Ihre Kommentare Schule zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht. Wie läuft es bei Ihnen?

108 Kommentare

  • An unserer Schule in Wiesbaden zerreißen sich die Lehrer förmlich zwischen Präsenz-/Hybrid-/ und Fernunterricht.

    Viele 5.Klassen sind so voll, dass sie geteilt werden müssen, einige Kinder werden in die Schule geschickt, "weil es ihnen zuhause zu langweilig ist". So war das nicht gedacht. Zusätzlich werden die Kinder, die zuhause sind, via Video unterrichtet, was bedeutet,dass einzelne Lehrer zwischen zwei Klassenräumen und gleichzeitig ihrer Tabletkamera hin- und hertanzen. Aber....da die meisten Kinder ein stabiles WLAN und funktionierende Hardware haben, gibt es wenige , die sich ausklinken.

    Es läuft also, aber vor allem aufgrund des Engagements der Lehrer, die auch ohne Fortbildungen zum Thema Digitales alles versuchen und die teilweise auch abends erreichbar sind.

  • Ich schließe mich vielen Kommentaren hier an: es kommen sehr viele Kinder zur Schule (in der Klasse meiner Kinder 75! Die, die zuhause bleiben, haben das Nachsehen, weil die Lehrer keine Zeit haben, sich angemessen um sie zu kümmern.

  • Bei uns läuft es sowohl im Gymnasium, als auch in der 2. Klasse einer frankfurter Grundschule optimal. Lernplatform und Videokonferenzen auch in der Grundschule liefen schon im ersten Lockdown relativ gut, jetzt noch besser. Die Grundschule ist eine private Schule, mit 2 Klassenlehrern nur so ist auch der online Unterricht möglich, weil der KM ja meint beides paralell ermöglichen zu können. Mir ist bewusst, dass das bei Schulen mit nur einem Klassenlehrer unmöglich ist. Ein Grundschulkind braucht zwar Unterstützung beim Einloggen und beim Ausdrucken der Dokumente (einmalige Angelegenheit und sicherlich besitzt nicht jede Familie einen Drucker). Der Rest läuft fast wie im richtigen Unterricht ab. Sogar Zeit für Morgenkreis, Lieder singen.
    Natürlich ist uns bewusst, dass so etwas nicht an jeder Grundschule möglich ist, aber der KM hat in 9 Monaten nichts anderes vorgeschlagen als Lüften und am 31.01 ist das Virus weg, ganz sicher, weil dann will der KM ja wieder planlos öffnen ;-).

  • Ich finde es schade wenn Eltern jetzt anderen Eltern vorwerfen Ihre Kinder in die Schule zu schicken weil die Kontakte auf das "Nötigste" reduziert werden sollen. Für Kinder entstehen meist keine Vorteile in der Präsenznutzung und was das Nötigste ist entscheidet die Politik. Ich kenne viele Familien die hervorragend mit homeschooling umgehen- die interessiert es auch wenig ob jemand anderes seine Kinder in die Schule schickt.Und wer wirklich im homeoffice mit der Betreuung überfordert ist sollte einfach mal seine eigene Abwägung überdenken. Und weiterhin gilt Abstand halten und Maske tragen!

  • @Herr Lorz: Der Zugriff über Lanis/Moodle funktioniert teilweise. Allerdings sollen wir als Eltern Unterricht nach Stundenplan veranstalten - es gibt natürlich neuen Stoff, der anhand der Schulbücher und Arbeitsblätter erarbeitet werden soll. Die Lehrer sind per Chat erreichbar. Allerdings müssen wir Eltern parallel im Homeoffice arbeiten und können deshalb erst nachmittags/abends unterstützen. Zumindest unser Kind ist nicht alleine in der Lage bzw. motiviert die Aufgaben selbstständig neu zu erlernen und sie runter-/hochzuladen. Videokonferenzen finden nicht statt (am Donnerstag soll es eine geben). Warum spart man nicht endlich die Nebenfächer ein und unterrichtet nur noch M, D und Sprachen? Warum teilt man nicht die Klassen in 2 oder 3 Gruppen und unterrichtet vor Ort den neuen Stoff, so dass die Kinder zumindest 2-3h täglich in die Schule könnten und ihre Fragen stellen können und die neuen Themen vorgestellt werden, wenn schon kein Videounterricht möglich ist (ein Armutszeugnis)?

  • Kann nur bestätigen, bei uns gehen sehr viele Kinder zur Schule.. Nicht nur wg. Berufstätigkeit sondern dass die Kids richtig unterrichtet werden, und weiterhin soziale Kontakte haben. Diejenigen die sich solidarisch zeigen und die Doppelbelastung Home office & Home schooling auf sich genommen haben, sind jetzt die Deppen. Genauso wie die Kinder die einen nicht zu unterschätzenden Nachteil haben. Hessen, das war nicht schlau.

  • Weshalb können Eltern eben einfach mal so nach Stimmungslage ihre Kinder in die Schule oder Kita schicken, ohne einen Nachweis vom Arbeitgeber zu erbringen?
    Es kann doch nicht sein, dass Eltern nachweislich Zuhause sind und Präsenzunterricht für ihre Kinder in Anspruch nehmen. Eine absolut schlechte und fatale Lösung seitens der hessischen Landesregierung! Es geht um die Eindämmung einer Pandemie. Alle Eltern sollten sich deshalb hinterfragen, was sie zur Eindämmung der Pandemie beitragen können . Leider haben diejenigen wieder das Nachsehen, die ihre Kinder freiwillig zu Hause lassen. Es wird schlicht und ergreifend ignoriert, Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren. Somit ist ein halbwegs "normaler" Kita- und Schulalltag für alle Kinder nicht absehbar und das Coronakarussel dreht sich munter weiter.

  • Es läuft wirklich gut. Aus den Erfahrungen des Vorjahres wurden Verbesserungen. Internet und Video Unterricht sind auf dem Land nicht durchführbar. Das ist aber nicht die Schuld der Lehrer, die ihr Bestes tun, jedenfalls aus meiner Sicht. Die Aufgaben im Heimunterricht werden regelmäßig kontrolliert, Fragen über Email beantwortet. Meine Tochter freut sich über den Unterricht zuhause. Es ist doch schön, wenn man mal wirklich mitbekommt, was der aktuelle Bildungsstand der eigenen Kinder ist. Wie haben auch letztes Jahr so viel mit Spaß und Kreativität beim Lernen verbessert.
    Ich bin allerdings mit dem rumeiern der Landesregierung überhaupt nicht zufrieden. Lasst das jetzt mal so, denn damit entsteht auch eine Art Routine. Klar anders als sonst, aber eine Routine und das ist wichtig für die Kinder. Die brauchen nämlich eine gewisse Stabilität und Kontinuität und nicht heute hü, morgen hott.

  • Kind, Anfahrt, Schule, Kontakt, Erlebnis, Leben, Bewegung, Abfahrt,...was will man mehr oder, sag ja zum Leben...jede Gefahr ist Teil davon.
    Nebenbei, bei der Fülle an Schreibfehlern aller Art, berichtender Berechtigter, kann jede Stunde Schule evtl helfen....eventuell.
    Was ich lese, sehe, höre und vor Allem letzt bedenkend schlußfolgere, ist genügend großes Engagement beim Empfänger. Der Absender hofft, dass seine höflichst ignorante Unfähigkeit mittels Nebelkerzen, Unterstützung findet...
    wie man hört,...zu Recht,
    wenn man denkt,...wie Brecht.
    Wann doch nicht,...in echt.

    Also, das ist meist so wie,...
    Wer lange 50 Jahre lang nicht an morgen denkt, dem reichen heute, zum Glück, auch keine guten Argumente.
    Ein finnischer Kunde nannte mir mal vor 20 Jahren ein dort landläufiges Allgemeigut.
    Deutschland, Schule, Mittelalter...
    Egal, unsere Kinder kämpfen sich durch.
    Mb

  • @Miriam aus Oberursel:
    Der Fehler liegt in der Politik. Den kompletten Sommer verschlafen, ohne sich auch nur die geringsten Gedanken über Konzepte im Herbst zu machen und nun so etwas Halbgares zu servieren und die Verantwortung Eltern in die Schuhe zu schieben. Konsequenter Weise müssten alle Eltern ihre Kinder in die Schule/Kita schicken, denn wer soll entscheiden ob es Eltern möglich ist, ihre Kinder selbst zu betreuen oder nicht.
    Entweder sind Kinder ansteckend oder nicht, dann bleiben sie zu Hause oder eben nicht. Und dann bitte Alle!

  • Wenn man berufstätig ist und zwei Kinder zuhause im homeschooling weiterbringen will ist das fast unmöglich. Zu Hause als einzelne Person annähernd an das ran zukommen was allen anderen gerade in der Schule vermittelt wird (in unserer Klasse weit mehr als die Hälfte) leider auch. Es ist nicht richtig manche Kinder zu Hause zu lassen und manche nicht indem Eltern die Entscheidung dazu selbst überlassen ist. Entweder die Kinder gehen alle oder eben nicht! Ich handle aus meiner Sicht aus Vernunft und Solidarität - fühle mich aber genau deswegen leider stark benachteiligt. Wo ist der Fehler?

  • Ich habe 1 Schülerin in der Schule, muss aber einen Kollegen vertreten, so dass wir aus 9 Haushalten zusammenkommen...
    Außerdem geht dieses Kind im Ganztag wieder in eine andere Gruppe.
    Also morgens Arbeit vor Ort und am Wochenende und nachmittags die Versorgung von 16 Homeschoolingkinder...Elternanfragen bearbeiten, Material raussuchen etc...das Schulportal füttern, achso...und eigentlich müssen ja auch die Zeugnisse noch fertig werden...und wie war das...neue Förderpläne müssen auch her...und der Kollege sorgt sich um eine Schülerin..der möchte ein Gespräch...wann...?
    Ale Kollegen mit kleinen Kindern bringen sie munter in die Kitas, denn morgens müssen sie ja die Kinder anderer Menschen betreuen...die ihre Kinder nicht zuhause lassen können...
    So dreht sich das Coronakarussell munter weiter...wann gibt es für die vielen vielen Überstunden A13.???? Herr Lorz ???..
    Die Lufthansa bekommt ja sogar Geld fürs Nichtstun !

