Radfahrer und Autofahrer in der Stadt auf abgetrennten Verkehrswegen
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Welche Rolle sollte der Radverkehr in Hessen im Mobilitätsmix spielen? Muss es zwangsläufig auf die Gleichung "mehr Rad = weniger Auto" hinauslaufen? Was denken Sie?

Nachdem wir uns in unserer Serie #hrPendler bereits um den ÖPNV und das Auto gekümmert haben, schauen wir nun auf die RadfahrerInnen.

Wir möchten von Ihnen wissen: Fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit? Wenn ja, warum? Was ist gut daran, was weniger? Wenn Sie das Fahrrad (noch) nicht nutzen: Warum nicht? Was hält sie davon ab? Ab wann wäre das Rad für Sie eine Alternative?

Mehr Rad = weniger Auto?

Und noch eine grundsätzliche Frage: Wenn Hessen für Fahrrad-Pendler sicherer und attraktiver werden soll - muss das zwangsläufig zu Lasten des Autoverkehrs gehen?

Ein kleiner Hinweis und eine Bitte: Uns geht es hier ganz explizit nicht darum, Radfahrer gegen Autofahrer auszuspielen. Wir möchten keine gegenseitigen Beschimpfungen, kein gegenseitiges Schlechtmachen, sondern freuen uns auf konstruktive und lösungsorientierte Beiträge.

Ihre Informationen fließen in unsere Berichterstattung ein

Je mehr Sie uns unterstützen, desto besser können wir uns ein Bild über die Aspekte machen, die für Sie wichtig sind. Ihre Informationen werten wir aus und nutzen sie für die Berichterstattung. Und wir sprechen mit Experten, versuchen Ihre Fragen zu beantworten und ordnen die Infos ein. Wir suchen und bewerten Lösungen.

Ende Mai werden wir Ihnen unsere Recherchen und Ergebnisse auf unseren Kanälen präsentieren. Schon jetzt vielen Dank für die Unterstützung.

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Ihre Kommentare Mit dem Rad zur Arbeit - ok oder zu gefährlich?

332 Kommentare

  • Ich fahre jeden Tag mit dem Rad. Meine Meinung nach sollte innerorts komplett Tempo 20-30 gelten. Außerdem eine Spur von mehrspurigen Straßen für Radfahrende freihalten und evtl. Ausweise für kraftstofffahrzeugfahrende Menschen bereitstellen, die besondere Gründe haben, in die Innenstadt zu müssen (Anlieferungen, Medizin etc.). Ebenfalls könnte man durch weitere Studien und Berechnungen optimale Rad- und Kraftstofffahrzeugrouten entwickeln, die auch die Emissionen durch Umwege bzw. Start/Stop Problematik innerorts berücksichtigen.

    Wenn man weiß, welche Route man nehmen muss, geht es mit der Sicherheit auf dem Fahrrad. Allerdings ist ein entspanntes Radfahren nicht möglich, was allerdings grundsätzlich im Straßenverkehr auch mit Kraftstofffahrzeugen ähnlich ist, nur, dass man bei einem Unfall weniger Gefahr ausgesetzt ist.

    Leider sind die Fahrradrouten nicht gut ausgeschildert, sodass man eine Weile braucht, bis man die richtigen Wege kennt.

  • Bei mir ist der Weg zur Arbeit nur sehr kurz aber dennoch nicht ungefährlich. Durch ein kleines Städtchen zu fahren, dessen Straßen damals nicht so angelegt wurden, um vollständig zugeparkt und von übergroßen SUVs genutzt zu werden, ist jeden Morgen/ Abend eine Herausforderung

  • Die Autos müssen zum Großteil aus den Städten verschwinden! Die Fahrspuren müssen für Fahrräder und andere Alternativen freigegeben werden! Grüner muss die Stadt an sich werden! Außerdem ist es sehr wichtig den övpn ausgebaut werden und sehr viel günstiger bzw. Kostenlos werden, nur so kann man die Feinstaubbelastung in den Städten beseitigen und eine hohe Lebensqualität für die Menschen schaffen! Die Autoindustrie muss generell aus der Regierung verbannt werden, denn wenn diese die Regierung in der Hand haben, ist es unmöglich die Welt zum besseren zu wandeln!

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