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Frankfurt verbietet Grillen in Parks

Wegen der Trockenheit hat die Stadt Frankfurt das Grillen auf allen öffentlichen Grillplätzen untersagt. Auch Shishas dürfen nicht mehr in Parks geraucht werden.

Grillverbot in Frankfurt: Ab Mittwoch darf auf allen öffentlichen Plätzen in Frankfurt nicht mehr gegrillt werden. Die Rasenflächen, Bäume und Büsche auf den öffentlichen Grillplätzen seien extrem ausgetrocknet, begründete Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am Dienstag das Verbot. "Selbst bei größter Umsicht kann ein Funke ausreichen, einen Brand zu verursachen."

Das Grillverbot gilt bis auf weiteres sowohl für holz- und kohlebetriebene Grills als auch für Camping-, Gas- und Elektrogrills. Auch die Nutzung von Shishas, die mit glühender Kohle betrieben werden, ist untersagt. Da auch die Frankfurter Friedhöfe gefährdet seien, wird empfohlen, keine Grablichter zu entzünden.

Wegen der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrandgefahr besonders hoch. 🔥 🌿 Zum Schutz der Grünanlagen ist das Grillen – egal ob mit Camping-, Gas- oder Elektrogrill – auf allen öffentlichen Grillplätzen der Stadt Frankfurt verboten! https://t.co/QPJv7dItx2

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Die Grünanlagensatzung der Stadt Frankfurt erlaubt das Grillen normalerweise in öffentlichen Grünanlagen an eigens dafür ausgewiesenen Plätzen. In der Regel gibt es dort keine Grillvorrichtungen, Bürgerinnen und Bürger müssen ihren eigenen Grill mitbringen.

Land kündigt Hitzeaktionsplan an

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Hitzeaktionsplan für Hessen vorgestellt

hessenschau von 16:45 Uhr
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Um vor den gesundheitlichen Gefahren durch Hitze zu warnen, hat das Land Hessen am Montag einen Hitzeaktionsplan angekündigt. Auf einer Internetseite soll die Bevölkerung in Zukunft darüber informiert werden, wie man sich besser vor Hitzewellen und Gesundheitsgefahren schützen kann. Der Schutz der Menschen und speziell der Risikogruppen werde dadurch verstärkt, sagte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne).

Grundlage des Hitzeaktionsplans sei das Ziel des Bundesumweltministeriums, hitze- und UV-bedingte Erkrankungen und Todesfälle zu vermeiden. Während das Hitzewarnsystem an bestimmte Temperaturwerte gekoppelt ist, soll der Aktionsplan laut Klose auch viele vorbeugende Aspekte beinhalten.

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