. Aber so ist der Deutsche: egoistisch bis zum geht nicht mehr und hört nur wenn es eine klare Anweisung gibt. Man muss sich nur die Straßen anschauen - voller Menschen...auch mit denen die die Kinder von der Schule/KiTa abholen! Danke für nichts! Ich weiß wenigstens, dass ich, indem ich meine Kinder daheim lasse etwas dazu beitrage das es etwas besser werden kann und die Zahlen runter gehen. (Und bevor das bashing losgeht: ich meine nicht die Leute die kein Ho machen können oder Alleinerziehende oder Menschen die aus welchen Gründen auch immer die Kinder nicht daheim lassen können)

  • Werte Frau Cepa, es geht nicht um Fairness - und selbst in diesem Punkt lässt sich vielfach auslegen was wirklich fair bedeutet - nämlich für viele ganz verschiedenene Punkte. Bringen Sie die mal überein...

    Und mit zwei Wochen ist es leider nicht getan. Ganz abgesehen von den volkswirtschaftlichen Kosten. Man kann doch nicht ernsthaft erwarten, nur weil man überfordert ist, dass der Staat das gesamte Volk finanziell für mehrere Wochen versorgt. Vergessen Sie nichgt dass es noch weit schlimmer kommen könnte und aktuell die Lage für einen jeden Bürger in DE stark unterschiedlich ausfallen kann (der eine hat Rücklagen, der andere kann normal weiterarbeiten, wiederrum andere verlieren ihre gesamte Existenmzgrundlage etc.) Da ist es nicht einfach mal mit "Macht mal das" getan. Aaarrgh!

  • An alle Eltern die Ihre Kinder im Homeoffice betreuen können und es funktioniert - Top!! Freut mich sehr!
    Aber macht dem Rest von uns nicht fertig wenn es nicht klappt!
    8 Stunden oder mehr zu arbeiten und gleichzeitig ein Kind zu betreuen geht nicht. Nicht wenn man fixe Arbeitszeiten hat, oder Arbeitsmeetings. Toll wenn der Chef ein Gespräch sucht, weil das 4 Jährige Kind im Teams Meeting "stört".
    Ich will nicht wissen, wie viele Eltern im Burnout sind, und vielleicht dann Arbeitsunfähig wedern,oder gar Selbstmord Gedanken haben. Das tut nem Kind bestimmt seehr gut.
    Nachdenken bevor man andere für ihre Entscheidungen veurteilt!!

  • Ich finde es schade, dass man darüber depatietieren muss "wer etwas schafft oder wer nicht". Ich arbeite auch in einer Kita und bin zusätzlich alleinerziehende Mutter einer 4 jährigen Tochter. Meine Meinung ist, dass an die Pandemie falsch herangegangen wird. Es ist weder zumutbar für Eltern im Home Office mit Kindern konstruktiv zu arbeiten, noch ist es zumutbar Erzieher/innen mit oft über 50 Haushalte arbeiten zu lassen . Ich zusätzlich noch mit 40 Haushalten, auf die meine Tochter täglich in der Kita trifft. Es ist ein abwalzen der Verantwortung auf die Eltern, die gegenüber ihrer Arbeitgeber aber keine "vernünftigen" Gründe vorweisen können um eine Freistellung zu erwirken. Wieso auch, die Schulen und Kitas sind ja auf. Das Lehrer und Erzieher/innen ihre Angst äußern ist für mich mehr als verständlich und nur fair. Deswegen sind wir weder faul noch sonst was. Wir sind Menschen mit Respekt vor der Pandemie. Komplettlockdown mit Lohnausgleich für alle für 2 Wochen. Vlt wäre das fair.

  • Ich verstehe so langsam Eltern nicht mehr. Immer dieses Gejammer und genöhle. Ich arbeite im Home Office und betreue meine Kinder. Ich liebe es meine Kinder im mich zu haben und Zeit mit ihnen zu verbringen. Durch Home Office jetzt einfach mehr. Ich kann meine Arbeitszeit Stückeln, so dass sie nicht lange am Stück auch selbst beschäftigen müssen. Sie sind fünf Jahre alt. Alle Eltern, die jammern sollten einfach Mal ein Familienfoto anschauen und überlegen, wenn sie, aufgrund der eigenen kreativlosigkeit in Sachen Kinderbetreuung wegen Home Office, am besten verzichten können. Die Oma, den Opa, den Onkel oder die Tante? Wir bleiben zu Hause und zwar so lange wie nötig. Unseren Kindern und uns geht es gut. Es ist anstrengend aber so ist das Leben.
    Vielleicht sollten wir auch mal darüber nachdenke , wie schlimm es anderen famiielen geht. Wir sitzen in unserem warmen Wohnungen, mit einem vollen Kühlschrank, Strom und Wasser und jammern, weil wir uns um unsere Familien kümmern sollen.

  • Mir fehlt absolut das Verständnis für alle Eltern die trotz Homeoffice ihre Kinder in die KiTa oder Schule schicken.

    Denkt doch mal bitte an die Allgemeinheit und nicht nur an euch!

    Ja, es ist super anstrengend gleichzeitig Kinder zu betreuen und zu arbeiten. Aber es ist machbar und hoffentlich nur für einen absehbaren Zeitraum.

    Mein Wecker klingelt um 4:30, damit ich schon mal ein paar Stunden gearbeitet habe, bevor meine beiden (6&10) Kinder aufstehen. Zwischendrin Homeschooling und dann wieder arbeiten.

    Und ich gebe es zu anstatt frisch gekochtem Essen, gibt es auch mal eine TK-Pizza.

    Auch wenn es anstrengend und stressig ist, sind wir als Familie in der Corona-Zeit viel mehr zusammen gewachsen.

    Und wenn der Lockdown ab 01.02 weitergeht, dann darf ich sagen, dass ich alles getan habe, dass die Zahlen runter gehen.

  • Homeoffice heißt für uns Eltern, dass wir arbeiten müssen!! Denn sonst hieße es nicht Homeoffice sondern Hausfrau oder arbeitslos/Hartz4 Empfänger. Unsere Kinder sind zwar zu Hause, weil wir der Empfehlung gefolgt sind, können aber alle Eltern verstehen, die ihre Kinder dennoch schicken. Für uns wäre es dann auch entspannter, denn so kann man keinem gerecht werden und 100 Leistung erbringen!

    Ich bin Herrn Bouffier sehr dankbar, dass wir selbst entscheiden können. Denn wer sich dafür entscheidet die Kinder zu Hause zu lassen, braucht kein schlechtes Gewissen haben und die Eltern, die sie schicken, werden ihre Gründe haben! Das Geschrei wäre bei Schließung wieder groß gewesen, denn es müssen weit mehr Leute arbeiten, als nur die Systemrelevanten! In unserem Land können die Politiker es eh niemanden Recht machen!

  • Das schlechte Gewissen der Eltern schützt uns Erzieher nicht. Auch wir haben Familien, denen wir, insbesondere durch den Erhalt unserer Gesundheit gerecht werden wollen und müssen. Nachgewiesenermaßen sind wir Erzieher die am häufigsten an Corona erkrankte Berufsgruppe, vor medizinischen Angestellten (s. Deutsches Ärzteblatt, Dezember2020). Ich selbst nutze die Notbetreuung für meine Kinder nicht, weil ich es unverantwortlich finde, ggü. den Erziehern und meiner Kinder! Ich schaffe es, mich mit anderen Eltern im Wechsel so zu organisieren, dass eine Betreuung mit nur einer Kontaktfamilie gewährleistet ist. Das ist stressig und kostet Zeit, ist mir meine Familie aber wert! Da gehen andere lieber den einfachen Weg und liefern ihr Kind bequem in der Kita ab. Selbst das hohe Ansteckungsrisiko wird da in Kauf genommen. Haarstäubend!
    Ich hoffe sehr, dass anstelle des fehlenden Verantwortungsgefühls vieler Eltern wieder komplett geschlossene Kitas treten.