  • Ich habe gestern mit meinem 2 Klässler Material aus der Schule geholt. Während dessen spielte eine kleine Gruppe Kinder mit Masken draussen auf dem Hof. Ich verstehe nicht, warum in unserer Kita diese Woche sich ca 25 Haushalte treffen und die Erzieherinnen keine Masken in geschlossenen Räumen Tragen SOLLEN!??
    In der Woche vor Weihnachten waren es ca. 70 Haushalte! Aber wehe, wenn die Erzieherinnen nach Feierabend unter sich das Jahr ausklingen lassen!

  • @Dieter aus MTK:
    Wenn Sie selbst Kinder hätten die zu Hause unterrichtet werden müssen, würden Sie das anders sehen! Es sind jetzt vielleicht 3 Wochen, vielleicht aber auch mehr!
    Wir haben jetztes jahr die Kinder fast 3 Monate zu Hause unterrichtet!!! Das ist weder für die Kinder, noch für uns Eltern ein Spaß!
    Und die Schule war NIE ein Brennpunkt.
    Und digitaler Unterricht ist an sehr vielen Schulen ein Fremdwort.
    Unser Kind soll ab Sommer in die 3.klasse kommen, wo der Stoff von der 1.klasse nicht mal vollständig ist!
    Läuft alles großartig! *Ironie*

  • Weiter zu 11:01
    Letztendlich sind sowohl die Schüler Opfer dieser unausgegorenen Schulpolitik und der Missachtung der örtlichen Gegebenheiten. Wenn man es von März 2020 bis Januar 2021 lediglich geschafft hat, Lehrern eigene E-Mail-Adressen zuzuteilen, muss man sich nicht wundern, dass, wenn man die Pädagogen wochenlang hinhält mit vielleicht oder vielleicht nicht, wenn dann die selben Unterlagen wie im eigentlichen Unterricht ausgeteilt, alles stattfindet wie immer nur die Schule und der Lehrer/die Lehrerin nicht dabei sind. Das Sozialsystem Schule findet seit März 2020 quasi nicht mehr statt. Kinder erwerben mit dem derzeit praktizierten Unterricht nur Fachkompetenzen (obwohl man aufgrund der unterschiedlichen Qualität und Quantität des Stoffes auch daran manchmal zweifeln kann) Sozial- und Methodenkompetenzen bleiben hier ganz klar auf der Strecke. Die hier entstehenden Defizite werden insbesondere die Kinder spätestens ab dem Regelbetrieb ausbaden müssen.

  • Fortsetzung von 11:01
    Stattdessen wird das Lernen alle 20 min. durch eine zusätzliche Pause unterbrochen, damit die beiden Kinder sich mit Mundschutz auf den Schulhof begeben. Corona konform sicherlich aber weiter kommen Kinder damit auch nicht.
    Nicht falsch verstehen, kein Kind hat dadurch Nachteile den anderen gegenüber. Wir sind froh, dass es die Betreuung durch die Schule gibt. ABER: Vielleicht sollte jemand Herrn Lorz darauf hin-weisen, dass eben KEIN UNTERRICHT stattfindet. Auch nicht online.
    Es wäre ohnehin vermessen, hier im ländlichen Raum davon auszugehen, dass I-Serve, das unserer Schule zur Verfügung steht, aufgrund der digitalen Infrastruktur auch läuft. Das wäre auch irgend-wie unsinnig. Zum einen, dass 5 weitere Klassen die Plattform abstürzen lassen. Zum anderen hat unsere Grundschule ca. 75-80 Schüler, die aufgrund der in den 70er Jahren gebauten und dann noch erweiterten Räumlichkeiten alle gleichzeitig da sein und trotzdem noch im Chor singen könnten.

  • In Frankfurt kommen um die 70der Kinder in die Grundschule und auch in die Nachmittagsbetreuung. Auffallend ist, das die berufstätigen Eltern ihre Kinder eher Zuhause betreuen, als die nicht berufstätigen. Da hätte es einer klaren Regelung bedurft. Die eingeschränkten Betreuungszeiten in Kitas gehen auf die Bildung fester Gruppen zurück. Wenn im Früh- und Spätdienst in jeder Gruppe eine Erzieherin sein muss, ist das mit dem regulären Personal nicht abzudecken.

  • Es geht darum die Infektionszahlen zu vermindern und um nix anderes. Dazu sollte uns fast jedes Mittel Recht sein.
    Es ist doch einfacher mal 3 Wochen auf das Recht der Beschulung der Kinder zu verzichten, als nach 3 Wochen vom KuMi zu erfahren, dass die Zeit nicht nicht gereicht hat und die Sperrstunden in den Schulen verlängert werden müssen.
    Wenn die Kinder zu Hause lernen mit Hilfe der digitalen Medien mit der Schule und den Klassenkameraden zu kommunizieren hats doch auch schon geholfen.
    Ganz abgesehen von den Tränen der Kinder, wenn dann das Virus doch den Weg in Familie gefunden hat und man sich mit den Großeltern nur noch auf dem Friedhof treffen kann.

  • In unserer 4. Klasse gehen 10 Kinder in die Schule und 10 Kinder sind zu Hause. Eltern haben viele veschiedene Gründe die Kinder in die Schule zu schicken: Berufstätigkeit beider Eltern, Einzelkind, schlechte Erfahrungen im ersten Lockdown sind nur einige. Die Schulen und Lehrer müssen den Spagat hinbekommen beide Gruppen gleich zu betreuuen, was fast nicht geht. Wie soll sich 1 Lehrer aufteilen ?
    Alle Gruppen müssen jetzt zusammenhalten und dürfen nicht urteilen über die Wege von anderen Familien. Auch die Lehrer dürfen Kinder in der Schule nicht "bestrafen" durch wenig Aufmerksamkeit oder wenig Hilfe bei den Arbeitsblättern.
    Leider hat die Politik in Hessen mit der Entscheidung nur die Präsenzpflicht für die Klassen 1-6 aufzuheben ein Klima geschaffen, das Konflikte in dieser angespannten Situation schürt. Konflikte zwischen Schule / Eltern und Eltern / Eltern. Das hätte durch eine klare Regelung vermieden werden können.

  • Ich kann dem nur zustimmen, das die Öffnungszeiten der Frankfurter Kitas und Krippen unglaublich sind!

    Wer kam auf diese Idee eine Betreuung von 9-16 Uhr anzubieten. Es ist vollkommen realitätsfremd.

    Diese Zeiten eignen sich nur für Leute im Home-Office und nicht erwerbstätige. Wer es wirklich braucht ist aufgeschmissen.
    Anscheinend haben die Entscheider vergessen, dass es auch Arbeiterfamilien gibt. Die arbeiten meistens früh und wissen nicht wie es weiter gehen soll.

  • Für jüngere Schüler ist der Gang zur Schule möglich, wenn Eltern arbeiten gehen müssen und sich nicht zu Hause um sie kümmern können. Die Kinder werden dann in der Schule in festen Lerngrup-pen unterrichtet, hatte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) erklärt.
    Eine noble Absicht des Ministers, die leider völlig an der Realität vorbeigeht. Unser Sohn besucht die 4. Klasse und geht ab Sommer auf die weiterführende Schule. Da wir beide arbeiten müssen, ist eine Betreuung zuhause leider nicht möglich. Daher geht er täglich zur Schule und teilt sich den Klassenraum mit nur einer Mitschülerin und der Klassenlehrerin. Die beiden Kinder, die in ihrer Freizeit oft miteinander spielen, sitzen im Klassenraum auf maximalem Abstand und dürfen auch den Lerncomputer nicht gemeinsam nutzen. Zwar wurden den Kindern Wochenpläne ausgehän-digt, kontrolliert wird das Ergebnis jedoch nicht oder erst wenn (wer weiß schon wann) alle Kinder wieder im Präsenzunterricht, da die Lehrerin Abstand halten muss, keine

  • Wenn Klassen zum Teil zu 80 belegt sind und man selber mit zwei Erwerbstätigen irgendwie versucht den Spagat zwischen HomeOffice, Präsenzpflicht im Büro und Homeschooling zu wuppen, dann frage ich mich schon: "Warum ich macht es sich meine Familie so schwer?" Vielleicht machen wir die Schulen einfach "voll" und Herr Lorz erkennt dann, dass der Weg nicht zu 100 stimmt?
    Und an alle Eltern im HomeOffice (und sorry, insbesondere an die Väter), die eine Vereinbarkeit von Arbeit und Betreuung/ Beschulung der Kinder als anstrengend empfinden und die Kinder in die Schulen schicken : Ja, es ist anstrengend. Für uns alle. Aber aktuell geht um die Bekämpfung einer Pandemie. Und während viele Berufsgruppen tatsächlich nicht zu Hause ihre Kinder betreuen können - auch wenn sie wollten-, ist dies im HO möglich. Wenn alle an ihre Grenzen gehen, dann müssen nicht andere wochenlang weit über ihre eigenen Belastungsgrenzen hinausgehen.

  • Also es läuft gar nicht im November gab es Blätter für zu Hause es sieht schlecht aus mit WLAN oder Internet keine Hilfe von den Lehrern ich finde es unferschaemt das ich auch noch WLAN bezahlen soll. Bis jetzt haben wir keine Hilfe bekommen. Was sollen wir denn jetzt machen.

  • @Kati aus Kassel: Den Anspruch auf Kinderkrankengeld hat man ausdrücklich auch dann, wenn die Präsenzpflicht in den Schulen ausgesetzt wurde.

