Ihre Kommentare Heizpilze auf der Restaurant-Terrasse? Prima oder unnötig?

62 Kommentare

  • Ist nicht nötig!

  • Wenn man nicht bei 5 Grad Außentemperatur draußen sitzen, einen Latte Macchiato trinken und rauchen kann, soll das eine Einschränkung sein? Leider sind einige der Meinung, alles hätte sich nach ihren Bedürfnissen (nicht: Bedarfen) zu richten, und man beschneide ihre Freiheit, wenn man dieser Unvernunft Einhalt gebietet. Der Mensch hat sich im Kapitalismus sein Vermögen, sich anzupassen, abgewöhnt, und versteht das als Freiheit. Alles soll immer und zu jeder Zeit möglich sein, aus allem wird Profit geschlagen.Er ignoriert, dass die Natur sich niemals an sein egoistisches, hedonistisches Verhalten anpassen wird. Sie ist und bleibt die stärkere Macht. Die letzten Jahre sind nur ein leiser Vorgeschmack auf die Auswirkungen unseres Handelns.

    Amüsant, wenn Gastronomen mit höheren Preisen drohen.Die Ursache sind wohl nicht verbotene Heizpilze, sondern die dank wirtschaftlicher Freiheit steigenden Mieten. Aber die Bekämpfung von Ursachen und rationales Handeln sind aus der Mode gekommen.

  • Leider ist die Vergleichsrechnung im Bericht um mehr als das Zehnfache falsch:
    5 kg CO2 pro Stunde bei den erwähnten 36 Stunden pro Woche wären also 180 kg, da dürfte der verglichene 'Neuwagen' also nur 9 g CO2 pro Kilometer ausstoßen. Er würde also für die 20.000 km mit 77,6 Litern Benzin auskommen müssen - wer hat denn hier gerechnet?

  • Ineffiziente Technik ausmustern. Durch die CO2-Steuer wird der Betrieb von Heizpilzen sowieso unattraktiver. Wärmestrahler finde ich nicht allzu schlimm, wenn man Energie aus nachhaltigen Quellen vorschreibt. Effizient ist Gastronomie sowieso nur bedingt. Sie braucht Platz und Energie für Dinge, die man auch daheim erledigen kann. Wir müssen uns fragen, wie wir unsere Gesamtwirtschaft nachhaltig machen. Da opfere ich lieber jede einzelne Kneipe und die gesamte Werbewirtschaft als meinen Arbeitsweg um zwei Stunden zu verlängern.

  • Hier wird von ein paar User bemängelt das andere Relativieren.
    Ja, natürlich wird das getan.
    Es ist aber KEIN Relativieren es ist Nüchtern Analysiert.
    Immer dieses auch "kleine Dinge zählen"
    Die Umwelt juckt es ABSOLUT nicht ob Heizpilze betrieben werden oder nicht. Das einzige was mit so einem Verbot erreicht wird ist die Befriedigung der Verbotsmenschen. Anderen ihre Lebensweise absprechen und nur ihre eigene Ideologie ist die die gelebt werden darf.

    Was z.B. der Umwelt nicht egal ist sind so Geschichten das China einige 100 neue Kohlekraftwerke bauen wird. Das sind Geschichten die die Umwelt auf lange Sicht belasten, aber kein Heizpilz der ein 3 Monate im Jahr, und das nur meist Abends ein paar Stunden läuft.
    Wer sich daran hochzieht ist nüchtern betrachtet an Irrationalität nicht mehr zu überbieten.
    Ich finde die Dinger zwar auch Sinnfrei, aber sollen doch von mir aus ein paar Leute sich darunter wohl fühlen. Leben und Leben lassen ist die Devise, alles andere ist Öko Terrorismus

  • Ich war schon immer gegen die Heizpilze. In Darmstadt gibt es viele Gaststätten in der Innenstadt die solche Wärmequellen benutzen. Ich habe dafür kein Verständnis.

  • Heizpilze abschaffen, Verkehr stilllegen und atmen verbieten.
    Greta wird jubeln.