  • Ich arbeite selbst als Erzieherin in einer inklusiven Kindertagesstätte und habe zwei schulpflichtige Kinder (3.Klasse und 5.Klasse). Mit den Kollegen in der Gruppe hatte ich letzte Woche noch über die Möglichkeit des Homeoffice für all die, deren Kinder Unterstützung beim Homeschooling brauchen, bachgedacht. Da wir seit fast einem Jahr keinerlei Freiräume für unsere Vorbereirungszeit haben, wäre genug zu tun im Homeoffice. Vorraussetzung dafür wäre aber die Anzahl der zu betreuenden Kinder. Von 75 Kindern sind 60 Kinder da. Allein in meiner Gruppe fehlt kein einziges Kind. Somit war die Idee unsere eigenen Kinder zu Hause zu lassen, gestorben. Meine beiden Kinder gehen nun in ihre Schulen, aber gut fühle ich mich nicht dabei.

  • Wenn ich hier lese das einige wieder fordern das nur Systemrelevante Anspruch haben sollen dann muss aber auch bitte alles was nicht Systemrelevant ist zu sein! Bin mal gespannt wie viele dann noch systemrelevante Betreuung fordern wenn ihnen das Geld ausgeht weil sie in Kurzarbeit sind oder ihr Arbeitgeber komplett schließt. Klar jeder der die Möglichkeit hat sein Kind zu Hause zu betreuen sollte dieses auch so machen. Und jeder sollte seinen Popo zu Hause lassen wo immer es nur möglich ist. Wenn sich jeder so gut es eben geht zurück hält dann geht das hier auch schneller rum.... aber leider sieht man viel zu oft das sich doch in größeren Gruppen ohne Abstand getroffen wird oder das manche meinen statt nur einen Einkauf in der Woche zu machen jeden Tag einkaufen, weil man da ja mal wen trifft den man sonst nicht sieht... Also bitte Hirn einschalten und nicht dauernd nur meckern.

  • Ohne Oma geht gar nichts.

  • Wer trotz Home Office o.ä. seine Kinder in die Kita und Schule schickt, verhält sich unsolidarisch. Ihr fehlendes Verantwortungsbewusstsein hat Folgen... Nicht nur sterben zu viele Menschen oder leiden unter Spätfolgen. Diese Leute im Sommer dann so: Huch, der Biergarten ist zu, insolvent! Huch, gibt gar keine Konzerte, Veranstaltungslocation insolvent! Huch, wer macht mir denn jetzt die Füße/Haare schön, Fußpfleger:in/Friseur:in insolvent! Huch, wo gehen wir denn jetzt essen, Luigi hat aufgegeben! Huch, Müllers fahren gar nicht in den Urlaub, Kohle reicht nicht, Job verloren. Und so weiter und so fort.
    Schämt euch!

  • Tja.. in Stich gelassen. Es ist auf jeden Fall ärgelich, dass keine klare Regeln da sind
    Ich bin dafür, dass entweder Kitas öffnen bleiben aber ohne Drück und Appelle oder klare Regeln gibt wer darf wer nicht.
    Ich arbeite in Betreuung und brauche selbst für mein Kind auch die Betreuung, damit ich weiter arbeiten kann. Ich spüre aus beiden Seiten den Stress!
    Der Kiga meiner Tochter setzt uns unter Drück, meine Einrichtung nimt alle rein.
    Ein größes Versagen der Politik!

  • Hallo
    Ich habe großes Verständnis für die Bedürftigen Kinder und Familien, denen es durch die Einschränkungen der Kinderbetreuung nicht gut geht. Das letzte Jahr war wirklich sehr Kräfte zehrend. Und doch verspüre ich großen Ärger auf der anderen Seite. Es geht hier nicht um die Familien, die Systemrelevant, allein erziehend oder psychisch krank sind. Diese Familien brauchen Unterstützung.
    Ich arbeite in einer Kita als Erzieherin und ich bin sprachlos und fühle mich, ja irgendwie missbraucht. Unsere Eltern schicken die Kinder, denn die Einrichtung hat ja Kapazitäten frei. Die Eltern sind der Meinung, diese sollen genutzt werden. Meine Gruppe ist nach wie vor mit 100 Prozent gefüllt. Ich frage mich, habe ich mein Menschlich sein, mein Recht mich zu schützen vor einer Pandemie irgendwo an der Tür abgegeben? Gelten für mich keine Schutzmaßnahmen? Ich kann bei der Betreuung von 2jährigen kein Sicherheitsabstand einhalten. Ich bin allen Familien komplett ausgesetzt. Ich bin angewiesen dara

  • Keine Masken tragen zu dürfen ist wirklich das Letzte. In Raumluftfilter wurde auch nicht investiert. Anders als Durchseuchungsabsicht kann man das nicht interpretieren. es sind schon Kinder und Erzieherinnen daran gestorben, Erzieherinnen sind die am häufigsten von einer Infektion betroffenen aller Berufsgruppen laut AOK Statistik. Entsprechend sind sie auch am häufigsten durch Long Covid Schäden bedroht.
    Auch bei Kindern wurden Mikrothrombosen, Herzschädigungen und neurologische entzündungsprozesse beobachtet.
    Wird alles ausgeblendet und stumpf weiter die Great Barrington Schiene (die sich nicht Virologen und Epidemiologen sondern ultrarechte Wirtschaftsliberale haben einfallen lassen) gefahren - für Schäden haften ja nicht die Betriebe.
    Nirgends gibt es so wenig Arbeitsschutz und Rücksichtnahme scheinbar. Es ist schockierend, wie die Gesamtheit der Maßnahmen durch diese Wahlkampflaviererei gefährdet wird.
    Reine Not betreuung für systemrelevante Berufe!

  • Wir bringen unsere Kinder in die Kita, auch weil Homeoffice mit Kindern genauso gut funktioniert wie Zähneputzen mit Nutella. Unsere Kinder wollen in die Kita, weil sie dort nicht darauf warten müssen, dass einer von uns sich Zeit für einen von Ihnen nimmt. Ich bin dankbar über die Regelung, die Hessen getroffen hat. Denn letztes Frühjahr konnten unsere Kinder nicht in die Einrichtung, weil wir nicht "systemrelevant" sind.

    Dass Erzieher verunsichert sind, kann ich nachvollziehen. Glücklicherweise gab es in unserer Kita (100 Kinder) bis jetzt keinen Coronafall und auch an der Schule meines Großen kann man die Fälle an einer Hand abzählen. Alle betroffenen Schüler hatten sich übrigens außerhalb der Schule angesteckt und das Virus in der Schule nicht weitergetragen.

  • ich behalte meine Töchter zuhause, wir gehen aber ganz schön auf dem Zahnfleisch. Mein Mann und ich arbeiten zuhause, den Kindern fehlen die anderen Kinder und uns eine Pause. Aber da wir -zumindest theoretisch- von zuhause arbeiten können, halte ich es für meine Pflicht die Kinder zuhause zu behalten, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Mich ärgert es, dass einige in Elternzeit oder auch im HomeOffice Ihre Kinder bringen und der Begriff der "Notwendigkeit" vom individuellen Horizont ausgemacht wird und es keine klaren Vorgaben gibt.
    In unserer Kita traut sich die Leitung nicht, fordernde Eltern im Home Office zu bitten, die Kinder zuhause zu behalten, von uns verständnisvollen Eltern wird es aber als erste verlangt.

