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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Der Weg für den neuen Goetheturm ist frei

Modell vom neuen Goetheturm

Die Rekonstruktion des Frankfurter Goetheturms ist ein gutes Stück vorangekommen. Der Magistrat brachte nun die Finanzierung für den Wiederaufbau des abgebrannten Wahrzeichens auf den Weg.

Knapp zwei Jahre nach dem Brand des Holzturms im Stadtteil Sachsenhausen wird es langsam ernst mit den Plänen für einen Neubau. Der Finanzierungsplan sei auf den Weg gebracht worden, teilte die Stadt Frankfurt am Freitag mit. Nun fehlt nur noch die Zustimmung der Stadtverordneten. Diese soll im September folgen.

Danach könne mit dem Bau begonnen werden, hieß es von Seiten der Stadt. "Der Goetheturm ist für uns Frankfurter Herzensangelegenheit", ließ Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) mitteilen und verwies auf die fast 200.000 Euro an Spenden, die Frankfurter Bürger nach der Zerstörung des Turms im Oktober 2017 gesammelt hatten.

Neuer Turm sieht aus wie der alte

Der neue Turm soll fast genauso aussehen wie der alte - dafür hatten sich Frankfurter in einer Befragung mit großer Mehrheit ausgesprochen. Aber nur fast: Eine vollständig originalgetreue Rekonstruktion des Turmes ist aufgrund aktueller Normen nicht möglich. Die äußere Form wird nahezu beibehalten - Änderungen beträfen nur "Details und Materialien sowie die Anpassung der Treppen und Podeste an geltende Vorschriften", wie es in der Mitteilung der Stadt hieß.

Das rund 43 Meter hohe Wahrzeichen war 2017 Opfer eines Brandstifters geworden. Ein Täter wurde bis heute nicht geschnappt. Der Wiederaufbau soll rund 2,4 Millionen Euro kosten. Rund 2,1 Millionen Euro kommen aus der Versicherungssumme. Sicherheitsmaßnahmen und Freianlagen muss die Stadt bezahlen.

Sendung: hr-iNFO, 23.08.2019, 16:00 Uhr