  • Ein einzelner Heizpilz stößt pro Jahr soviel CO2 aus wie ein Neuwagen auf 20.000km. ich denke, die meisten in FFM zugelassenen Autos kommen auf ca 10.000km p.a. Damit entspricht ein Heizpilz der Umweltbelastung von zwei Autos. Und das Auto wird (zumindest meistens) durchaus benötigt, der Heizpilz ist völlig überflüssiger Luxus.

  • Natürlich sind solche Geräte sehr fragwürdig, ABER dann sollte man das ganze konsequent zu Ende denken: Alle Autos, Strassen-Beleuchtung uvm abschalten bzw verbieten! Wenn ich mir Frankfurt so von weitem angucke sieht man direkt wieviel Energie da verpulvert wird!

    In Darmstadt war übrigens ein alt eingesessenes Alternatives "biologisches" Caf eines der ersten die solche Gaspilze am Straßenrand (!) betrieben ;-)

    Ich frage mich allerdings auch wieso seit paar Jahren überhaupt soooooviel Aussen Gastronomie "benötigt" wird, einerseits nerven mich die oft lauten und hektischen Betriebe an jeder (un)möglichen Ecke im öffentlichen Raum, andererseits wundert einen auch wie manche dieses alltägliche Leben in Saus und Braus finanziert "bekommen"...

  • Mal wieder vollkommen übertriebene Hysterie! Wenn _alle_ Heizpilze in Ffm zusammen so viel CO2 ausstoßen wie _ein_, nochmals: ein einziges (!) Auto, wie es der Artikel beschreibt, dann ist das lächerlich angesichts zehntausender? hundertausender? Autos die allein in Ffm zugelassen sein dürften. Peanuts! Schauen wir, dass wir den ÖPNV besser und günstiger machen, den Radverkehr ausbauen, den Autoverkehr in der Stadt deutlich reduzieren, dann könne wir uns auch guten Gewissens im Schein der Heizpilze hinhocken. Und evtl. in Zukunft die Heizpilze klimaneutral betreiben, bspw. mit PtG/PtL aus Erneuerbaren, statt mit fossilem Gas.

  • CO2 ist schwerer als Luft und sinkt zu Boden. Mit Sonnenschirmen oder Planen über den Terrassenheizstrahlern verringert man zudem den Luftaustausch. Ein Heizstrahler produziert bis zu 10g CO pro beheiztem Quadratmeter in der Stunde. Ich schätze, dass man damit schon in gesundheitlich relevante Bereiche der CO2 Konzentration kommen kann. Keine acht Prozent, aber doch spürbare Bereiche.

    Ein paar Zitate: Für den Menschen ist CO2 in geringer Konzentration nicht giftig, es behindert aber die Sauerstoffaufnahme. Eine erhöhte Konzentration von CO2 in der Umgebungsluft kann bei Menschen zu Kopfschmerzen führen und letztlich Bewusstlosigkeit auslösen. Eine Konzentration von acht Prozent oder mehr kann nach 30 bis 60 Minuten zum Tode führen. Über geminderte Sauerstoffzufuhr bei kreislaufschwachen Menschen, mit Atemproblemen oder Schwangeren steht da nichts.... Auch witzig: Neuere Geräte haben sogar eine Kippsicherung, welche die Gaszufuhr der 11kg Zylinder bei Umfallen des Pilzes stoppt.



  • Während meines Bauingenieur Studiums 2013-2015 haben mehrere Professoren, insbesondere im Bereich Bauphysik und Technische Gebäudeausrichtung, immer wieder betont, wie schlecht die Bilanz dieser Heizpilze ist. Sie dienten oft als Negativbeispiel und absolutes 'No-Go'. Damals habe ich von einer "Klima-Hysterie" noch nicht gespürt und denke, die Einschätzung der Lehrenden basierte einfach auf wissenschaftlichen Fakten...

    Ich bin überzeugt, dass es dringend notwendig ist, solch vermeidbaren Energieverbrauch zu verhindern. Ich verstehe die Bedenken der Restaurant- und Barbetreiber, aber ich bin überzeugt, dass Prioritäten gesetzt werden müssen.