  • Es ist mit einem halbwegs qualifizierten Job definitiv nicht möglich, zweijährige Kleinkinder nebenbei zu betreuen. Dabei spielt es keine Rolle ob Homeoffice oder nicht. Viele Leute denken scheinbar noch, Homeoffice wäre wie Urlaub. Das stimmt jedoch keinesfalls. Ich hatte gehofft, durch Corona merken die Menschen das endlich mal.

    Von daher bin ich Herrn Bouffier sehr dankbar für die Offenhaltung der Kitas, denn die Kinder sollten am Ende nicht die Leidtragenden der Pandemie sein.

  • Es ist chaotisch. Die Kitas und ESB sind fast voll. Es sind ja nur Apelle und keine verbindlichen Aussagen. Dazu das Argument Kinder hätten nur geringen Anteil am Infektionsgeschehen. Sie werden bei Auftreten von Fällen nicht getestet. Wenn Betreuungspersonen betroffen sind, wird sich auf die Maskenpflicht berufen. Oft werden nicht mal die Eltern informiert. Die zur Verfügung stehenden Masken sind Textilmasken, schützen die Trägerinnen und die Kinder nicht. Da müsste dann bei Fällen eigentlich getestet werden, passiert aber nicht. Solange es so schlampig läuft, werden wir keine Kontrolle über covid 19 bekommen.

  • @blablabla

    Wäre alles geregelt, würden sich viele in Ihren Freiheits/Selbstbestimmungsrechten eingeschränkt fühlen. Es ist Fakt dass die Politik es niemals Allen recht machen kann. Wird zumindest die größtmögliche Menge des Volks zufrieden gestellt, ist das schon sehr positiv.

  • Und ja, ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich mein Kind in den Kindergarten trotz Homeoffice schicke. Vorallem den Erziehern gegenüber.Ich habe vollsten Respekt vor den Erziehern, auch schon vor Corona!
    Aber so lange ich arbeiten muß, geht es nicht anders. Habe es im Frühjahr versucht, es war eine Katastrophe. Meinen Kind ging es dabei nicht gut.
    Und nein, Sonderurlaub bekomme ich nicht, auch kann ich nicht auf ein Teil meines Gehalts verzichten. Die Bank verzichtet ja auch nicht auf Raten, nur weil ich kurzfristig weniger verdiene.
    Und langfristig hätte es beruflich mit den Kollegen auch Konsequenzen im Betrieb. Eltern haben ja schon genug Sonderstellungen und werden gemobbt! Wer soll den meine Arbeit übernehmen, wenn ich nicht da bin, weil ich mein Kind betreue?
    Klar, könnte meinen Job kündigen und von Hartz 4 leben. Dann bräuchte ich auch die Erzieher nicht belasten. Wäre auch ne Möglichkeit.

  • Ich bin Erzieherin und finde es nicht in Ordnung, die Eltern einfach mit einem Appell abzuspeisen und finanziell im Regen stehen zu lassen. Das hat für die Kitas den Effekt, dass wir fast volle Gruppen haben. Von 25 Kindern kommen bei uns durchgehend 17. Dann wundert sich die Politik, warum die Fallzahlen nicht runter gehen. Ich wünsche mir da mehr politisches Rückgrat. Vielen Dank Herr Bouffier.

  • Finde ich interessant, dass sich ausgerechnet jene über den Gesundheutsschutz von uns Erzieherinnen erheben möchten, die sich selbst durch Homeoffice vor Ansteckung schützen. Ganz schön dreist.

  • Ich und mein Mann haben sämtliche Überstunden und Urlaub in Abbau vorgezogen und betreuen erstmal selbst zuhause im Wechselmodus (mal er, dann mal ich) wenn Homeoffice nicht möglich ist. Im HO ist es tatsächlich schwieriger mit der Beaufsichtigung aber die Mäuse lernen gerade auch dass es eben nicht anders machbar ist. Stirbt zum Glück keiner daran. Wir haben zwei Familien mit deren Kindern wir uns "ausschließlich" ! treffen, somit halten wir uns an die Empfehlung in einer Blase zwecks Kinderbetreuung zu bleiben. Zufriedenstellend ist etwas anderes, aber was muss das muss. Wir wuppen das schon!

  • @hörnchen Ich hatte es auf einen anderen Kommentar bezogen.
    Auf Krawall bin ich nicht aus ;) , aber ich habe für jeden Verständnis, der in der Situation Probleme mit der Betreuung hat.
    Wäre alles klar geregelt dann könnte auch jeder besser planen.
    Kitas und Krippen für systemrelevante öffnen (normale Zeiten) und für alle anderen den Gehaltsersatz klar geregelt.

  • Ich bin Erzieherin und kann dem nur beipflichten!
    Aus meiner Sicht macht die Politik es sich einfach und wälzt alles auf Eltern und Kitas ab.
    Ich habe größtes Verständnis für die Belange der Eltern, aber laut RKI sind Erzieher die am meisten von Corona betroffene Berufsgruppe und rangiert mit den Todeszahlen noch vor den Berufen aus dem Gesundheitssystem ganz weit oben!
    Erst vor einigen Tagen ist eine 44-jährige Erzieherin, nach einem Coronaausbruch in ihrer Kita, gestorben.
    Wir fühlen uns vergessen und allein gelassen mit der Situation!

  • Hallo zusammen,ich bin Erzieherin, zur Zeit auf der Arbeit im vormittags Bereich in der notgruppe tätig. Das klappt ja schon mal, 7 Kinder von 8 sind zu betreuen. Von Arbeitsschutz keine Spur, ich bin den ganzen Vieren und Bakterien ausgesetzt. Ich bin gleichzeitig Mama von 2 schulpflichtigen Kinder (1.klasse).Diese Woche, außer Freitag klappt es gut, mein Mann ist vormittags zuhause. Er übernimmt home schooling, dann mittags ist gerade mal kurz Zeit für eine Übergabe zuhause. Ich habe aber an 2 Tagen in der Woche noch Vorbereitungszeit =Arbeitszeit. Dann verlangt mein Arbeitgeber noch zusätzlich eine online Weiterbildung. Alles wird auf das mindeste runtergefahren und was ich nicht verstehe das es auf meiner Arbeit und vom Träger meiner Arbeit nicht zu merken ist, das wir uns in einer Pandemie mit den Folgen befinden. Sie sollten froh sein das wir unsere Arbeit noch machen. Meine Kinder werde ich nächste Woche in die notbetreuung geben müssen und ich sie und mich der infektionsgefahr

  • Ich verstehe nicht wie man immer nur die Menschen fertig machen kann und Eltern in allen Bereichen nur Vorführe macht! Das fängt mit der Schwangerschaft an und hört nicht mal auf wenn Kinder erwachsen sind. Eltern machen es IMMER Falsch!
    Ja, die Situation auf der Welt ist sch*** Aber muß man sich so sehr gegenseitig das Leben schwer machen?
    Eltern müssen arbeiten gehen, zum größten Teil auch beide Elternteile, und davon ein größter Teil Vollzeit. Und in der Zeit müssen Kinder betreut werden.
    Nicht jeder hat der Luxus, dass ein Partner soviel verdient um eine ganze Familie zu ernähren.
    Arbeiten und Kinderbetreuung geht nicht gleichzeitig. Punkt. Egal in welchem Beruf.
    Es ist auch nicht zum Wohle des Kindes immer wieder zu hören "kann jetzt nicht, bin am arbeiten, guck doch noch ne Fge XXX oder bastel allein oder..."
    Daher ist mein Kind auch im Kindergarten, trotz das ich im Homeoffice bin.

