Die frühere Revisorin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Frankfurt, Ulli Nissen, fühlt sich vom Kreisverband getäuscht.

"Natürlich ärgert es mich, wenn jetzt Selbstbereicherungen aufgedeckt werden, die wir mit unseren Stichproben nicht entdeckten", sagte Nissen am Mittwoch. Fraglich sei, ob im Bericht der externen Wirtschaftsprüfer an die Revisoren bereits Fehler vorlagen oder ob die AWO-Führung ihnen gegenüber Dinge verheimlichte. Gut sei, dass der Bundesverband nun hart durchgreife.

Nissen empfahl die Veröffentlichung des Revisionsberichts für 2016 und 2017. Sie selbst dürfe nur dem Kreisausschuss der AWO berichten.