  • Es wurde im Hochtaunuskreis in den Schulen und somit bei den Eltern abgefragt, welchem Kind ein Laptop gestellt werden muss. Wer sich gemeldet hat, bekam ein solches vom Hochtaunuskreis gestellt - ausgegeben von der Schule. Die Kinder müssen also nicht auf dem Handy dem Distanzunterricht folgen. Das Problem ist, dass manche Eltern sich darum nicht gekümmert haben. Es wurden dazu auch keine finanziellen Verhältnisse abgefragt.

    Und zum "Distanzunterricht" - tolles Wort! Ich hatte mir nach den Erfahrungen in 2019 mehr erwartet. Kein Zusammenbrechen der Systeme, geschultere/ geschicktere Lehrer. An manchen ist die Einsicht, auch online zu unterrichten anscheinden vorbei gegangen - es werden lieber Arbeitsblätter verschickt oder zum Download gestellt - ohne Unterricht. Also müssen wir Eltern für die Struktur, die eigentlich an einem Unterrichtsvormittag da sein sollte, sorgen und die Kinder unterstützen - teils als Lehrerersatz. Und das bei selbständiger Tätigkeit beider Eltern.

  • 10 Klasse Gesamtschule. Die Lehrer liefen sich am Montag die Füße wund, waren genervt. Natürlich, man konnte schon voraussagen und vorher nachdenken, macht die Regierung nicht. Die Klasse wird geteilt, 1,5 Meter wird trotzdem nicht erfüllt und der Lehrer versucht zw. 2 Klassen zu rennen und was beibringen. Aus 90 Min. lernen die Kinder gerade mal 40. Bin gespannt, wie viel Chemie, Physik und Fremdsprache man so lernen kann. Ausserdem gibt es keine feste Räume und so wandern die Schüler zwischen Fachräumen, ohne vorherige Desinfektion. Es wird wieder gelüftet und anstatt wirklich sich auf 3 Prüfungsfächer konzentrieren( so wie es im Frühling war) sitzen die Kinder über 8 Stunden in der Schule, die Fahrt in den Öffis nicht angerechnet. Anstatt Sport gibt es wegen Einschränkungen nur Theorie, aber bitte bis 17 Uhr in der Schule deswegen bleiben. Lasst die Kinder sichbeim Schnee zu Hause austoben, draussen und ohne Maske. Sport- und Kunstheorie kann man als Distanzunterricht lernen.

  • Die Technik könnte besser laufen. Meiner Meinung nach hinken wir zwei Jahre mit der Digitalisierung in den Schulen hinterher. Meine Jungs sind zum Glück zu Hause und wir nutzen unsere privaten Geräte für Homeschooling.
    Aber letztendlich ist es so gut gelöst!!!
    Ich hoffe, wir bekommen diese Pandemie durch Impfungen rasch in den Griff und können dann irgendwann wieder zur Normalität zurück kehren.

  • solange es keine verbindlichen Regeln für die Arbeitgeber gibt, wird das alles nichts. Die Schulen bleiben offen, damit die Eltern zur Arbeit fahren können. Die Orte der Lohnarbeit sind das eigentliche Problem - in einer kapitalistischen Gesellschaft sind dies aber Orte, die politisch kaum regelbar sind - hier regiert das Kapital.

  • Bei uns läuft alles hervorragend. Die Schule ist sehr gut vorbereitet, die Lehrer sind engagiert.
    Der Stundenplan wird eingehalten, aber eben per Teams-Videokonferenzen. Innerhalb der Videokonferenzen werden Gruppenräume genutzt, so dass Gruppenarbeit und Interaktion mit den Schulfreunden möglich ist. Die Kinder wurden zuvor im System intensiv geschult.

    Das System hält das nicht immer durch, da kommt es zu Problemen, die aber nicht die Schule zu verantworten hat.
    Apropos Verantwortung: die Eltern, denen es irgendwie möglich war, haben ihre Kinder zu Hause gelassen. In der Schule sitzt z.B. in der Klasse meiner Tochter nur 1 Kind von 25, das vor Ort betreut wird und von dort aus auch an den Videokonferenzen teilnimmt, nur eben mit Support der anwesenden Pädagogen. Ich kann in Ruhe im Homeoffice arbeiten.
    Wir leben in weltweit außergewöhnlichen Zeiten und ich wünsche mir ein wenig mehr allgemeine Gelassenheit im Umgang mit den unumgänglichen Umständen ;-)

  • Guten Tag

    Es läuft sehr schleppend. Könnte besser sein. Unsere Tochter wäre viel lieber,wenn die Klasse in zwei Gruppen geteilt wurde. Lehrer können es den Kids doch besser ruber bringen,als die Eltern.

  • Danke für nichts Stadt Frankfurt!!

    Eine Betreuung von 9:00 bis 16:00 Uhr ist ein Witz! Wie soll ein berufstätiger sein Kind erst ab 9:00 ihr bringen?
    Ich wäre dann um 10 Uhr an der Arbeit und um 15 Uhr müsste ich wieder heim um das Kind bis 16 Uhr abzuholen.
    Mein Arbeitgeber macht das nicht mit und Kinderkrankentage kann ich nicht nutzen, da der Kindergarten nicht geschlossen ist.
    Ich arbeite in einem systemrelevanten Beruf und selbst für uns gibt es keine normale Betreuung.
    Ich kenne genügend Eltern die sich krankmelden mussten und auch ich kann meiner Arbeit im Krankenhaus nicht mehr nachgehen.

    Wer Zuhause ist kann und darf sein Kind weiter bringen, dass ist ein Schlag ins Gesicht der berufstätigen!

  • Das Schulportal wird von Lehrern programmiert und läuft dafür echt super. Wenn die Leute unfähig sind auf https://info.schulportal.hessen.de/status-infos/ nachzuschauen ob Wartungen anstehen kann man Ihnen auch nicht helfen.
    Mein Dank an die Kollegen und Kolleginnen

  • Am Gymnasium meiner beiden Kinder wird jede Unterrichtsstunde als Videokonferenz abgehalten. Für den Notfall, das dies aus technischen Gründen nicht möglich ist, werden zusätzlich Aufgaben im Schulportal hinterlegt. Die acht Kindern die päsent in den Klassen 5 und 6 zur Schule gekommen sind wurden mit digitalen Geräten ausgestattet und nehmen auch vor Ort an den Videokonferenzen teil. Bekommen also genau den selben Unterricht.
    Was allerdings fehlt ist die Möglichkeit der Schule, die Schüler die sich um den Distanzunterricht drücken, entweder weil sich Zuhause gar keine Möglichkeit zur Teilnahme haben oder die technische Probleme immer dann vortäuschen wenn sie einen mündlichen Beitrag leisten sollen, zur Teilnahme in der Schule zu verpflichten. Dies hat der Kultusminister verhindert.
    Aber die Schule macht ihre Aufgabe wirklich vorbildlich.

  • An Frankfurter Schulen kommen in einzelnen Klassen z.T. 70, 45-45 Schüler pro Grundschule sind keine Seltenheit, v.a. in bildungsnahen Wohnviertel wie Nordend/Bornheim/Ostend.
    Von 16-Quoten können wir nur träumen.

  • Bei uns ist es eine Katastrophe! Die Schule hat sich um nichts gekümmert, Informationen fließen nur spärlich! Die Lehrerin kann sich nicht um die Kinder zu Hause kümmern, sie macht ja Unterricht für die Präsenzkinder.
    Sonntag gab es schnell ein paar Blätter über Teams, die müssen aber ausgedruckt werden.
    Gestern waren die Kinder in einer Stunde fertig mit den Aufgaben. Aber angeblich machen alle das Gleiche.
    Ich fühle mich verarscht! Schon vor den Ferien haben wir uns als Eltern vorbereitet und organisiert. Wir nutzen auch private Endgeräte und mussten uns die Technik anschauen.
    Und die Schule - die sitzt es brav aus bis auf den letzten Drücker!
    Hier sehe ich die Kinder zu Hause klar benachteiligt!
    Aber bitte, bitte lasst sie zu Hause...

  • Was wollen wir denn mehr? In Hessen haben wir die Wahl/ Freiheit: Auf der einen Seite keine Präsenzpflicht in den Schulen/Kitas- somit kann sich jeder/jede vor Corona in dem Maß schützen wie er/sie es subjektiv für richtig hält. (z.B. Kontakte minimieren und die Kinder zuhause lassen).
    Auf der anderen Seite hat man auch die Möglichkeit die Kinder in die Kita zu geben (weil sie es gerne möchten) oder weil man sonst im Homeoffice nicht richtig arbeiten kann oder weil beide Eltern außer Haus arbeiten müssen oder einfach weil man es trotz Betreuungsmöglichkeit für richtig hält. Jeder hat die Wahl und das finde ich in Hessen am Besten gelöst.

  • Bei uns läuft es sensationell gut. Unsere Schule macht alles vorbildlich, die Lehrer kümmern sich perfekt um die Kinder. Ich bin beeindruckt und so froh und dankbar. Es gibt eine eigene Plattform - es gibt ein paar Videokonferenzen mit den Lehrern. Es gibt Aufgaben mit Abgabeterminen und ein Feedbacksystem vom Lehrer. Die Kinder können via Email oder Messenger Fragen stellen, die ratzfatz beantwortet werden. Toll.

  • Meiner Meinung nach wird der "normale" Präsenzunterricht völlig überschätzt, da geht viel Zeit für Sinnloses verloren. Meine Kinder kamen gestern hervorragend zurecht und ich bin sehr froh, sie gerade nicht in überfüllte Busse und Klassenräume schicken zu müssen. Trotzdem ein dickes Minus für die hessische Landesregierung : Die Kann-Regelung führt letzlich dazu, dass Eltern kein Kinderkrankengeld bekommen und die Kinder in die Schule schicken müssen. Durch solch halbgare Maßnahmen werden wir alle viel länger unter Einschränkungen leiden müssen als wenn einfach mal konsequent alles geschlossen würde.