  • Ich bin entsetzt und enttäuscht über die Landesvorgaben in Hessen.

    Eine komplette Schließung der KItas wäre so notig um den Kontakten Einhalt zu gebieten.

    Ich bin stellvertretende Leitung einer Kita und sehe jeden Tag die psychischen Belastungen der ErzieherInnen.
    Im jetzigen Lockdown, in denen die Eltern entscheiden, wann eine Dringlichkeit vorliegt oder nicht, ist unser Haus zu 85 ausgelastet!!!!!
    Wo bleibt da der Gesundheitsschutz der Beschäftigten ErzieherInnen ??

  • @blablabla Mein Kommentar bezog sich auf einen Arzt dessen Ehepartner ebenfalls systemrelevant arbeitet und der sich beschwert hat, dass es ihm nicht möglich ist seine Kinder selbst zu betreuen...

    Sie sind wohl auf Krawall aus ;)

  • Komplette Schul- und Kitaschließungen mit Notbetreuung nur noch für Kinder systemrelevanter Eltern würde dazu führen, dass weniger Kinder präsent sind. Wahrscheinlich sind wir eh in 2,3 Wochen soweit. Erzieher und Lehrer wären weniger dem Ansteckungsrisiko ausgesetzt, letztere könnten sich voll dem (digitalen) Distanzunterricht widmen und für Bildungsgerechtigkeit sorgen. Weiterhin wäre dann für viele Eltern Corona-Sonderurlaub möglich, weil das nur geht, wenn es keine andere Möglichkeit der Betreuung gibt (nicht, so lange die Kitas und Schulen theoretisch geöffnet sind). Worauf warten wir, sind über 1.000 Tote jeden Tag nicht genug? Schaut doch einmal nach England...

  • Hier schreiben scheinbar ziemlich viel kinderlose.

  • Nochwas: Im letzten halben Jahr gab es viele Fälle in Kitas u Schulen.
    Aber es wird und wurde kaum getestet. Sogar als Erzieherin mit eindeutigen Symptomen wird nur leise die Betreffende(n) aus dem Verkehr gezogen. Transparenz an Schulen u in Kitas kaum!
    Das wird doch nicht an die große Glocke gehängt. Teilweise wird regelrecht vertuscht! Aus eigener Erfahrung und Fakten aus zuverlässigen Fällen. Wir hatten innerhalb 3 Monaten mehrere bestätigte ( getestet), dazu mehrmals Familien und Mitarbeiter in Quarantäne. Das wurde nie offen kommuniziert..
    An Schulen werden die SchülerInnen nicht in Quarantäne gesetzt, denn MIT Maske ist man keine Kontaktperson 1. Grades mehr laut Gesundheitsamt. Die GA kamen und kommen eh nicht mehr nach.
    Der Betrieb in Kita s und Schulen läuft einfach weiter.. The Show must go on.
    Soviel zu gibt doch gar nicht viele Fälle in Schulen u Kitas!

  • Ich arbeite selbst als Tagesmutter und betreue 4 kleine Kinder und meine eigene Tochter die zu Risiko Gruppe gehört .Ich habe jeden Tag Bauchschmerzen wenn ich daran denke, dass wir uns von der tageskinder anstecken können. Meine Tochter habe ich immer mit in der Betreuung integriert wenn sie Ferien hatte, jetzt kann ich sie nicht fern halten von meiner tageskinder und nebenbei auch noch Homeschooling erledigen. Wir können nicht Abstand von die tageskinder halten, wir essen zusammen, und Mundschutz tragen klappt leider auch nicht immer. Ich kann trotzdem alle Eltern sehr gut nachvollziehen dass sie die kleine Kinder in der Betreuung abgeben möchten, aber wir sprechen über unsere Gesundheit die leider durch das Risiko Ansteckung sehr gefährlich ist.

  • Zum Kommentar der Dame im Einzelhandel( z zt nur Supermarkt/ Apotheke, etc. Dort herrscht Maskenpflicht FÜR die Kundschaft!Sitzt Ihnen der Kunde ohne Maske auf dem Schoss?? Kinder KEINE Maske! AHA und Distanz nicht möglich. Mal nachgedacht?Als U3 Erzieherin bin ich quasi Wange an Wange mit den KundenTröpfchen u. Aerosole überall.!NULL detaillierte Regelung des Min. F Soziales und Integration, Auch schnupfende Kinder, gelegentlicher Husten,.. laut Minister KEIN Grund f .Ausschluss der Betreuung. Kind darf angenommen werden. Die Grauzone und Auslegung zu Krankheitssymtomen ist RIESIG!
    Kinderärzte schützen sich selbst, schreiben das Kind nicht krank, getestet werden Kinder sowieso nicht! Eltern müssen somit Kind in Kita bringen,denn es gibt ohne Attest keinen Kinder-Krank- Tag!Eltern in Zwickmühle , ErzieherInnen gefährdet( Infekte, oder schlimmstenfalls Corona). Wieso überhaupt die Frage, ob Kinder infektiös sind, oder infiziert werden können? Dunkelziffer ist bewiesen hoch!

  • @ Hörnchen

    Es gibt keine Betreuung für systemrelevante Berufe zur Zeit, sondern für alle das gleiche. Die Zeiten sind auch für systemrelevante reduziert.
    Informieren sie sich lieber einmal!

    Sollen die Kinder zu den Großeltern? Wie soll man es denn organisieren? Schlagen sie doch was vor, anstatt andere belehren zu wollen.

    Es hängt alles am Arbeitgeber, aber nicht jeder hat ein verständnisvollen Vorgesetzten.

    Das Corona Chaos ist leider ein Versagen!

  • @Blabla aus Hessen. Synergieeffekte nennt man das. Ich finde es eher verwunderlich dass Sie Ihre Kinder nirgendswohin geben können. Die Einstellung war Ihnen vermutlich schon vor Kindsgeburt bekannt und entsprechende Maßnahmen hätten getroffen werden können.

  • Bei uns ist es so geregelt das die Kinder nur in die Kita dürfen, wenn beide Elternteile gleichzeitig arbeiten. Ich finde diese Regelung gut denn ich finde nach wie vor das es auch wichtig ist arbeiten zu können um das Geld für das Leben verdienen zu können. Aber im Moment habe ich mir erstmal Urlaub genommen und in dieser Zeit bleibt unser Kind natürlich zu Hause. Sollte der Lockdown allerdings bis in den Februar gehen dann muss ich auf jeden Fall wieder arbeiten und dann brauche ich dringend auch die Betreuung im Kindergarten

  • Hessen bleibt besonnen bedeutet: Hessen macht nichts und schon gar nichts, was Geld kostet

    Hessens Schul- und Kita Politik, während der Pandemie, spiegelt sich eindrucksvoll in den Infektionszahlen und auch in den Sterbezahlen wieder, beide liegen über Bundesdurchschnitt.

