Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen mit Migrationshintergrund in Hessen ist seit 2011 gestiegen.

Hatte damals jeder neunte Pflegebedürftige ab 65 Jahren ausländische Wurzeln, traf das 2018 bereits auf jeden sechsten zu. Das geht aus einer Antwort des Sozialministeriums auf eine SPD-Anfrage hervor. Drei Pflegeeinrichtungen in Hanau und Frankfurt bieten demnach spezielle Plätze für Migranten an, etwa mit einem angepassten Essensangebot und nicht-christlichen Gebetsräumen.

Ältere Migranten fühlten sich oft fremd und nähmen Hilfsangebote seltener an.