  • In der Grundschule kommen nur 2 Kinder der Klasse zur Schule, es gibt täglich eine Videokonferenz, in der die Aufgaben des Tages besprochen werden. Damit klappt es auch mit der Motivation, um nicht wieder in einen Ferienmodus zu verfallen und die Aufgaben schleifen zu lassen.
    In der weiterführenden Schule geht aktuell kein Kind aus der Klasse zur Schule. Die Aufgaben waren rechtzeitig online, so dass sie frühzeitig und ohne Verbindungsprobleme heruntergeladen werden konnten. Teilweise sind Videos verlinkt - zum Glück nicht mit YouTube.
    Für die Arbeitsergebnisse gibt es in einigen Fächern Abgabetermine und es (soll) auch eine anschließende Rückmeldung geben (was noch abzuwarten ist - soweit ist es noch nicht).

    Alles in allem läuft es gut - kein Vergleich zum Chaos der ersten Jahreshälfte 2020.

  • Von 19 Kindern sind in einem 1. Schuljahr im Gießener Land 10 Kinder präsent. Die anderen werden zeitgleich von der gleichen Lehrerin hybrid unterrichtet, die dazu einen privaten Server organisiert hat und ihr eigenes Material nutzt, da die Schule weder wlan noch webcams hat und die Lehrerlaptops auch noch nicht gesichtet worden.
    Es gibt keine Maskenpflicht und keine Abstandspflicht.
    Ich würde sagen: das läuft absolut großartig.

  • Ich kann den Wunsch nach Normalität verstehen, aber wenn alle mal 2 Wochen sich wirklich konsequent und ohne hier und da eine kleine Ausnahme dran halten würden, wäre es schon erheblich besser. Ich habe 3 Kinder bei uns klappt Homeschooling nach etwas Anlauf super! Man muss sich halt auch mal drauf einlassen. Ja! Es ist traurig, dass die Lösungen von Seiten der Kultusminister immer noch nicht wirklich ausgereift sind und man das Gefühl hat, dass eigentlich 1 Jahr nix passiert ist. Es hätte wirklich viele Möglichkeiten gegeben!

    Unsere Schulen machen es sehr gut und es klappt dank engagierten Lehrern gut. Aufgrund des Ansteckungsrisikos und der Verläufe (die ich selbst im Bekanntenkreis erlebt habe) bin ich froh, dass die Schulen endlich zu sind. Genauso die Kitas, denn auch kleine Kinder können Corona in Familien bringen und dann Omas und Opas dran sterben (auch das haben wir bei Freunden erlebt), dann ist Reue groß, aber zu spät!

  • Der Server und das Schulportal waren zum Schulbeginn nicht zugänglich, die Lehrer sind weit entfernt von Möglichkeiten des digitalen Unterrichts, von der Digitalisierung im Schulbetrieb ist nicht viel zu sehen. Unterricht findet weder digital noch in der Schule statt, obwohl nur die Präsenzpflicht aufgehoben ist. Es handelt sich lediglich um eine Betreuung der Kinder. Alles in Allem eine Bildungskatastrophe.

  • Person aus Hohenahr, schon mal daran gedacht, dass der Fehler beim von Ihnen gelobten Kultusministerium bzw. dessen Formulierungen liegt? Die Schule kann nur von Betreuung sprechen, wenn Sie Kinder vor Ort und zu Hause gleich behandeln soll (und das war die deutliche Vorgabe auf der Pressekonferenz). Und das Mahnen zu Hause zu bleiben hat ausnahmsweise mal nichts mit fauler Lehrers haft (da kann jeder drüber denken, wie er mag) zu tun, vielmehr ist es ein Appell an die Vernunft, denn die Verantwortung coronakonforme Schuülerzahlen herbeizuzaubern ist ja von Herrn Lordz schön nach unten abgegeben worden.

  • Als Eltern einen Kindes mit einer geistigen Behinderung begrüßen wir ausdrücklich die Möglichkeit, dass die Kinder weiterhin beschult werden können. Bei den letzten Schulschließungen haben wir erlebt, wie vieles bis dahin Erlernte (und das ist ein langer Weg) immer mehr verschwand, weil man eben daheim nicht die Möglichkeiten hat, das Wissen entsprechend zu vermitteln m. Viele Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf verknüpfen ferner den Ort Schule ganz fest mit dem Lernen. Da fehlt einfach die Einsicht, dass dann Schule plötzlich zuhause sein soll.
    Natürlich sind diese Kinder nicht in der Mehrheit und den Spruch, "warum man was lernen muss, wenn man sowieso später in den Werkstätten arbeitet" kennen wir natürlich auch. Aber auch Kinder mit Behinderungen haben ein Recht auf Bildung und das als Elternteil zu vermitteln, ist da noch deutlich schwerer, als bei Kindern ohne Beeinträchtigung.

  • Ein Großteil der Lehrkräfte ist komplett überfordert mit der Planung von Distanzunterricht.
    Schon vor den Ferien saß ich mit meinem Sohn zT bis zu 3 Stunden an Aufgaben die angeblich für 45 Minuten Unterricht geplant waren. Und Rückmeldung zu den online eingereichten Aufgaben gab es bisher auch noch nicht. Da ist es von Tag zu Tag schwerer das Kind zu motivieren sich hinzusetzen und zu arbeiten.

    Es muss sich grundlegend etwas im Lehramtsstudium verändern, Fortbildungen geschaffen und verpflichtend gemacht werden.
    Dazu brauchen wir dringend einen Kultusminister der Ahnung von seinem Ressort hat. Herr Lorz ist so weit von der täglichen Realität in Schule entfernt, wie es nur möglich ist.

  • Bei uns an der Grundschule sind es gerade mal sieben Kinder... zumindest in dieser Woche. Mein Sohn geht zur Schule, da ich alleinerziehend bin und arbeiten gehen muss.
    Zudem halte ich es für schlichtweg falsch, Kita- und Grundschulkinder zuhause zu lassen. Sie brauchen den Kontakt zu Gleichaltrigen und außerdem sind sie weder Pandemie-Treiber, noch haben sie schwere Verläufe.
    Dieser ständige Ruf nach Kita- und Schulschließungen, ich kann sie nicht mehr hören. Wir hatten jetzt drei Wochen beides zu und es hat nix gebracht.
    Ich bin auch stinkesauer, aber auf die Politik, die es versäumt hat, die Risikogruppen zu schützen.

  • Wenn man nebenher noch arbeiten muss ist es zu viel was an Inhalten kommt. Ich habe zwei Grundschüler die beide noch nicht selbständig mit den online Angeboten umgehen können. Auch werden leider viele Videos über das padlet mit Youtube verlinkt. Das ist bei uns eigentlich für die Kinder gesperrt, aus guten Grund. Also entweder selbst starten und hinter dem Kind sitzen oder Sperrung aufheben und hoffen, dass das Kind auf keine gefährden Inhalte kommt. Ja ist in dieser Situation für mich gerade noch akzeptabel, da sich die Lehrer eben auch nicht auskennen, aber nach fast einem Jahr Pandemie schon traurig. Aber da mir wichtiger ist, dass sich die Kinder und damit Großeltern nicht anstecken und ich froh bin, dass sie nicht in die Schule müssen,
    stellt man den Kinderschutz bzgl. Mediennutzung nun eben hinten an. Ist alles nicht optimal. Und die Herren Lorz und Bouffier würde ich gerne manchmal schütteln, aber besser als im Herbst ist es nun ohne Präsenzpflicht alle mal.

  • Die Heimschul-Monate im vergangenen Jahr waren bereits sehr anstrengend und fordernd. Dennoch hatte man nun Hoffnung, dass sich nach der Sommerpause etwas geändert hat, die Digitalisierung vorangeschritten ist. Jetzt muss man leider feststellen, dass auch der Start der 2. Homeschooling-Runde mehr als holprig war. Trotz engagierter Lehrer und motivierter Kinder fehlt die nötige Infrastruktur, um die vorhandene Schulplattform tatsächlich auch richtig nutzen zu können. Teilweise wird deshalb von vornherein auf alte Vorgehensweisen zurück gegriffen und es geht also doch so weiter wie im Frühjahr 2020...

  • Bei uns auf dem Land funktioniert es gut! In der Klasse unseres Sohnes geht von 17 Kindern aktuell nur ein Kind zur Schule.
    Unsere Lehrerin ist sehr bemüht und hat Material zusammengestellt und ist jederzeit für Eltern und Kinder erreichbar.
    Persönlich hätte ich mir Wechselunterricht gewünscht, aber die Politik hat anders entschieden. Auch diese Entscheidungen werden ihre Gründe haben, in diesem Fall gibt es nun einmal keine Eierlegende Wollmilchsau! Alle Eltern haben sich für Kinder entschieden und einen Erziehungsauftrag / Bildungsauftrag !
    An die permanenten Bewesserwisser, gehen SIE doch in die Politik und ändern Sie es! An allen und jeder Entscheidung am nörgeln und meckern, machen Sie es besser!! Werden Sie selbst Entscheidungs-/ Mandatsträger - von Ihrem meckern und nörgeln wird es nämlich auch nicht besser!!

  • Schlecht.Für die Organisation gebe ich die Note 5

  • Man liest hier häufig, es sei ein Skandal, dass so viele Kinder in die Schule geschickt werden. Kann sich eigentlich jemand vorstellen, dass es sehr viele Berufe gibt, in denen Homeoffice schlichtweg nicht möglich ist und somit beide Elternteile ganztägig außer Haus sind?

  • Homeschooling! Weil wir es uns "personell" leisten können und wollen. Eine Familie, in der es nicht mindestens einen "Sozialarbeiter" gibt, der im Notfall - und davon gibt es jede Menge, solange Kinder Kinder sind - einspringt, ist ein bedauernwerter Haufen. Ist dieser "Sozialarbeiter" gut - das kann auch jemand aus der Nachbarschaft sein - greift er/sie auch im ganz normalen Alltagsleben immer wieder regulierend ein. Ohne dabei übergriffig zu sein, versteht sich. Sowas gibt es tatsächlich, man höre und staune.