    Kinder, die morgens Kitas, Schulen und s.g. außerschulische Bildungseinrichtungen besuchen, treiben am Nachmittag in den Supermärkten, wie in den öffentlichen Verkehrsmitteln das Infektionsgeschehen in die Höhe.
    Pädagogische Fachkräfte, sowie Ärzte und Pflegefachkräfte werden, gleich welchen Alters oder welcher Dauerdiagnosen, nur noch als Verfügungsmasse betrachtet.

  • Ich hätte mir auch klarere Regeln gewünscht. Es ist ja wohl ein Unterschied, ob ich in einem Supermarkt ,mit Maske und hinter einer Scheibe sitze oder ob ich mit Kondern ohne Maske arbeite. Ich bin Erzieherin und fühle mich schon sehr auf dem Präsentierteller. Nicht dass ich behaupte alle Kinder hätten es, aber es sind doch wesentlich mehr Kontakte die ich hier habe. Die sich dann um ein Vielfaches erhöhen, wer weiß mit wem sich die Familie wieder trifft. Da kann ich persönlich noch so sehr die Kontakte einschränken....
    Und es gibt immer wieder Eltern, die ihre Kinder abgeben um dann joggen zu gehen....
    Aber ich muss auch vielen Dank an alle sagen, sie ihre Kinder tatsächlich zu Hause lassen, das sind doch wirklich sehr viele.

  • Tanja aus Neu- Isenburg hat es schon auf den Punkt gebracht.
    Die Verantwortung wird nicht auf die Eltern abgewälzt, sondern auf Träger, Leitungen und teilweise sogar auf die ErzieherInnen!
    Es gibt überhaupt KEINE REGELUNG, dass man das Kind nicht bringen soll/ darf.
    Die Kitas haben geöffnet.Jeder hat Anrecht auf Betreuung!
    Egal auf Homeoffice, auswärts, Berufstätig oder sonstwas. Man darf auch bringen aus privaten & persönlichen Gründen( Schittenfahren wollen nur mit einem seiner zwei Kinder, eins deshalb in die Notbetreuung , Handwerker im Haus, Termin, Kind vermisst seine Kita Kontakte, etc).
    Unsere Kita gibt die Bitten der Regierung an die Eltern weiter- aber wir nehmen an.. wer Betreuung haben WILL ( nicht MUSS).
    Es ist wichtig dass es Notbetreuung und kein Betreuungsverbot, da es auch Gründe gibt ( Kindeswohlgefährdung zu Hause, ody/ physi. Belastung der - nicht berufstätigen Eltern.
    Schlimmer ist die Nichtregelung zu Krankheitssymtomen- mehr nachfolgebd.

  • @Kirsten B.

    Es ist schön für sie, wenn ihr Arbeitgeber das mitmacht.
    Sie können ihre Kinder auch gern zu fremden geben, wenn dann was passiert will ich sie sehen. Warum sollte sich jemand fremdes um meine Kinder kümmern, der selber seine zu versorgen hat?



    Außerdem zahlen wir für Kindergarten und Krippe viel Geld.


  • Ich habe vom Arbeitgeber 50 bezalte Freistellungtage bekommen. Darf sie aber nur nehmen wenn der Kindergarten geschlossen ist. Meine Frau darf kein Home Office machen. Und für meinen Job gibt es kein HomeOffice. Ich finde es eine Frechheit vom Bund das die Kindergärten öffnen dürfen. Mit dem Lockdown eiern wir wieder zum nächsten. Es müsste ein kompletter Lockdown her. Es dürften nur noch Lebenswichtige Arbeiten gemacht werden. Der Rest bleibt für 4 Wochen bezahlt daheim.

  • Oh Mann da kann man sich ja nur an den Kopf fassen bei manchen Elternaussagen. Bekommt die Sache auf die Reihe Mensch! Informiert Euch gefälligst! Scheinbar ist mehr Flexibilität geistig gerade zu anstrengend. Wer im systemrelevanten Beruf arbeitet, bekommt doch niemals Vorwürfe gemacht dass die Kinder in die Kita müssen?! Das war bereits letztes Frühjahr absolute Priorität!!! Und allen anderen steht es nach ihren individuellen Möglichkeiten frei sich selbst zu organisieren, wobei weniger Kitakinder momentan scheinbar laut aktuellem Kentnissstand eben besser ist. Fertig. Kann sein dass sich das auch wieder ändert - stellt Euch drauf ein! Ist schließlich das Erste Mal nach langer Zeit dass wir in diesem Szenario sind. Und an Alle die meinen man hätte im Sommer genug Zeit gehabt - was habt ihr denn im Sommer getan um Euch zu wappnen? Erfüllt ihr immer vorausschauend Eure Elterlichen Aufgaben zu 100? Seid mal froh dass die Kinder Euch noch nicht richtig bewerten können. #@&_#!

  • Mein Eindruck nach lesen der Kommentare ist, dass Eltern unfähig sind die Gesetzesbeschlüsse zu lesen, mit Arbeitgebern zu verhandeln und mit befreundeten Familien Abstimmungen zu treffen. Lösungsorientierung und Eigenverantwortung ist hier gefragt. Nur weil man Kinder hat, bedeutet das nicht dass einem der Staat alles futtergerecht in den Mund legt... Jammern hilft nicht!

  • Diese Hysterie bei den Kinder ist unerträglich! Was sagen nur alleine Menschen im Einzelhandel die tagtäglich gewiss mehr als 75 und immer wechselnde Kontakte haben!? Da beschwert sich kein Mensch. Ich möchte nicht wissen, wie es in anderen Bereichen aussieht. Gesetz des Falles Kinder würden unbemerkt das Virus verbreiten, dann müssten in ihrem Umfeld ja so ziemlich alle Erwachsenen erkranken und spätestens dann wäre diese These gesichert! In unserem Stadtviertel gab es im Herbst genau einen corona Fall in einem kiga und das war die Praktikantin, ansonsten in 5 kigas mit ca 300 Kindern nichts!!! An der Grundschule mit ebenfalls 300 Kindern 2 Fälle unabhängig voneinander!
    Dafür lesen wir immer wieder von Massenausbrüchen in Pflegeheimen, von Grenzpendlern, die aufgrund der systemrelevanz ohne Quarantäne und Tests arbeiten... warum sind denn gerade die Grenzregionen so stark betroffen!!

  • Bei der Stadt Frankfurt scheinen einige vergessen zu haben, das es auch Familien gibt die nicht von Zuhause arbeiten können.
    Bei einer Betreuungszeit von 7 Stunden ist es unmöglich zu arbeiten. Bei knapp 2 Stunden Fahrzeit hin und zurück, dann bleiben 5 Stunden zum Arbeiten.
    Leider macht der Kindergarten erst um 9 Uhr auf, aber Dienstbeginn ist 8 Uhr.

    Kinderkrankengeld bekommen wir auch noch nicht, weil nichts geregelt ist. Es ist ein Totalversagen, den ganzen Sommer über war Zeit alles zu regeln.

  • Wenn wir Kitas und Schulen schließen, dann bitte auch die Alten und Pflegeheime schließen. Kann sich ja jeder selbst um seine Alten kümmern (aus dem Homeoffice).

    *Ironie off*

  • Es sollten sich alle mal ein wenig beruhigen.

    Wenn man sich die Zahlen so ansieht, dann sind doch Kinder U6 gar nicht so häufig betroffen. Man kann jetzt natürlich an Nebenkriegsschauplätzen rumdoktorn so viel man will. Das wird die Pandemie nicht beenden.

    Die richtigen Corona Parties scheinen ja auch eher im Büro in Industrieanlagen, bei Logistikern oder und vor allem in Alten-und Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern stattzufinden.

