Vertreter aus Denkmalpflege und Politik haben sich für eine zurückhaltende Sanierung der Frankfurter Paulskirche ausgesprochen.

Leitschnur sei der in "architektonischer Bescheidenheit" erfolgte Wiederaufbau 1947/48, sagte Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Samstag bei einem öffentlichen Fachgespräch in der Evangelischen Akademie Frankfurt. Seit 2017 steht fest, dass die 1833 eröffnete, im Zweiten Weltkrieg zerstörte und danach wiedererrichtete Paulskirche saniert werden muss.

An dem Wie der Sanierung hatte sich eine bundesweite Diskussion entzündet. Eine wesentliche Grundentscheidung traf die Frankfurter Regierungskoalition schon Anfang November, als sie sich für die Nachkriegsgestaltung mit ihrer schlichten Form als Leitlinie der Sanierung entschied.