    Dass Eltern, die in diesen Zeiten ganz auf sich alleine gestellt sind, unter der Betreuungslast, die der Staat so plötzlich an sie zurückgeben musste, fast zusammenbrechen, ist völlig normal.

    Für die Zeit nach Corona: Kümmert euch um soziale (Wieder)vernetzung in eurem Umfeld, damit ihr nicht jedesmal wieder auf die Schnauze fallt. Die Ich-Ich-Einstellung wird immer dann zur Falle, wenn Vater Staat seine Dienste einstellt. Dann ist Familie gefragt, wenn man eine hat.

  • Bisher gut. Engagierte Lehrer, die über Teams unterrichten, Arbeitsaufträge verteilen und betreuen.
    Klar, schwächere Schüler brauchen mehr Hilfe, da ist es aber doch sogar besser, wenn sie zuhause sind und die Eltern ab und zu unterstützen können. In der Schule geht das nicht, da kann der Lehrer auch im Präsenzunterricht keine Individualbetreuung für alle gewährleisten.
    Sicher, das ist anstrengend, wenn man selber nebenher Homeoffice machen muss, aber doch lieber so als mit 30 anderen Kindern mit Maske und offenen Fenstern in der Schule frieren.
    Mich ärgern nur die vielen Eltern, die ihre Kinder eigentlich gut zuhause lassen könnten, aber keinen Nerv dafür haben...

  • Es wäre schön, wenn Herr Lorz auch mal an die Berufsschulen denken würde. Hauptsächlich Erwachsene, meist mit zu vielen Kontakten im Betrieb. Da kommen jetzt alle Abschlussklassen wieder in der Schule zusammen, nachdem sie vorher dicht gedrängt in Bus und Bahn saßen oder im Auto mit der Fahrgemeinschaft (natürlich ohne Maske).
    Verteilt auf zwei Räume, nach zwei Stunden Wechsel, weil wieder andere Fachräume nötig sind. Und in den Pausen stehen alle zusammen und rauchen.
    Die Lehrer rennen auf den Fluren hin und her und unterrichten zeitversetzt. Zwischendurch noch Distanzunterricht mit einer Nicht-Abschlussklasse. Also Webcam ausleihen und hoffen, dass die WLAN-Verbindung hält.
    Warum kann sich das HKM hier nicht endlich konsequent für Distanzunterricht entscheiden? Berufsschüler und Lehrer sind (privat) technisch bestens ausgestattet, Homeschooling ist hier bei vernünftig geplantem Unterricht über Teams kein Problem. Stattdessen Präsenzpflicht. So kriegen wir die Zahlen nie runter...!

  • Hallo
    Bei uns läuft alles super. Die Versorgung über iserv klappt prima und zuhause klappt es auch bestens. Wir haben feste Zeiten zum lernen und wenn man sich arrangiert dann klappt es auch. Die Gesundheit geht immer noch vor

  • Stefan aus Wiesbaden und Barbara aus Friedberg : Stimme euch voll und ganz zu! Es wundert einen nicht, warum die Zahlen nicht runter gehen bei diesen inkonsequenten Regelungen! Es ist nicht mehr zu verstehen, warum Herr Bouffier, wo die Lage sich immer mehr zuspitzt, sein eigenes Süppchen kocht, was viele Kranke und Tote zur Folge haben wird. Hört sich dramatisch an, ist aber leider die Realität! Seit Ende Oktober wird hier seitens der Politiker nichts beschlossen, was die Zahlen runter bringen kann, sondern es wird sehenden Auges in die Katastrophe gerannt! Ich bin stinksauer und sehr besorgt! Ich denke, es ist besser, wenn die Kinder momentan zu Hause bleiben, auch wenn es für alle Beteiligten nicht einfach ist. Für die noch kommenden Winterwochen wird es meiner Ansicht nach, nötig sein. Gebt gut auf euch acht und bleibt, trotz der angespannten Lage, gesund und zuversichtlich. Das wünsche ich euch.

  • Aber hallo! Die Diskussion läuft hier sehr einseitig. Solange im produzierenden Gewerbe und wie man hört, sogar in öffentlichen Verwaltungen in z.b. Großraumbüros gearbeitet wird, halte ich die Beschränkungen für Kinder in Schulen und Kindergärten für völlig überzogen. Die Kinder brauchen den Schulunterricht! Und das Infektionsrisiko der Kinder unter 14 Jahren wird wohl auch geringer eingeschätzt. Kindergärten und Schulen zu schließen lösen das Problem nicht. Da gibt es andere Ansätze. Vielleicht die Produktion bei VW Siemens BASF und Co. Oder sind das die heiligen Kühe?!

  • Also ich feiere das richtig, so viel Freizeit zu haben. In die Schule und zur Arbeit werden wir noch lange genug gehen müssen :)

  • Es gibt auch Schulen an denen kaum Kinder sind und die Lehrer sich gleichzeitig weigern digital Unterlagen zur Verfügung zu stellen geschweige denn digital zu unterrichten. Da werden Kopie über Elternberäte verteilt und es erfolgt keine Anleitung über eine pädagogische Fachkraft, die noch in Frage stellt, ob es den Eltern der zwei Kinder nicht doch möglich sein eine Oma in Anspruch zu nehmen oder die Kinder zu Hause zu lassen.

  • Ich sehe die Notwendigkeit der Kontaktbeschränkungen, daher bleibt unser Sohn zuhause - auch wenn das für alle Beteiligten sehr anstrengend ist. In einem Schreiben der Schule wurden alle Eltern gebeten, die Kinder nur im äußersten Notfall in die Schule zu schicken und zugleich versichert, dass die Kinder in der Notbetreuung lediglich bei den Aufgaben beaufsichtigt werden. Heute nun stellt sich heraus, dass doch neuer Stoff eingeführt wird. Für die Zuhause in sehr kurzen Videokonferenzen (immerhin...) - für die anderen in der Schule. Ich fühle mich ver....

  • Schulcloud vollkommen überlastet,Email Posteingang voll, Arbeitsaufträge ohne Erklärung der Lehrer, Chaos pur!!!

  • 80 Prozent sind in die internationalen Schulen heute gekommen - Business as usual! Kein Unterschied zu normale Betrieb - unfassbar!

  • Ich sehe viele Seiten. Ich sehe meine Frau, die Lehrerin ist und seit Tagen am Rechner sitzt, so wie auch jetzt gerade am späten Abend immer noch, und versucht Digitalunterricht vorzubereiten und abzuhalten. Ich sehe aber auch unsere Kinder, die beim Homeschooling Unterstützung brauchen und das Ganze nicht einfach so nebenbei bearbeiten können. Und ich sehe ganz klar Server, die überlastet sind.

    Des Weiteren sehe ich die hohen Zahlen und sehe die Notwendigkeit die Kontakte zu minimieren.
    Was ich auch sehe sind Eltern, die keine Notwendigkeit haben und trotzdem ihre Kinder in die Schulen und Kindergärten bringen, so dass zumindest hier in Frankfurt die Klassen und Gruppen zu 60 bis 80 voll sind.

    Was ich ganz klar sehe ist eine Politik, die hier Fehler macht. Es müsste alles viel mehr runter gefahren werden, so dass es auch den Eltern möglich wäre sich um ihre Kinder ZUHAUSE zu kümmern.
    Was bringt uns die jetzige Situation denn? Außer Unmut und schlechte Bedingungen?

  • Bisher gut, mit Online-Stundenplan und Arbeitsaufträgen über MS Teams (5. Klasse). Aber ich habe auch nur ein Kind und einen äußerst verständnisvollen Arbeitgeber, der mir trotz Vollzeitjob ermöglicht im Home Office im Kalendar Zeitblöcke für die Unterstützung zu blockieren. Anders ginge es nicht, da das Kind wegen Förderstatus Lernen viel Hilfe benötigt. Der Bildungserfolg war ja bereits vor Corona in Deutschland schändlicher Weise stark abhängig vom Bildungshintergrund der Eltern. Dieser Effekt wird sich jetzt wohl um ein Vielfaches verschärfen.

  • Anfang November selbst schwer an Covid19 erkrankt, lasse ich meinen Sohn aktuell zu Hause. Da er nicht getestet wurde, weiß ich nicht, ob er sich angesteckt hatte und die Sorge ist zu groß eine solche Zeit nochmal zu durchleben. Denn das was erkrankte Familien in der Quarantäne durchmachen, wie die Kinder die Erkrankung erleben, wird leider zu wenig öffentlich. Umso fassungloser macht mich, dass seine Merianschule in Frankfurt nun mehr als gut besucht ist. In seiner Klasse kommen fast alle und das sieht in den anderen Klassen nicht anders aus.

  • Unsere Tochter (2. Klasse) ist zuhause, als eins von wenigen Kindern. In ihrer Schule und auch in den Grundschulen in denen Freunde ihre Kinder haben sind meist mehr als die Hälfte, oft sogar über 2/3 der Kinder anwesend. Die Anwesenden Kinder bekommen richtigen Unterricht und die Kinder zuhause vor allem Aufgaben (die Lehrer haben sich heute wirklich um zumindest ein paar Minuten Online-Unterricht bemüht um die Aufgaben zu erklären, aber die Platform hat nicht mitgemacht). So werden die Kinder, die zuhause bleiben schulisch und sozial abgehängt. Bei uns überlegen die wenigen Eltern, deren Kinder zuhause bleiben mehr, ob sie doch ab nächste Woche schicken, damit die Kinder keinen Nachteil haben. Und auch unsere Tochter wünscht sich so sehr zu gehen (auch wenn sie mit dem Schulstoff an sich ganz gut klar kommt). Sie bekommt ja mit dass sie diesmal zu einer Minderheit gehört die zuhause bleibt und die meisten ihrer Freunde sich sehen dürfen. So macht das Ganze echt keinen Sinn.