    Vielleicht wären abgestimmte Maßnahmen DORT sinnvoller als in Kitas und Schulen.

    Wenn es viele Fälle in Kitas/Schulen gegeben haben sollte, dann hätten auch viel mehr Familien Corona bekommen müssen, das wääre ja vielleicht auch irgendwie aufgefallen? Scheinbar bringen aber wohl nicht die Kinder Corona nach Hause / in die Kita, sondern die Erwachsenen?

    Aber klar. Kinder haben keine Rechte und die Eltern sind ja auch selbst Schuld.

    *Kopfschüttel*

  • Was bringt die Öffnung, wenn die Zeiten verkürzt wurden???

    Frankfurt hat die Zeit begrenzt und öffnet bei uns frühstens um 8 bzw 9 Uhr. Somit können wir unsere Kinder nicht mehr bringen.
    Bekommen aber Stand jetzt auch kein Geld, da die Kitas offen sind.
    Wir arbeiten in systemrelevanten Berufen und wissen nicht wie es weiter gehen soll?!
    Meine Frau kann unter dieser Voraussetzung nicht mehr im Krankenhaus arbeiten.
    Die Kita und Krippe sind 7 Stunden offen und das ist witzlos.
    Wer nicht arbeitet oder im Home-Office ist, der darf sein Kind weiter bringen.

    Das Kitas und Krippen offen sind ist richtig, aber dann auch bitte Bedarfsgerecht und nicht vollkommen sinnlos!

  • Guten Morgen,
    genau so sehe ich das Problem auch. Kindertagespflegepersonen sind vielen Kontakten ausgesetzt und die Anzahl der betreuten Kinder ist nach dem Lockdown kaum oder garnicht reduziert. Sie betreuen die Kinder ungeschützt ohne Maske, da kleine Kinder Gesichter sehen müssen um zu verstehen und zu lernen. Ich wünschen mir auch klare Vorgaben von Seiten des Landes. Gleichwohl wäre es notwendig, dass die Kindertagespflege in dieser Diskussion mitberücksichtigt würde, denn sie ist eine gleichwertige Betreuungsform die zu einem erheblichen Teil mit dazu beiträgt, dass Kinder (vorfallen unter 3 Jahren) einen Betreuungsplatz finden.
    So auch in der Petition: Kindertagespflege um jeden Preis? gefordert.

  • @ Martina B aus Niddatal

    Ich empfehle Ihnen einmal die hessiche Veroordnung zu lesen. Dann würden Sie feststellen, dass Sie unrecht haben.

    Gemeinsame Kinderbetreuung von bis zu drei Familien ist zulässig 1 Abs. 2 Nr. 5):

    "(2) Das Verbot des Abs. 1 Satz 1 gilt nicht für ...
    5. im Rahmen der gegenseitigen Übernahme der Kinderbetreuung durch höchstens drei Familien (familiäre Betreuungsgemeinschaft), wenn die sozialen Kontakte im Übrigen nach Möglichkeit reduziert werden."

    Ich bin mittlerweile geschockt darüber, wie viele sich beschweren aber die Regelungen anscheinend nie gelesen haben.

  • Die Kinder haben ein Recht auf Bildung und soziale Begegnungen.
    Daher ist es wichtig, die Kitas und Schulen offenzuhalten. Und es ist auch vollkommen nachvollziehbar und für die Kinder wichtig, diese Bildungseinrichtungen zu besuchen.
    Die Eltern brauchen dafür kein schlechtes Gewissen zu haben.

  • Jetzt also mal ehrlich, letztes Jahr im März/April/Mai ein Gejammer und Gezeter wegen der dauerhaften Schließung- jetzt wieder nur Gejammer!

    Liebe Eltern, wir haben die Wahl!! Wahlmöglichkeit - mir unverständlich, wie man darüber noch mosern kann!
    Muss man arbeiten bringt man die Kinder und muss man nicht arbeiten- kümmert man sich selbst!!

    Selbst mitdenken und Entscheidungen treffen ist hier gefragt und nicht sich permanent nur alles vorsetzen lassen!
    Ich begrüße es, als Mutter von einem Kita Kind und einem Grundschulkind, die Wahl zu haben! Ja, der Vormittag ist sportlich mit Homeshooling und sinnvoller Beschäftigung für das andere Kind, nebenher noch arbeiten gehen.

    ABER, mein Mann und ich haben uns für Kinder entschieden und dementsprechend ist dies momentan eben meine bzw unsere Aufgabe!!

    Jede Familie muss also dementsprechend im Rahmen ihrer Möglichkeiten agieren!

  • @ Stefan aus Rossdorf:

    Woher haben Sie die Information, dass sie nur von einem der beiden Großeltern besucht werden dürfen?

    Hessen ist sehr klar in der Aussage, dass die aktuelle Regelung mit Haushalt + 1 Person ausschließlich im öffentlichen Raum gilt und eben nicht in Ihrer Wohnung. Oder in der Wohnung der Großeltern.

  • Ich verstehe die Aufregung nicht. Die jetzige Regelung ist doch viel besser als im Frühjahr, als nur systemrelevante Kinder in die Kita durften. Jetzt haben wenigstens alle Berufstätigen Eltern die Möglichkeit Ihre Kinder betreuen zu lassen. Und wer sein Kind nicht in die Kita schicken möchte, der muss es auch nicht.

    Unsere Kita macht da einen hervorragenden Job und auch alle Familien scheinen sich besonnen an die Regeln zu halten, denn Coronafälle gab es noch keine.

  • Kinder sollen im Notfall betreut werden können, sagt Bouffier. In der Kita meiner Frau in Frankfurt sieht das so aus, dass mittlerweile fast 70 der Kinder gebracht werden, i.d.R. auch von den Eltern, die gar nicht berufstätig sind. Eine Folge der Wischi-Waschi Verordnung vom Land Hessen, zumal ja auch explizit private Grpnde als Notfall gelten. Ich verlasse das unser Zuhause gar nicht, sollte ich Corona kriegen, weiß ich wenigstens, woher es kommt.

  • Wir haben 3 Kinder und alle gehen in die Kita, Grundschule und 6 Klasse. Sind schon als Rabeneltern und Verantwortungslos bezeichnet worden. Wir können aber nicht Zuhause sitzen, da wir nicht mit gesetzlich Versicherten gleichgestellt sind. Als Arzt in Beamtenstatus, vom Dienstherrn ein Schreiben bekommen Systemrelevant, kein Anspruch auf Betreuung Zuhause. Ich als Selbständiger im Bereich Notfallmedizinartikel, auch kein Anspruch. Das nennt sich dann Zweiklassengesellschaft. Gerne würden wir die Kinder Zuhause betreuen, nur das wie beantwortet einem keiner.

  • Erzieherinnen sind vom Kultusministerium dazu angehalten KEINE MASKEN während der pädagogischen Arbeit zu tragen. Es wird darauf verwiesen, dass nur gesunde Kinder in die Kita kommen. Wir treffen uns täglich mit ca. 70 Haushalten, in geschlossenen Räumen! Kinder keine Pandemie Treiber? Kinder werden doch kaum getestet. Kann ich als Erzieherin nicht auch versprechen mich in meiner Freizeit ebenfalls nur mit gesunden Leuten zu treffen? Wie soll ich meinen Kindern erklären dass sie sich nur mit einem Freund treffen dürfen? Ich treffe mich schon ewig nicht mehr mit Menschen die mir am Herzen liegen (außer meinen eigenen Kindern und meinem Mann- die ich wiederum kaum in den Arm nehmen kann) weil ich mich auf Grund meines Berufes als riesiges Risiko sehe.
    Ich würde gerne Kinder aus systemrelevanten Gruppen betreuen. In kleinen Gruppen mit Maske.

