Die Frankfurter Tafel schlägt angesichts der aktuellen Lage Alarm.

"Die Situation ist dramatisch", so Tafel-Mitarbeiter Norbert Nickel. So habe der Ukraine-Krieg dazu geführt, dass die Zahl der Bedürftigen steige. Gleichzeitig seien die Spenden um 60 bis 70 Prozent eingebrochen, so Nickel. Das liege daran, dass Supermärkte ihre Einkäufe besser planten und daher weniger übrig blieb. Zudem spendeten viele Konzerne direkt an die Ukraine.

Nickel betonte, dass die "Notfall-Ration" der Tafel, die drei Monate halten soll, bereits angebrochen wurde.