  • Welchen Sinn hat dieses Schul-Chaos, außer, dass sich das Virus riesig freut, dass es in den Schulen hunderte von Kontakten hat? Dass das Kultusministerium nicht in der Lage war innerhalb von mehr als einem halben Jahr funktionierende Technik zur Verfügung zu stellen, aber im Gegenzug alles verbietet, was an funktionierenden System gibt, wie z.B. Zoom, bleibt den Lehrern oft nur, Arbeitsblätter digital zur Verfügung zu stellen. Unter Unterricht stelle ich mir etwas anderes vor, als stupide Arbeitshefte und Arbeitsblätter auszufüllen. Das hat für mich mit zeitgemäßem Unterricht nicht zu tun und ist nicht das, was meine Kinder sonst in der Schule erleben. Zwei hoch engagierte Klassenlehrerinnen sind jetzt zum ersten Mal ratlos, denn Ideen haben die viele, nur es fehlt die funktionierende Technik! Das kann ja wohl nicht wahr sein und scheint mir der wahre Grund warum die Minister auf Schulpflicht vor Ort drängen, da braucht man keine Technik.

  • Welchen Sinn hat dieses Schul-Chaos, außer, dass sich das Virus riesig freut, dass es in den Schulen hunderte von Kontakten hat? Dass das Kultusministerium nicht in der Lage war innerhalb von mehr als einem halben Jahr funktionierende Technik zur Verfügung zu stellen, aber im Gegenzug alles verbietet, was an funktionierenden System gibt, wie z.B. Zoom, bleibt den Lehrern oft nur, Arbeitsblätter digital zur Verfügung zu stellen. Unter Unterricht stelle ich mir etwas anderes vor, als stupide Arbeitshefte und Arbeitsblätter auszufüllen. Das hat für mich mit zeitgemäßem Unterricht nicht zu tun und ist nicht das, was meine Kinder sonst in der Schule erleben. Zwei hoch engagierte Klassenlehrerinnen sind jetzt zum ersten Mal ratlos, denn Ideen haben die viele, nur es fehlt die funktionierende Technik! Das kann ja wohl nicht wahr sein und scheint mir der wahre Grund warum die Minister auf Schulpflicht vor Ort drängen, da braucht man keine Technik.

  • Bei uns und in vielen anderen Schulen konnte der Unterricht nicht per Videokonferenz stattfinden.
    Das Programm von Iserv war einfach überfordert.
    Morgen 2. Anlauf.
    Doch nicht verzagen, du solltest einfach den Lortz mal fragen.
    Ja, nicht nur babbeln und und in die Kamera schauen, einfach einmal Handeln...

  • Hallo!
    Das Homeschooling läuft bei uns mit Anlaufschwierigkeiten ganz gut, wobei der Eindruck entstehen könnte, die Schule hätte sich wenig darauf vorbereitet, da man wohl davon ausgegangen ist, dass die Schulen geöffnet bleiben. Das von Lehrern gleich am ersten Tag mit 6en für nicht hochgeladenen Aufgaben gedroht wird gefällt mir persönlich nicht.
    Ein anderes Thema sind die Kindertagesstätten. Da hier Familien aus persönlichen Gründen entscheiden können, ob das Kind in die Kita geht, bekomme ich täglich Gründe, wie z.B. mein Kind langweilt sich zu Hause, oder mein Mann kann sich im Homeoffice nicht konzentrieren wenn die Kinder da sind, zu hören, obwohl Mütter daheim sind. 70 der Kinder unserer Kita kommen, obwohl viele der Eltern zu Hause sind. So wird das nichts mit der Kontaktredzierung.

  • Distanzunterricht läuft wie gewohnt gut. Kind findet es spannend abwechslungsreich- jedenfalls bei der überwiegenden Anzahl der Lehrer. Ein paar haben noch etwas Berührungsängste (ode sind festgefahren). Aber ansonsten echte Begeisterung. Warm, ohne Maske,später aufstehen, nicht stundenlang iin Bus und Bahn verbringen und Tee während des Unterrichts trinken.

  • Die Schule meiner Kinder hat es gut organisiert(Grundschule).die Kinder aus den Klassen meiner 3 Kinder die zuhause bleiben haben alle einen wochenplan bekommen und die Kinder die in die Schule kommen bearbeiten diesen auch.die Lehrer meiner Kinder stehen jederzeit bei Fragen zur Verfügung können immer angerufen werden bzw machen die Lehrer mit dem Kindern Telefonzeiten aus.die Aufgaben müssen bis Freitag morgen abgegeben werden dafür wurden extra Boxen an einem bestimmten Platz für jede Klasse aufgestellt.meine 3 gehen in die Schule und bei einem waren 6 von 17 Kindern beim anderen 8 von 17Kindern und beim letzten 9 von 19 in der Klasse.ich finde es gut das es den Eltern ermöglicht wird ihre Kinder in die Schule gehen zu lassen gerade weil es auch Familien gibt wo die Unterstützung der Eltern gleich 0 ist bzw die Eltern es nicht können oder es Kinder gibt die zu Hause einfach nicht schaffen und Unterstützung durch die Lehrer braucht.

  • Katastrophe
    Keine feste Lerngruppe, stattdessen alle Kinder der 5.Klassen in einem Raum! Aufgaben über Google classroom funktionierten teilweise nicht.
    Kein Fachlehrer anwesend. Mein Mann vermutet aus Faulheit. Ich weiß dass dem nicht so ist.Sie müssen für die höheren Klassen den Distanz Unterricht machen sowie Präsenz für Abiturienten.
    Dann doch lieber verpflichtenden Wechsel Unterricht. Aber leider waren nur 10 Prozent der Kinder in der Schule...

  • An der Marie-Curie-Schule am Frankfurter Riedberg (Grundschule) heißt es von Seiten der Schulleitung: "Teilweise sind aktuell mehr als die Hälfte der Kinder in Klassen im Präsenzunterricht angemeldet. Diese Zahlen tragen noch nicht zu der deutlichen Entlastung bei, die eigentlich angestrebt ist."

    Hier - und wahrscheinlich nicht nur hier - läuft also was falsch. Es folgt die Bitte an die Eltern, nochmal zu überdenken, ob das Kind wirklich in die Schule muss. Offenbar haben viele Eltern die Sorge, dass die Kinder zu Hause weniger Stoff mitbekommen. Das verneint die Schule vehement. Vor Ort ist m.E. auch gar nichts zusätzlich machbar, allein bei der Orga und Betreuung der Homeschooling-Kinder.

    Also, Leute: Lasst eure Kinder, wenn es irgend geht, zuhause. Meist geht da mehr als man denkt. Wir befinden uns mitten in einer Pandemie, vergessen?

  • Wiesbaden: Bekamen die Bitte möglichst schon am Vorabend Aufgaben runterzuladen, da Server Probleme bekommen könnte. Anfangs ging Schulportal, später nicht. Nachricht für morgen: da BigBlueButton nicht funktioniere, kommt MS Teams zum Einsatz.
    Sind als Eltern eines 12jährigen hin und hergerissen.
    - Schulpflicht vor Weihnachten mutete immer wirklichkeitsfremder an. Im Job höchste Sicherheitsmaßnahmen, dann Homeoffice - aber Kinder sollen im vollen Bus fahren und im vollen Klassenzimmer sitzen. Sohn wünscht sich schon FFP2 für Bus. Coronafall in der Klasse sorgte für Panik.
    - Distanzunterricht ist Problem für viele Kinder und Familien, ob ärmer, alleinerziehend usw. Aber auch da wo es passt: von den Eltern lässt sich so mancher Teenie gerade am wenigsten sagen/helfen... Die Motivation ist im Keller, wenn wenig Feedback von der Schule kommt. Videokonferenzen laufen erst an, in manchen Fächern weiter nur Aufgaben
    Wir wünschen uns Wechselunterricht, halbe Klasse vor Ort.

  • richtig gut mit 5 Kinder unterschiedlichen Alters. Der online Unterricht funktioniert gut und die Kinder arbeiten zum Teil besser als in der Schule. Von den Lehrkräften wurde uns nach dem ersten Lock down rückgemeldet, dass die Kinder einen großen Sprung gemacht haben. In der Schule selbst leiden die Kinder sehr, da dort die Maßnahmen von den Lehrern nicht immer ernst genommen werden. Es wird ohne Maske unterrichtet (bzw. unter dem Kinn um sie schnell hochzuziehen falls jemand rein kommt).



  • Unsere Lehrerin ist super vorbereitet.
    Wir haben verschiedene Möglichkeiten sie zu erreichen wenn Fragen oder Probleme auftreten.
    Die Arbeitsmaterialien wurden abwechslungsreich zusammengestellt. Arbeitspläne mit verschiedenen Apps, in den Büchern aber auch auf Arbeitsblättern die die Kids heute in Kleingruppen abholen könnten, stehen den Kindern zu Verfügung.

    Viele beschweren sich das alles zu ist. Einkaufsmöglichkeiten, Kino, Freizeitaktivitäten werden eingeschränkt.
    Auf der andern Seite werden Schulen und Kitas weiter offen gelassen. Zu welchen Preis?
    Wenn man nicht aufpasst und die Lehrkräfte und Erzieher/innen verheizt hat man irgendwann keine mehr!
    Und das Problem mit der Schule geht von neuem Los.

  • Sehr gut, natürlich herrschte heute früh noch große Aufregung bis denn dann alle Wochenpläne via Schulportal und Teams eingegangen waren...
    Die Lehrer unserer Kinder haben sich alle sehr bemüht...
    Wir alle wollen wieder gemeinsam feiern, Freunde besuchen, verreisen, ins Restaurant gehen, unbeschwert leben, dann müssen wir jetzt durch diese Zeit!
    Wir haben uns für Kinder entschieden, dann heißt es jetzt soweit es möglich ist, sie gut durch diese Zeit zu begleiten, idealerweise ZUHAUSE, um dieses unsägliche Virus ein zu dämmen!!!