  • Im Grunde habe ich nichts gegen ein Verbot der Heizpilze, da Kuscheldecken eine tolle Alternative sind. Trotzdem drängen sich zwei Fragen auf: warum an anderen Ecken mehr oder weniger nichts sinnvolles getan wird (SUV, Kreuzfahrtschiffe, Kurzstreckenflüge, vorgezogener Kohleaustieg, Konsumwahnsinn usw.)? Und was kommt als nächstes (das schicke Öfchen im heimischen Wohnzimmer verbieten? Da ist schließlich kein Filter für Feinstaub....
    Aber warum sollte die Klimapolitik weniger verlogen sein als der Rest?
    Die traurige Wahrheit ist, dass wir diesen Planeten nicht retten werden - ob nun mit oder Heizpilz.

  • Ich finde diese Verbote übertrieben, da wäre es besser, man verbietet zunächst einmal stinkendes Kaminfeuer. Wegen einem Heizpilz musste ich noch nie das Schlafzimmerfenster im Winter schließen, sehr wohl aber wegen qualmenden Kaminfeuern. Im übrigen bin ich der Meinung, dass sämtliche Kohlekraftwerke sofort geschlossen werden müssten und die Laufzeiten der Kernkraftwerke noch mindestens für 30 weitere Jahre verlängert werden sollten.

  • Prima! Gerne plus Kuscheldecke.
    Etliche Lokale haben innen für die Gäste zu wenig Platz um die horrenden frankfurter Gewerbemieten zu erwirtschaften. Zum Beispiel der Eschenheimer Turm. Das Lokal im Turm könnte ohne Terrasse nicht existieren.
    Die Stadt will ein Verbot prüfen, weil 200 Bürger für ein Verbot plädieren? 200 von rund 800.000 Einwohnern? Absurd!
    Ein in Frankfurt zugelassener SUV bläst im Jahr mehr CO in die Luft, als alle Heizplize in Frankfurt. Der Magistrat sollte lieber die Einfahrt von Dieselfahrzeuge der Euro Norm 4, 5 und 6 in die Innenstadt verbieten. Mit der Maßnahme würde er mehr für gute Luft in der Stadt tun. Tut er aber nicht aus Angst vor den Wählern, die einen alten Diesel besitzen und der Autolobby.
    Auch bei Umweltmaßnahen gilt offenbar das St. Florian's Prinzip: verschone mein Diesel SUV, schalte die Heizplize ab! :D

  • Ich war schon immer gegen diese Heizpilze, die ja nur wegen der Raucher aufgestellt wurden.
    Früher saßen diese ja schön warm im Lokal und verpesteten die Luft.
    Nun müssen sie sich halt eine Decke nehmen oder mal 2 Stunden aufs Rauchen verzichten.
    Ich war früher auch starker Raucher und weiß, dass das geht,

  • Heizpilze sind die einzige Möglichkeit, in einem europäischen Land, welches nicht am Mittelmeer liegt, in den Übergangszeiten Frühjahr und Herbst den Caf an der frischen Luft zu genießen.
    Statt den in Deutschland wieder grassierenden Verbotswahnsinn zu befeuern (sic!), könnte gerne mal über klimaneutrale Heizpilze nachgedacht werden.
    Innovation statt Verbot! Aber das scheint nicht in den Mainstream zu passen...

  • Ich habe schon immer Lokale mit Heizgelegenheiten im Freien boykottiert. Längst überfällig dieses Verbot. Zuhause wird jedes Loch gestopft um die wertvolle und selbst bezahlte Wärme in den eigenen vier Wänden zu speichern und kaum geht es nicht an den eigenen Geldbeutel setzt man sich hin und lässt sich von dee Wärme bestrahlen. Sehr inkonsequent. Deutsch halt.

  • Ich bin's nochmal (ich habe das Thema schon kommentiert).

    Ich freue mich darüber, daß sich viele Leute hier so vernünftig äußern. Meine Lieblingskommentare sind die von Inge aus Frankfurt.

    Was mich nervt, ist diese ewige "Relativieritis" nach dem Motto: "Es gibt doch viel schlimmere Dinge." Auch an kleinen Schrauben kann und muß man drehen. Schlimmer geht immer. Es besser zu machen, das bedeutet für manche gelegentlich, schmerzvoll auf im Grunde doch völlig überflüssigen Firlefanz zu verzichten.

