Im vergangenen Jahr sind in Hessen so viele Kinder auf die Welt gekommen, wie zuletzt vor 22 Jahren. Das teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag mit.

Insgesamt erblickten 61.012 Babys das Licht der Welt. Das sind 24 mehr als im Jahr davor und rund 9.000 mehr als noch 2013.

Regional gab es nach den Angaben des Amtes große Unterschiede: In vier kreisfreien Städten und elf Kreisen gab es einen Geburtenanstieg, die höchsten mit 10,7 Prozent in Offenbach und 7,6 Prozent im Werra-Meissner-Kreis. In Wiesbaden kamen dagegen 3,1 Prozent weniger Kinder als im Vorjahr zur Welt, im Schwalm-Eder-Kreis ging die Zahl sogar um 9,7 Prozent zurück.

Die durchschnittliche Kinderzahl der 15- bis 49-jährigen Frauen lag 2018 bei 1,57 und damit auf einem ähnlich hohen Niveau wie 2017 und 2016. Höher als in diesen Jahren war die durchschnittliche Kinderzahl seit 1972 nicht mehr. Statistisch gesehen die meisten Kinder haben Frauen im Kreis Darmstadt-Dieburg (1,74), die wenigsten im Kreis Marburg-Biedenkopf (1,34).