Angesichts der wachsenden Zahl von Weißstörchen in Hessen dürften nach Experteneinschätzung die Probleme mit Klapperschnäbeln, die auf Strommasten nisten, zunehmen.

Weil die Störche dort immer wieder in die Nähe der Leitungen kämen, häuften sich Zwischenfälle wie Kurzschlüsse und Nestbrände, auch zu Stromausfällen kam es gelegentlich, wie Vogelkundler Petri, stellvertretender Vorsitzende des Naturschutzbundes (Nabu) Hessen, sagte. Deshalb begleite er Mitarbeiter der Versorger häufig, wenn diese Nester von Masten entfernen. Auch weil die Tiere auf den Strommasten in großer Gefahr seien, sei es sinnvoll, sie frühzeitig an solchen Stellen zu vergrämen.