  • Wenn man davon ausgeht, daß der CO2-Ausstoß eines Heizpilzes pro Jahr einer Leistung von - grob kalkuliert - 10.000 bis 20.000 Kilometern bezogen auf einen Neuwagen entspricht, kann ich nur sagen: Schafft doch so einen Mist bitte ab! Früher galt: Ist es kalt, dann geh ich rein - dort ist es fein. Zuhause hängt schließlich auch niemand eine Heizung aus dem Fenster.

    Eigentlich erschreckend, das bei vielen - auch bei mir - erst seit 2018 ein sehr viel größeres Umweltbewußtsein aufkam. Wenn ich mir das Umfeld anschaue, in dem ich aufgewachsen bin, wundert mich das allerdings auch nicht. Umwelterziehung war leider all die Jahre und Jahrzehnte zuvor, so wichtig sie bereits gewesen wäre, nur wenig gefragt.

  • Wegen 218 Personen sollen 700.000 Einwohner von Frankfurt kuschen?
    Wo Leben wir denn.

  • Wenn drei Nachbarn mit ihrem Traktor stundenlang Brennholz im allgemeinen Wohngebiet sägen, das ist mit Sicherheit umweltschädlicher. Das aber wird behördlich, zumindest vom Landkreis Kassel, als legitim behandelt.

  • Unnötig ! Es ist die Jahreszeit Winter ! Es gibt warme Kleidung und wer rauchen möchte geht nun mal nach draußen; ohne Heizung !!!

  • Ideen und wirtschaftliche Initiative auf kommunistisches Niveau zu verbieten, freie steuerzahlende Bürger zu gängeln und selbst bis im privatesten Bereich mit Vorschriften zu überziehen und mit Steuern und Gebühren auszupressen bis sie das Land verlassen, haben die regierenden Parteien zum Kern ihrer Politik entwickelt mit der Beifall klatschenden Zustimmung ihrer Wähler.
    Wo bleibt der Aufstand derjenigen, die selbstbestimmt leben wollen?

  • Alle zurück in die Höhlen wo wir hergekommen sind

  • Die CO2 Hysterie wird benutzt, um Lebensformen in Deutschland nach den Vorstellungen evangelischer, sozialistischer Ideologen umzubauen.
    Wenn man CO2 einsparen möchte ohne die Mehrheitsgesellschaft zu drangsalieren, schaltet man keine Atom-Kraftwerke ab und baut die Infrastruktur insgesamt gezielt sozialverträglich in einem vernünftigen Zeitbereich, der das Land nicht überfordert, um.
    An dieser Aufgabe ist die Regierung Merkel grandios gescheitert.
    Die Diskussionen über Heizpilze ist einfach lächerlich.

  • Hoffentlich dürfen die Frankfurter noch einen Furz lassen. Ich lach mich tot. Deutschland ist krank!

  • Bitte weg damit! Ein Skandal, dass so etwas immer noch gestattet ist. Absolut zeitgemäß, den Gästen alternativ Wärmedecken oder ein Plätzchen drinnen anzubieten. Die kalte Jahreszeit ist ja - Klimawandel sei dank -
    in Frankfurt kaum länger als drei bis vier Monate. Das können Kundschaft und Gastronomie verkraften.

  • Richtig so !!! Man bekommt unter den Dingern nur Kopfschmerzen !!! Vielleicht lernt dann endlich auch jeder Frankfurter mal das wir nicht in Kalifornien leben und das ganze Jahr draußen sitzen können !!! Es gibt nun mal eine Jahreszeit zwischen ca. Nov. und Mitte März da ist das halt nicht möglich !!! Ist sich auch nicht so lang !!! Und umso mehr freut man sich doch drauf' dann wieder mehr Zeit im Freien verbringen zu können !!!

  • Ja! Endlich!
    Ich frage mich schon lange, warum es erlaubt ist, im Freien zu heizen, Gebäude aber immer stärker gedämmt werden sollen.

  • Absolut unnoetig, man sollte das verbietem

  • Unnötig und gefährlich! Wir haben mal in Ffm draussen gesessen als ein Obercooler Hanswurscht beim Flaschenwechsel die Gasflaschenabdeckung sehr cool mit dem Fuss draufgetreten hat, die drückte dann derart auf den Druckminderer das Gas mit hohem Druck (20Bar) unter lautem Zischen ausströmte - inmitten von 4 brennenden Heizpilzen plus mehrerer glühendet Elektro Infrarotstrahler. Wir hatten alle richtig Glück das nichts passiert ist!