  • Wie es bei uns läuft? Ich arbeite vormittags ab 6.30 Uhr im Homeoffice bis 12.30 Uhr. Zwischendurch wecke ich meine Kinder auf und versuche, sie für ihre Schulaufgaben zu motivieren. Bei dem 12jährigen Sohn klappt es einigermaßen, aber er braucht viel Hilfe, so dass mein Mann und ich nachmittags mit unserem Sohn an den Aufgaben sitzen. Mit Pausen, in denen wir uns um den Einkauf, das Kochen und andere Verpflichtungen kümmern, dauert das Ganze bis etwa 17 Uhr. Unsere 14jährige Tochter ist frustriert aufgrund der Menge an Aufgaben. Sie ist nur sehr schwer zu motivieren. Vieles versteht sie nicht mehr, weil sie irgendwann den Faden verloren hat. Sie versteht außerdem nicht, weshalb sie in den Fächern Erdkunde, Geschichte, Politik und Wirtschaft, Physik sowie Musik Aufgaben bekommt, wo doch schon die Hauptfächer kaum zu schaffen sind. Die Menge der Aufgaben übersteigt bei Weitem das, was die Kinder normalerweise im Unterricht durchgenommen hätten. Zumindest ist das unser Gefühl.

  • Berufsschule (ja Herr Lorz, die gibt es auch!). Richtig viele Abschlussklassen, jetzt nicht mehr geteilt, nicht alle werden auf zwei Räume aufgeteilt. Wenns nur 17 sind, geht das ja noch haha. Distanzunterricht heißt für viele andere dass sie einfach im Betrieb arbeiten. Praxiserfahrung. Kein WLAN oder genug Computer im Haus, Lehrer rennen zwischen den geteilten Gruppen auf verschiedenen Etagen hin und her, benutzen private Laptops und Handy-Datenvolumen um zwischen Präsenz- und Distanzklassen zu wechseln. Wenn der Lehrer gerade bei der anderen Gruppe ist, ist Party. Hygienekonzept war mal ein paar Wochen letztes Jahr ein Thema. Busse zur Schule sind auch mal wieder richtig voll. Inzidenz bei fast 200.

  • Der Mutter aus Wiesbaden stimme ich vorbehaltlos zu. Die Kontaktbeschränkungen im Privatbereich bewirken gar nichts solange die Schulen und auch Büros offen sind!!
    In Wiesbaden gibt es seit einer Woche 406 Neuinfektionen. Ich frage mich, wo diese Neuinfektionen stattfinden, wenn sich alle an die Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln halten. Kann mir jemand bitte eine Antwort geben?
    Es muss alles komplett dichtgemacht werden - alle Betriebe, alle Schulen. Aber Privatleben: no - Wirtschaft go. Es ist ein Witz.

  • Wieder nur Wiederholung des bisherigen Stoffs. Aufgabenblätter könnte ich mir auch alleine aus dem web besorgen - dafür brauche ich die Schule nicht.
    Sehr traurig, dass Grundschulen nicht online unterrichtet werden. Beim Fußballverein und der Musikschule klappt das wunderbar.

  • Vier Schulkinder, 2x Gymnasium, 2x Grundschule. Technische Schwierigkeiten, trotzdem Einführung von komplett neuem Stoff in Mathematik 8. Klasse (lineare Funktionen) über YouTube Erklärvideo. Musste als Mathelehrerin fungieren und alles selbst erklären, da das selbst erarbeiten in diesem Alter Grenzen hat. Laut Aussage des Gymnasiums ist alles jetzt erlernte bewertungstelevant. Auch unsere zwei Viertklässler motivieren sich nicht über Stunden selbständig beim Bearbeiten der vielen Aufträge. Nebenbei Haushalt, kochen, motivieren, IT-Support...Ein Elternteil kann zeitweise im Homeoffice arbeiten, ich selbst mit halber Stelle in Kita, natürlich nicht im Homeoffice... ich weiß nicht, wie lange wir als Familie das noch so schaffen. Distanzunterricht ist auf Dauer keine Option. Wenn man als Familie mit zwei Akademikereltern schon Schwierigkeiten hat, seine Kinder angemessen zu beschulen, fürchte ich, dass dadurch viele Kinder aus weniger privilegierten Familien verloren gehen.

  • Prima. Die Wintersteinschule in Ober-Mörlen (Grundschule) hatte sich gut vorbereitet. Digital sowie mit Kopien zum Abholen wurden wir bestens versorgt

  • Es ist erschreckend, dass Entscheidungsträger der Politik die Verantwortung auf andere Schultern abladen. LehrerInnen und ErzieherInnen sind die Leidtragende. Eltern sind gezwungen ihre Kinder in Einrichtungen zu geben, da nicht jeder Arbeitgeber freiwillig seine Arbeitnehmer Zuhause (arbeiten) lässt... Manche haben nach den Ferien auch einfach keine Lust mehr darauf 24/7 die Kinder um sich zu haben. Natürlich ist es anstrengend- aber da müssen wir alle durch. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz. Hoffentlich gibt es im Februar endlich einen echten Lockdown. Alles zu für 4 Wochen! Nur dann erreichen wir ernsthaft etwas gegen diese Pandemie. Viele haben leider noch immer nicht verstanden, dass die Lage wirklich sehr ernst ist!

  • Wir haben einen Sohn in der 6. Klasse und 2 Töchter in der Grundschule. Da ich zur Arbeit gehen muss und mein Mann neben Home - Office nicht 3 Kinder gleichzeitig beim Unterricht unterstützen kann, gehen alle 3 Kinder zum Präsenzunterricht.
    Ich finde es auch falsch, dass Eltern vehement aufgefordert werden, die Kinder zu hause zu lassen. Vielmehr sollte allen Kindern eine Chance zum besten Lernen gegeben werden, ob das von zu hause aus ist oder in der Schule. Gerade Kinder, die zu hause schlechte Lernbedingungen aufgrund sehr unterschiedlicher Gründe haben können, sollten motiviert werden, in die Schule zu kommen.
    Also vom Kultusministerium her eine falsche Ansage, die bei Eltern, die ihre Kinder trotzdem in die Schule schicken, ein schlechtes Gewissen hinterläßt, obwohl dies von der infektions- und sozialmedizinischen Seite her korrekt und zu befürworten ist.
    Auch unter Pandemie - Bedingungen kann ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Recht auf Schutz und Bildung möglich sein.

  • @R. Kaiser aus Somplar
    Somplar gehört zum Ausbaugebiet der Breitband Nordhessen. In der Ortsmitte sind bis zu 100 MBit/s verfügbar. Zum Rand hin nimmt die Bandbreite etwas ab. Aber an den meisten Anschlüssen sollten 50 MBit/s verfügbar sein. Die fünf nordhessischen Landkreise haben einiges im Punkto Internet für ihre Bürger getan.

    Klar, beim großen, pinken T sieht es bei 2 MBit/s ziemlich schlecht aus.

  • Ich habe heute vier Stunden mit dem Schulportal unterrichtet, es lief einbahnfrei, da in den Ferien kräftig aufrüstet wurde. Leider nutzen es nicht alle Schulen in Hessen, sondern diese müssen durch teilweise sehr alte Entscheidungen auf lokale Systeme zurück greifen. Alle technischen Lösungen können natürlich letztlich die Lernenden mit schlechter Anbindung und familiär-wirtschaftlicher Limits nicht erreichen. Viele meiner Schüler habe ich auf deren Handys unterrichtet, weil sie keine besseren Endgeräte haben. Ein unglaublich komplexe Angelegenheit, die sich hoffentlich bald entspannt.

  • Diese Kommentare sind doch zum kotzen. Ausreden kommen jetzt von Eltern
    Vier Kinder wie soll dieses gehen
    Und und und. Hoffentlich wird bald alles.dicht gemacht. Nur noch Lebens Mittel Märkte zum einkaufen. Das wird für Eltern für Schule und kitas wohl dann ein.levensuntergang. Da lache ich nur darüber wie doof manche schreiben

  • Ich denke man muss die Zeit mit den Kindern genießen, man lernt mit und man kommuniziert mehr und intensiver miteinander. Also ich bin sehr dankbar, für die viele Zeit mit meinen Mädels auch weil ich vor Corona Vollzeit gearbeitet habe.
    Mama mit Schulkind, Kindergartenkind und Säugling.

  • Mein Großer geht zum Präsenzunterricht da ich selbst Lehrerin bin und anwesende Klassen unterrichten muss und alleinerziehend bin.
    Noch ist das Problem nicht gelöst, dass er in der Schule keine Möglichkeit hat, an den Onlinestunden der Lehrer teilzunehmen. WLAN gibt es scheinbar nicht und sein Handy Datenvolumen wäre sehr schnell aufgebraucht. Somit empfinde ich es eher als Benachteiligung.
    Seine LehrerInnen sind trotzdem extrem bemüht, aber die technischen Voraussetzungen (d.h. die Infrastruktur) ermöglichen die hochgepriesene Gleichheit von Homeschooling und Präsenzunterricht überhaupt nicht.
    Dass das Schulportal heute problemlos lief, kann ich auch nicht bestätigen. Man muss also auch immer mehrgleisig fahren und kann sich nicht darauf verlassen.
    Aber meiner Kleinen gefiel es in ihrer 4. Klasse heute wieder sehr. Von 17 Kindern waren 10 da, was aber auch daran liegt, dass ein großer Teil der Eltern berufstätig und/oder alleinerziehend ist.

