Das Gießener Verwaltungsgericht hat die Klage einer nur unter dem Namen "Ella" bekannten Umweltaktivistin abgewiesen.

Grund ist, dass die Frau ihren Namen und ihre Anschrift nicht nennt. Dies gehöre aber zum Mindestinhalt einer Klageschrift, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Mit ihrer Klage wollte die Frau erreichen, dass der Polizeieinsatz zur Räumung einer Baumhaussiedlung während der Proteste gegen Waldrodungen im Dannenröder Forst im Herbst 2020 als rechtswidrig eingestuft wird.

Die Aktivistin mit der ungeklärten Identität sitzt wegen Gewalt gegen Einsatzkräfte derzeit in Untersuchungshaft. Sie soll einen Polizisten mehrfach ins Gesicht und einmal gegen den Kopf getreten sowie einem weiteren Beamten ihr Knie ins Gesicht gestoßen haben.