  • Hier kommentieren hauptsächlich Männer ... und alle wissen es besser.

  • Ich werde mich nie und nimmer mit einer verkrätzten oder verlausten Decke ins Frei setzen.

  • Die Stadt sollte erstmal vor der eigenen Haustüre kehren.Wieviele Fahrzeuge im städtischen Fuhrpark oder denen der städtischen Betriebe fahren elektrisch? Wie oft nutzen die Damen und Herren im Römer den ÖPNV, statt das Auto (inkl. Fahrer)??? Ich wette da ist noch ne Menge (CO2 freie) Luft nach oben! Aber auf die anderen Zeigen ist natürlich immer viel leichter.

  • Super, so langssam entwickelt sich ein Umwelt/Klimaschaden-Bewußtsein. Schade nr, daß es dafür Verbote und Vorschriften braucht. Das führt sofort zu Kontroversen, die dann wieder die Unvernunft und den Egoismus einiger Mitmenschen deutlich machen.

  • Es ist völligst unnötig. Die Winterzeit hält nur einige Monate, die Rechnung aufs ganze Jahr zu beziehen ist völligst schwachsinnig. Bei dem Klimawandel und dem aktuellen Winter, man beachte das aktuelle Wetter von 10 Grad, kommt der Einsatz von Heizkörpern auch eher selten zum Einsatz. Die Stadt schenkt 200 Menschen Gehör für die Abschaffung und ignoriert den Wunsch für besser ausgebaute Fahrradwege. Jährlich kommen mehr Menschen durch Verkehrsunfälle ums Leben, als das uns Heizstrahler in der Freßgass uns die Lebensqualität rauben. Wie wäre es die Innenstadt zur einer autofreien Zone zu machen, das würde euch erheblich Emissionen einsparen. Wie wäre es wenn wir Carsharing Gesellschaften nicht zu vergraulen, die zum Beispiel mit Wasserstoff liefen. Stattdessen ist die Innenstadt jeden Morgen überlaufen von Massen an Autos die ihr CO2 abstoßen und wir es auf dem Weg zur Arbeit einatmen.

  • Da sind sie wieder, die Kommentare "Andere sind viel schlimmer, nur noch Verbote..."

    Es ist hier völlig unwichtig, wie andere die Umwelt verschmutzen, es geht um Heizpilze, damit wie im Sommer draußen angenehm gesessen werden kann. Luxus, der die Umwelt erheblich belastet. Muss nicht sein, kann weg!

    Auch kleine Einsparungen am Energieverbrauch und Schadstoffausstoß helfen. Sie sind einfach(er) zu erreichen, mit weniger als Einschränkung empfundener Lebensqualität als große Maßnahmen. Wer hier dagegen argumentiert, hat noch nie ein Sparschwein besessen, das mit Kleingeld gefüttert später ein ansehnliches Sümmchen ergab.

    Was gibt es schöneres, als im Frühling draußen in der Sonne zu sitzen und die Jacke sogar ausziehen zu können? Oder heute, mit Jacke, die Sonne (der Wetterbericht hatte zum Glück falsch vorher geraten) zu genießen? Bei Regen und Wind helfen die Heizpilze / Infrarotstrahler auch nix.

  • Und als nächstes wird dann im Sommer das Grillen verboten?
    Hört endlich auf mit diesem Wahnsinn!

  • Ich schalte meine Pilze zukünftig auch im Sommer ein.

  • Ist schon eher unnötig! Aber bevor das verboten werden sollte sollten erstmal alle Holzfeieranlagen aus dem Verkehr gezogen werden! Dad ist die Klimaschädlichdte Art zu Heizen überhaupt!!!! Aber das wird staatlich gefördert!! Was ein Irrsinn!!

  • Ich verstehe ja die Gastronomie aber mancherorts sind die Dinger auch nur Lästig und verstellen oft den Weg.
    Das es Umsatz/ Gewinn macht ist auch oft Fragwürdig.
    Schuld an der ganzen Misere sind doch hauptsächlich die hohe Pacht-, Energie- und Lohnkosten die Gastronomen dazu zwingen jeden Quadratmeter auch in der kalten Jahreszeit zu nutzen.