  • Wie schon andere geschrieben haben - Home Office bedeutet nicht nur "Home", sondern auch "Office". Mein Arbeitgeber hat ein Anrecht darauf, dass ich für mein Gehalt eine Leistung erbringe.
    "Nebenbei" noch ein (oder mehrere) Kinder adäquat betreuen ist nicht möglich. Eins von beiden bleibt auf der Strecke -Arbeit oder Kind.

    Wenn man sich nur mit einer weiteren Person aus einem Haushalt begegnen darf, kann man nicht gegenseitig (z.B. mit Freunden oder Nachbarn) die Kinder betreuen. Die gleichen Kinder dürfen aber in der Kita miteinander spielen. Das ist unlogisch, und hier muss dringend nachgebessert werden. Wenn befreundete Haushalte gegenseitig die Kinder betreuen dürfen (wie das z.B. in Bayern der Fall ist) würden auch die Kitas entlastet.

  • Wir, beide berufstätig, teilweise selbstständig und auch nur teilweise im Homeoffice betreuen unsere drei Kinder Zuhause ohne Hilfe der Großeltern, da Risikopatienten. Weil wir das als unsere gesellschaftliche Verantwortung sehen, trotz - nicht nur finanzieller - Einbußen. Zweierlei ist dabei schwer: dass nicht alle diese Verantwortung übernehmen und vor allem aber, dass das Land Hessen die Pandemiebekämpfung damit zu einer Frage persönlicher Courage macht. So appelliert Kai Klose in einem Elternbrief, die Kinder Zuhause zu lassen um einen Absatz später darüber zu informieren, dass man keine Entschädigung bei Verdienstausfall bekomme, da die Kitas ja offen seien. Aber wie dem Arbeitgeber erklären, dass man aufgrund der Kinderbetreuung Stunden reduzieren muss, wenn der selbst seine Kinder in die nach wie vor geöffneten Kitas und Grundschulen schickt? Ganz zu schweigen vom Infektionsgeschehen, dass so sicher nicht so schnell abflauen wird und den vielen Leben, die das kostet...

  • Gar nicht.
    Kinder gehen in Schule und Kita. Im Krieg ist die Schule auch nicht ausgefallen.
    Es gibt eine neue Krankheit auf der Welt. Ja, da muss man vorsichtig sein. Dennoch kann uns der Staat niemals schützen. Hat der Staat beim Aufkommen von Aids die Bordelle geschlossen ? Nein. Ich weiß nicht was los ist in diesem Land. Hab kürzlich eine Person mit einer Gasmaske der Bundeswehr rumlaufen sehen. Söder und Merkel machen uns fertig.
    Und: Ganz wichtig: Die sogenannten "Beschlüsse" im Kanzleramt sind nichts wert. Das Land Hessen und die Landkreise sind verantwortlich. Nur die! Jede Lockdown-Verlängerung sollte vom Landtag beschlossen werden.

  • Wir federn es so ab, dass einer von uns jeweils einen Tag Urlaub nimmt oder Überstunden abbaut und an den drei anderen Wochentagen unser Kind in die Kita geht. Damit werden wir den verschiedenen Bedürfnissen aus unserer Sicht am besten gerecht.
    Der Appell der Landesregierung, die eigenen Kinder möglichst nicht in die Kitas zu bringen, wird ja auch nicht mal durch das Land selbst ernst genommen. Beamtinnen und Beamte können bspw. gar kein Kinderkrankengeld in Anspruch nehmen und nur fehlen, wenn sie entweder ihren Urlaub in Anspruch nehmen, der auf jeden Fall auch noch für die Schließzeiten der Einrichtungen im laufenden Jahr benötigt wird. Oder sie müssen durch ihren Dienstherrn freigestellt werden. Die Behörden im Bereich des Hessischen Innenministeriums (Regierungspräsidien, Polizei usw.) gewähren aber auch nur eine Dienstfreistellung, wenn die Einrichtungen tatsächlich geschlossen sind. Das ist aktuell nicht aber nicht der Fall. Insoweit gehen die Kinder eben in die Kita.

  • Hallo zusammen,

    wir - Familie mit 2 Kindern 4 und 13 Jahre - müssen auch durch unsere Homeoffice Arbeit den Spagat zwischen Arbeit und Kinderbetreuung meistern.
    Ich verstehe nicht, dass es keine "klare" Regelungen gibt. Unseren Jüngsten lassen wir -aufgrund der Ansteckungsgefahr - zur Zeit nicht in die Kita, unser Ältester muss sich "online" unterrichten, die Unterrichtsstunde von je 2 Stunden am Tag, sind aus meiner Sicht auch viel zu wenig! Die Problematik dabei ist es noch, dass zur Zeit nur 1 Person uns besuchen darf, heißt, dass z.B. nicht Opa und Oma gleichzeitig kommen drüfen, um Ihre Enkel zu übernehmen oder sich um Sie zu kümmern. Wäre mal nett, sich mit den Politikern über dieses Thema auseinander zu setzen, aber die haben ja für unsere kleines Völkchen keine Zeit, Schade !

  • Guten Tag, zu der schwammigen Regelung wer seine Kinder bringen kann/sollte/darf, kommt seit heute (in Frankfurt) hinzu dass die Betreuungszeiten für Frankfurter Kindertagesstätten auf 7h begrenzt werden. Von 8 bis 15 Uhr. Für uns als Eltern zweier Jungs und zudem Beschäftigte in der Pflege in der Uniklinik ein kaum mehr zu lösendes Problem. Es dürfen alle Kinder kommen die Betreuung brauchen aber nur 7h und ob die Eltern im Gesundheitssystem arbeiten und aktuell ein Ausfall wegen mangelnder Betreuung extrem ungünstig ist, spielt keine Rolle mehr. Eine erweiterte Notbetreuung ist nicht vorgesehen. Und nun? Allen ernstes soll nun Pflegepersonal ausfallen weil die kinderbetreuung nur für 7h gewährleistet ist? Mit Hin- und Rückweg bleiben also meist weniger als 6 stunden Zeit zum arbeiten. Welche Schichten eignen sich dazu im Krankenhaus oder Pflegeheim? Systemrelevant scheint zu höchsten Krankenhausfallzahlen plötzlich irrelevant zu sein. Wie kann das sein?

  • Tatsächlich ENTSETZEN!!!! Unglaublich das Hessen sich quasi am nächsten Tag über die Beschlüsse aus dem Kanzleramt in Berlin hinwegsetzt!!
    Auf dem Rücken der Eltern und den Pädagogen!! Grauzone überall. Selbst tätig an einer Grundschule. Mutiertes Virus unterwegs, Zahlen viel zu hoch, immer noch!! Das hält Hessen nicht ab zu öffnen für Kitakinder, Abschlussklassen und 1-6 Jahrgänge. Wo soll das hinführen?????? Nimmt man noch mehr Erkrankte und im schlimmsten Fall Tote in Kauf??? Das ist fast schizophren, Kontakte zu reduzieren und auf der anderen Seite treffen sich in Kitas und Schulen viele Haushalte. Glaubt man in Hessen das Virus macht HALT vor Kitas und Schulen? Ist an mir was vorbeigegangen? Das Kinderkrankengeld muss möglichst schnell als Gesetz auf den Weg gebracht werden, um die Eltern zu entlasten. Wir Eltern brauchen es jetzt! Und Lockdown wenn richtig ohne Löcher. Für ALLE, um halbwegs gesund durchzukommen bis die Zahlen weiter unten sind.

