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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hessischer Rundfunk muss weiter sparen

Der hr-Randfunkrat

Der Hessische Rundfunk wird auch im kommenden Jahr sparen müssen. Das geht aus dem Haushaltsplan für 2021 hervor, den der Rundfunkrat am Freitag einstimmig beschlossen hat.

Der Hessische Rundfunk erwartet für das Jahr 2021 ein Defizit von rund 112 Millionen Euro. Der Rundfunkrat genehmigte den Haushaltsplan am Freitag einstimmig. Als Gründe für den Fehlbetrag nannte Intendant Manfred Krupp die Rückstellungen für die Altersversorgung der Mitarbeiter in Kombination mit der Niedrigzinsphase sowie die Folgen der Corona-Pandemie.

"Mehr denn je handeln und planen wir im hr nach der Maßgabe sparen und umschichten“, sagte er. Die Rahmenbedingungen seien so schwierig wie nie zuvor: "Die Corona-Pandemie wird absehbar auch 2021 hohe Mehraufwendungen durch Hygienemaßnahmen und Produktionsverschiebungen fordern und Erträge mindern."

Schub für digitale Mediennutzung

Krupp kündigte an, den eingeschlagenen Veränderungsprozess fortzusetzen, insbesondere die digitale Mediennutzung habe durch Corona einen Schub bekommen. Vorgesehen sind im kommenden Jahr Ausgaben von insgesamt rund 623 Millionen Euro, gerechnet wird mit Erträgen von 511 Millionen Euro.

Harald Brandes, Vorsitzender des Rundfunkrats, sagte: Dem hr sei es während der Corona-Pandemie gelungen, "über alle Ausspielwege die Menschen in Hessen zu erreichen und zu verbinden." Es sollte selbstverständlich sein sicherzustellen, dass dies auch in Zukunft möglich ist.

Sendung: hr-iNFO, 4.12.2020, 18 Uhr