Über 200 Menschen haben am Samstag in Frankfurt unter dem Motto "Stadt für alle" gegen steigende Mieten, Rassismus und den Klimawandel demonstriert.

Die Aktion mit einer Fahrradtour durch die Innenstadt und mehreren Kundgebungen verlief bis zum Nachmittag "friedlich und ohne Zwischenfälle", sagte ein Sprecher der Polizei. Es seien auch keine größeren Verstöße gegen Corona-Abstandsregeln festzustellen gewesen. Vereinzelt kam es zu Einschränkungen im Straßenverkehr.

"Die Coronakrise macht zentrale Probleme der Frankfurter Stadtpolitik wie im Brennglas sichtbar", hieß es in einer Mitteilung zum Aktionstag. Dazu gehörten aus Sicht der Initiatoren etwa das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum, Obdachlosigkeit, die Unterbringung von Geflüchteten sowie zu viel Autoverkehr.