  • Wir sind beide berufstätig und nicht im Homeoffice. Unser Kind geht in die Kita aus unserer Überzeugung heraus, dass Kinder andere Kinder brauchen. Da wir keine weiteren eigenen Kinder oder Kinder in der Familie haben, mit denen man sich treffen könnte, wählen wir diesen Weg. Auch haben wir innerfamiliär keine weitere Betreuungsoption. Dafür treffen wir uns dann privat mit niemandem. Jede/r der behauptet die Lockdowns knallhart mit dem Kind in Isolation zu verbringen lügt entweder oder isoliert das Kind auf Kosten seiner Entwicklung.

  • Was ist denn eigentlich so schlimm, daran selbst zu entscheiden und selbst Verantwortung zu übernehmen?! Ich finde es sehr gut, dass der Staat nur appelliert und nicht verbietet. Wir sind mündige Bürger und dürfen selbst entscheiden. Wir haben ein Wahl, für die ich dankbar bin.

  • Mein Kleiner besucht eine Einrichting mit einer Gesamtanzahl von 20 Kindern wenn dann alle da sind.Es gibt 3 Erzieher.Z Zt sind dort wohl im Schnitt 6-10 Kinder häufig auch weniger und selbst das überfordert die Einrichtung schon so,dass man laufend Hinweise bekommt die Kinder zuhause zu lassen.Ja,versteh ich aber unser Brot auf dem Tisch fällt eben nicht vom Himmel und Homeoffice heißt nicht auf der Couch sitzen und Nase bohren.Habe das Gefühl das beim Wort Homeoffice das office überlesenwird und wir bekommen ständig gesagt,Ihr seid doch zuhause.Da könnte ich echt platzen.
    Wie nehmen schon per se nicht alles Tage /Woche in Anspruch weil wir den Spagat machen.Mich nervt dieses Hickhack ganz gewaltig und das Risiko der Infektion tragen so ganz nebenbei der größerer Teil der Bevölkerung wenn er normal arbeiten geht.Die Erzieher und Lehrer sind da nicht alleine.
    Haben ständig ein schlechtes Gewissen unser Kind betreuen zu lassen und das kann es echt nicht sein.

  • Ich war pädagogische Fachkraft bis 2020 August, meine Entscheidung fiel im ersten Lockdown gegen die Kita wegen zu wenig Schutz für die Erzieher immer mehr Arbeit und der Schutz meiner Familie und mir war mir wichtiger. Jede Kita darf sich das selbst dehnen wie sie es möchte keiner kontrolliert Eltern rennen ohne Maske durch die Gegend Kinder kommen mit dicken gelben Schnupfennasen in die Kita das wird dann als Allergie deklariert für mich war das Thema erledigt. Bin jetzt von zu Hause aus tätig und zu meine Familie so gut wie es mir möglich ist, es liegt in meiner Entscheidung Kontakt mehr zu zu lassen oder weg zu lassen und nicht in der Entscheidung eine Kitaleitung die selbst keine Ahnung haben wie es richtig ist

  • Wir man es macht, macht man es Falsch. In der aktuellen Lage muss jeder Verantwortung übernehmen. Ich als Elternteil eines Kitas Kindes freue mich, dass ICH die Entscheidung habe, ob ich das Kind in die Kita schicken kann oder nicht. Die Lebensrealitäten sind heutzutage sehr sehr unterschiedlich und können von der Regierung nur sehr schwer alle unter einen Hut gebracht werden. Besser eine flexible Lösung mit ein paar Gewissensbissen als eine zentrale Anordnung die wieder für Arbeit bei anderen auslöst. Z.B. Berufsgruppen die im März nicht die Kinder in die Notbetreuung schicken konnten. PS: das die Medien aus allem eine Negativschlagzeile machen hilft im übrigen der Gesundheit auch nicht!

  • Kinder betreuen im Homeoffice? Wer das fordert, beweist dass er keinerlei Ahnung von Kindern hat. Unsere zwei Racker stellen die Bude auf den Kopf, da ist an Arbeit mal eben nebenher nicht zu denken. Und die Kinder wollen nicht nur ruhig gestellt oder verwaltet werden, unsere Kinder haben ein Recht darauf, betreut zu werden. Vor den Fernseher setzen wäre einfach, aber das sehe ich als Verbrechen an meinen Kindern. Wenn ich die Kinder betreue, kann ich halt nicht arbeiten, 10 Tage zusätzliches "Kinderkrank" sind da ein Tropfen auf den heißen Stein. Nicht jede Familie hat Verwandtschaft vor Ort, die unterstützen kann.

    Ich sehe die Kitas nicht als Infektionsherde, meiner Beobachtung nach findet das große Infektionsgeschehen an anderen Stellen statt. Man sollte lieber mal fragen warum sich in einem Pflegeheim in Lollar (Kreis Gießen) trotz regelmäßiger Tests fast 100 Patienten und mehr als 40 Mitarbeiter mit Corona infizieren konnten.

  • Wir betreuen unsere Kinder zuhause (3+7 J.). Da wir beide berufstätig sind, helfen die Großeltern mit. Das erhöht die psychische Belastung noch mehr, weil man ein schlechtes Gewissen hat, da man das Risiko für die eigenen Eltern erhöht. Außerdem bauen wir Überstunden ab, die man eigentlich gerne irgendwann zur Erholung genutzt hätten und wir verlegen, wo möglich, unsere Arbeitszeiten in die frühen Morgenstunden oder die späten Abendstunden. Das ist alles extrem anstrengend und noch dazu werden weder Kita- noch Hort-Gebühren erstattet - das macht uns einfach nur noch wütend...

  • Aha? Kinder sind doch gar nicht ansteckend, bis sie 14 sind. Dachte, das wäre sozusagen angeboren?

  • Es haben sehr offensichtlich noch zu wenige begriffen, dass diese Maßnahme der Politik ausschließlich dazu da ist, Geld zu sparen.
    Dabei werden im Übrigen private Einrichtungen kaputt gespart: Eltern betreuen die Kinder daheim und wollen - verständlicherweise - dann auch keine Gebühr bezahlen. Die Erzieherinnen können nicht in Kurzarbeit geschickt werden, weil sich der Betreuungsbedarf jederzeit ändern könnte.
    Die Sache mit den Kinderkrankentagen ist im Übrigen genauso eine Mogelpackung: das greift nur bei gesetzlich Krankenversicherten. Und wie dann die Beiträge der Krankenkassen nächstes Jahr aussehen, wollen wir lieber noch gar nicht wissen.
    Aber Hauptsache, TUI und Lufthansa sind safe...

  • Bei der großen Anzahl verschiedener Meinungen zu dem Thema ist es für die Politik unmöglich, die richtige Entscheidung zu treffen. Die Politik setzt ein selbstbestimmtes, freies Leben mit den entsprechenden Entscheidungen des Individuums voraus. Anscheinend sind viele damit überfordert und wünschen sich "die starke Hand des Staates". Tut er es wird kritisiert, der Staat greift in meine pers. Freiheitsrechte ein.

  • Leider nicht das einzige Thema, bei der sich die regierenden auf Bundes und Länderebene, nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Leider wie so oft könnte, sollte, dürfte usw. anstatt klare Vorgaben zu machen und deren Einhaltung auch konsequent umzusetzen.