  • Es langt langsam!

  • Heizpilze ja oder nein.
    Ich Persönlich bin für NEIN, in dieser Form wirklich Schwachsinn, unabhängig von irgendwelchen Schadstoffen halte ich es einfach für Schwachsinn im Freien zu heizen, und das sehe ich vom ersten Tag an so.
    Ich bin aber GEGEN Verbote, weil mir Verbote langsam wirklich auf den Zeiger gehen. Ein paar wenige bestimmen mehr und mehr das Leben aller. Das ist weder Demokratie noch Lebenswert.
    Ob hier oder dort ein Heizpilz steht hat 0,00 Auswirkung auf die Welt.
    In Sachen Rational haben viele Mitbürger längst eben diesen Pfad verlassen.
    Hysterie, Bevormundung, Machtgefühl und falschen Wissensstand scheint viele abzutreiben die jeden Tag danach Suchen eine neuen Sau durch Dorf zu treiben.
    Schön auch die Hysterie rund um ToGo Becher, die auf Druck von so Leuten von Kunststoff auf Pappe umgestellt wurde, und trotzdem, paar Jahre Später auch das Böse der Welt sind.
    Pappbecher!, Jeden Tag gibt es Unzählige Zwangszeitungen im Briefkasten, juckt keinen!!
    usw usw usw.

  • Typisch deutscher blinder Aktionismus ohne Sinn und Verstand. Natürlich emittieren mit Gas betriebene Heizpilze CO2, aber das sind doch alles nur Peanuts angesichts der Millionen von Tonnen, die beispielsweise derzeit bei den gigantischen Buschbränden in Australien freigesetzt werden.
    Und wer wirklich glaubt, daß das Weltklima ausgerechnet im vergleichsweise winzigen Deutschland gerettet wird, der sollte einfach mal einen Blick auf den Globus werfen und sich die Größenverhältnisse vor Augen führen. Deutschland ist nicht das Zentrum der Welt.

  • energieverschwendung. decken genügen.

  • Es wird Zeit, dass dieser Heizpilz-Irrsinn aufhört. Wir sollen unsere Häuser mit dicken Kunststoff-Dämmschichten einpacken (Achtung: Sondermüll, wenn defekt/überaltert) und top-isolierte moderne Fenster einbauen, um nicht die Straße zu heizen. Und dann tun wir genau das, um auch im Winter gemütlich draußen zu sitzen. Geht's noch?

  • Ja, es ist schön, im Winter draußen zu sitzen. Aber bitte: Es ist kompletter Irrsinn! Straße heizen? Das muss doch jedem einleuchten, dass das Quatsch ist. Auch wenn es schön ist. Halloooooo???

  • Allerhöchste Zeit, die Dinger zuverbieten; es gab mal Zeiten vor den Heizpilzen, wie sah denn damals der Umsatz der Gaststätten aus?

    Befürchteter Kundschaftsverlust zeugt von kurzem Gedächtnis!!

  • Die Lokale auf der Freßgass (und nicht nur dort) haben wenig Platz innen, manche deutlich mehr Außenplätze. Wer dort unter dem Strahler sitzt, will sehen und gesehen werden - wie im Sommer. Sinn macht das für mich nicht. Das Heizen der Straße ist Irrsinn, darunter zu sitzen mir unangenehm. Entweder zu heiß oder doch nicht warm und vor allem stinkt es.

    Die Heizpilze sind seit (10?) Jahren im Gespräch, verboten zu werden. Freiwillig abgeschafft wurden wenige. "Freiwillig" funktioniert leider selten etwas.

    Insgesamt: Überflüssige Umweltsauerei.

  • Aus Umweltschutzgründen unnötig. Was haben die Gastronomen vor der Erfindung getan?

  • Eigentlich sollte man ja denken, das der gesunde Menschenstand dies schon untersagt. Ich meide Restaurants und Kneipen, die meinen aus dem Winter einen Frühling machen zu müssen. Andere Mitbürger eher nicht. Ich habe gegen ein Verbot nichts auszusetzen, auch wenn jetzt manch anderer sich hier vehement gegen die Verboteritis einsetzen wird und relativieren wird.
    Wenn es mit Vernunft nicht klappt, muss reguliert werden. Nicht das Verbot ist das Problem, sondern der Zustand unserer Erde und deren aller Bewohner.
    Heizpilze sind verzichtbarer Luxus für Schnösel.