  • Kann man diesen Kultusminister nicht endlich in die Wüste schicken ? Was an hessischen Schulen abgeht hat döch mit dén Entschéidüñgen vom létzten Diéñstag überhaüpt ñichts zu tun,

  • "Wenn immer es möglich ist, lassen Sie Ihre Kinder zuhause.", hat Herr Lorz gesagt. Das würde ich auch sehr gerne tun, aber ich darf nicht, weil meine Tochter in diesem Jahr Abitur macht und jetzt unbedingt in die Schule gehen muss. Die hat keine Wahl und was tut sie dann in der Schule? Neue Inhalte werden nicht mehr gemacht, sondern Übungsaufgaben zu dem bereits durchgenommen Unterrichtsstoff bearbeitet. Mehr geht halt auch nicht, wenn Lehrer teilweise eine geteilte Gruppe gleichzeitig (!) in zwei Räumen (!) unterrichten müssten. Ganz ehrlich, das hätte meine Tochter mit dem gleichen Lerneffekt auch zu Hause machen können. Der große Unterschied wäre nur, dass es zu Hause erheblich sicherer ist, denn die Vielzahl an Kontakten heute (8 Stunden Schule, 5 verschiedene Kurse mit jeweils 15 bis 25 Schülern + Lehrer= 80 bis 125 Kontakte im Unterricht + Kontakte im Schulflur, Schulhof und Schulbus!) widerspricht vehement dem Kontaktverbot, dass aktuell in Hessen gilt!

  • 25 in Marburg? Herr Lorz sagte doch in der PK, dass aus Erfahrung nur maximal 20 der Schüler kommen würden. Da hat sich aber jemand vertan. Was ist denn die Konsequenz daraus?

    Desweiteren ist es eigentlich gewollt, dass eine Schule die anstehenden Zeugniskonferenzen in einem fensterlosen Raum ohne Lüftung in Präsenz abhält? Ist das wirklich ernsthaft so gedacht? Warum wird Videocall bei Schulkonferenzen nicht vorgeschrieben. Warum sitzen komplette Kollegiums persönlich in Konferenzen?



  • Mit vier Kindern zu Hause... Die Älteste ist in der zweiten Klasse. Es läuft richtig bescheiden. Der Mann im Home-Office und die drei kleineren Kinder betreuen während man mit der Ältesten Schule machen soll. Vom Stoff her könnte sie es alleine, aber sie hat keine Motivation mehr. Nebenher noch Haushalt schmeißen, Essen kochen und die Zwerge betreuen...
    Ich möchte und kann das so nicht mehr lange. Wie überlegen, die Große in die Schule zu schicken.

  • Wir haben selbst zwei Kinder im Grundschulalter. Die Lösung der hessischen Landesregierung finden wir gut, da sie trotz der schwierigen Pandemie-Rahmenbedingungen Alternativen für unterschiedliche familiäre Rahmenbedingungen anbietet (Präsenz-, Wechsel- und Distanzunterricht) - kein One-Size-Fits all wie in einigen anderen Ländern. Die Kritik der Lehrergewerkschaft kann ich nur sehr eingeschränkt nachvollziehen. Die Absprache mit der Schule klappt reibungslos und ist vom gegenseitigen Verständnis geprägt. Auch das Hygienekonzept ist angemessen und überzeugt mich. Daumen hoch!

  • Die Vorgaben/Möglichkeiten des Kultusministeriums, dass lediglich die Präsenzpflicht ausgesetzt ist für 1 bis 6. Klasse, aber damit die Kinder trotzdem die Schule und damit den Unterricht aufsuchen können, wird durch die Aussagen von Schuldirektoren u Lehrer untergraben, indem diese FORDERN die Kinder zu Hause zu lassen und in der Schule lediglich von Betreuung und NICHT wie vorgegeben, von Unterricht sprechen. Eltern werden regelrecht ermahnt, die Kinder zu Hause zu lassen! Gerade für die 1. Klasse (erlernen der Basics) und für die 4. Klasse (im Sommer weiterführende Schule) ist es nicht tragbar, die Kinder im so genannten Homeschooling zu Hause zu lassen. Homeschooling bedeutet bei hiesiger Grundschule Ausdrucken von Arbeitsblättern und FREIWILLIGE Abgabe der erledigten Aufgaben, ansonsten Selbstkontrolle! Es ist verwerflich und verantwortungslos wie mit den Kindern und dem Recht auf Bildung umgegangen wird ...
    Wieso werden motivierte Schüler durch solches Vorgehen demotiviert

  • Bei uns (Grundschule) funktioniert der Distanzunterricht sehr gut. Allerdings wäre es effektiver gewesen, auch für Grundschulen generell Distanzunterricht festzulegen (und nicht nur Aussetzung der Präsenzpflicht) mit einer Notbetreuung, die wirklich nur von denen genutzt wird, bei denen es nicht anders geht. So erlebe ich leider in meinem Umfeld einige Eltern, die ihre Kinder zur Schule schicken, obwohl sie auch andere Möglichkeiten hätten. So werden wir die Infektionszahlen leider nicht senken können.

  • Mehr schlecht als recht....um 8 Uhr ist iserv kollabiert... die angekündigten Video Konferenzen fanden nicht statt.....Aufgaben an der Schule meines einen Sohnes werden direkt vor der eigentlichen Schulstunde erst online gestellt....Ausdruckchaos pur....an der Schule meines 2. Sohnes kamen manche Aufgaben für den Tag erst nachmittags.... da war eher Nichtstun angesagt am Vormittag.... ich hoffe inständig auf wenigstens wieder Wechselunterricht ab Februar.

  • Versagen des HKM -
    Schlechtes aller Lösungen! 6. Klasse Kind kann alleine zuhause bleiben, aber es kann sich nicht alleine unterrichten, dies ist Aufgabe der Schule. Leider Schulportal um 9:30 Uhr überlastet, Online Unterricht nicht durchführbar.
    Grundschule 3. Klasse - Wochenplan, Arbeitsblätter sollen alleine ausgefüllt werden. Fazit Kind geht nächste Woche in die Schule.
    Warum gibt es keine bundeseinheitliche Lösung? Die Generation, die Zeche zahlen soll, wird völlig im Regen stehen gelassen.

  • Es ist kontraindiziert, dass Eltern die Entscheidung über Schulbesuch ihrer Kinder überlassen wird. So kann es dazu kommen, dass sie befürchten, ihr Kind wird abgehängt, wenn es nicht Präsenzunterricht besucht - obowhl sie infektiologische Bedenken haben.
    Schulen können als Hotspots für die Verbreitung des Virus fungieren! Wenn eine Erkrankung in der Familie sichtbar bei Erwachsenen auftritt, sind die Kinder schon längst wieder negativ in der PCR-Testung. Dazu kommt noch die Verfahrensweise bspw. beim Frankfurter Gesundheitsamt unter der Leitung des Hr. Gottschalk - Schulkinder, selbst Banknachbarn, werden nach Coronafall in der selben Klasse nicht getestet.
    Die geradezu zementierte Legende, Kinder würden nicht als Virusüberträger fungieren, ist absurd. Sie widerspricht den Erkenntnissen der Virulogie und ist allein durch wirtschaftliche Interessen begründet. Für einen erfolgreichen und für viele Menschen absolut lebensrettenden Lockdown müssen Schulen völlig geschlossen werden!

  • Nur Übungszettel, kein richtiger Unterricht. Leider ist das schon fast wieder der Normalzustand. Demnächst ein weiterer Anlauf für eine kurze Online-Beschulung. Vielleicht klappt's ja dann. Was ist bei den Lehrern im Sommer eigentlich so gelaufen?

  • Das Engagement der Lehrer*innen ist wirklich beeindruckend. Es wird vorbereitet, informiert, nachgefragt und nach Problemlösungen gesucht.
    Dafür ein großes Dankeschön!

  • Hier in Frankfurt sieht die Lage leider ganz anders aus. Die Kirchnerschule in Bornheim ist extrem voll.
    In den Klassen meiner Kinder sind 5 von 20 bzw. 6 von 24 zu Hause geblieben! Das sind eher 75 anwesende Kinder.

  • Dass was momentan an der LIO Darmstadt für Jahrgangsstufen 7+ als sog. Distanzunterricht angeboten wird ist eine echte Farce (Mogelpackung) und hat die Bezeichnung nicht verdient!
    Die Kinder bekommen über den Tag verteilt irgendwelche Aufgaben zugesendet mit der Bitte diese irgendwann einmal zu bearbeiten. Von Unterricht im Dialog (aus der Distanz) weit und breit nichts zu sehen. Die Schulleitung reagiert auf jegliche Kritik mit beispielloser Borniertheit und überheblicher Arroganz und bügelt Nachfragen ganz einfach ab. Die Elternvertretungen scheinen angesichts dessen eingeschüchtert und scheinen gleichgeschaltet, Eltern werden nicht wie vom Procedere her üblich in Entscheidungsprozess involviert, sondern haben die Vorgänge zur Kenntnis zu nehmen. Der komplette Beamtenapparat schein 9 Monate geschlafen zu haben und reagiert nun auf Nachfragen nervös bis gereizt, z.B., wenn man nachfragt wie es eigentlich um die Dienstpflicht der Lehrkörper bestellt ist (das Pendant zur Schulpflicht).

  • Na ja.... Wäre die Internet Leitung besser, wäre es ganz OK.

    Allerdings.... Was ist, wenn man 3 Kinder hat, die online gehen müssen und selber noch home office? Hier, auf dem Land undenkbar. Unser großer Sohn muss aus diversen Gründen zur Schule gehen. Die kleine mach online schooling. Beide zusammen würde das überhaupt nicht gehen, da wir die Leistung vom Internet garnicht haben.

  • Schlecht, die Schulplattform stürzt ständig ab,die Lehrkräfte sind nicht erreichbar. Von der Politik aber anscheinend so gewollt. Das kommt da von wenn dort Politiker sitzen die null Ahnung von ihren Amt haben.

  • Das Problem ist doch immer das gleiche!
    Die Minister sind nicht vom Fach sondern nur von der richtigen Partei.
    Würde ein Betrieb in der freien Wirtschaft so verfahren wäre er in der kürzesten Zeit Pleite.
    Am man hat ja den Steuerzahler!!