  • Heizpilze oder auch elektrisch betriebene Wärmestrahler sind unnötig. Die Ängste der Gastronomen sind kaum nachvollziehbar, denn Heizpilze gibt es erst seit einigen Jahren und vorher lief das Geschäft auch. Die Preise werden sowieso regelmäßig erhöht, das hat bisher keine Gäste abgeschreckt.
    Käme jemand auf die Idee, sich im Winter allabendlich in seinem Garten unter den Strahler zu setzen?
    Der Vergleich mit dem CO2-Ausstoß eines Autos allerdings führt eher dazu, dass man allein schon wegen der größeren Anzahl eigentlich die Autos verbieten müsste.

  • Es sind nicht nur die Kneipen, die solche Verschmutzer einsetzen, sonder auch im privaten Bereich sind sie häufig zu finden. Letztendlich lässt sich das im privaten Bereich schlecht kontrollieren. Im kommerziellen Umfeld sind sie doch nur dazu da, dem Wirt den Umsatz zu erhalten, auf Kosten der Umwelt. Also weg damit. Insgesamt gehören diese Heizpilze schlichtweg verboten.

  • Diese Hysterie ist kaum zu ertragen.. Wir retten die Welt, wer berichtet von den Umweltsünden in Südamerika, China... die sich überhaupt keine Gedanken machen. Wir sind auf dem besten Weg unsere Wirtschaft zu zerstören, die Frage stellt sich dann, woher das Geld kommt, um den sozialen Frieden zu wahren... ach ja, nicht zu vergessen das tolle E-Auto, dessen Lithiumproduktion den Indios das Wasser abgräbt und ihre Umwelt zerstört.

  • Klimawahn.. unglaublich..

    Alleine der Vergleich zu EINEM Neuwagen mit 20tkm/Jahr. Lächerlich hierfür sämtlichen Gastrobetrieben das Leben zu erschweren zu wollen.

  • Begrüßenswerte Initiative und ein sinnvoller Beitrag die Heizpilze und Strahler abzuschaffen. Eine sinnvolle Klimapolitik und ein gelebter Umweltschutz bedeutet nun mal Veränderungen, Anpassungen und vor allem Konsequenzen! Kann man nur hoffen, dass die Stadt Frankfurt auch sehr zeitnah mit der Umsetzung eines Verbots beginnt. Die städtischen Mühlen mahlen ja hier bekanntlich seeeeehhhr langsam.

  • Absolut verzichtbar! Sie abzuschaffen, ist eine prima und einfache Möglichkeit, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Da ich mich eigentlich schon immer über diesen unnötigen Luxus geärgert habe, finde ich die Initiative sehr gut und werde sie auf dem Portal der Stadt FFM unterstützen.

  • Nicht die Gatronomen, sondern eher die Gaszulieferer, die die Propangasflaschen anliefern, abholen und befüllen, werden von der Maßnahme härter betroffen sein.
    Denen bricht eher der Umsatz weg wie den Gastronomen.
    Eine Terasse auch im Winter zu bewirtschaften ist in meinen Augen eher in "nice to have".
    Der Gaszulieferer hingegen muss sich umorientieren.

  • Verbotskultur der Besserwisser - Wenn keine "Einsicht", wird halt angeordnet ... Haben wir sonst keine Themen?

  • Über Klimaschutz reden und selbst nichts tun ist ja die einfachere Variante. Deshalb gibt es ja auch die CO2-Steuer. Heizpilze sollten generell verboten werden. Wenn man im Winter draußen sitzen will dann warme Kleidung und Decke.

  • Winter ist nun mal Winter und nicht Sommer. Ich verstehe wirklich nicht, warum manche Mitmenschen so ignorant und egozentrisch sind, um für eine kleine persönliche Annehmlichkeit eine offensichtlich unnötige Umweltbelastung zu produzieren. Zur Erinnerung: Jede/r von uns ist Teil der Natur - wenn wir sie zerstören, schaden wir uns selbst.