Die nach mehreren Krankheitsfällen geschlossene Intensivstation für Frühgeborene des Hanauer Klinikums ist wieder in Betrieb.

Ab sofort stehen wieder wie gewohnt 20 Betten für unreife Frühgeborene und schwerkranke Neugeborene zur Verfügung, teilte das Klinikum am Montag mit. In Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt seien die notwendigen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durchgeführt und abgeschlossen worden. Gleichzeitig seien bereits geplante Modernisierungsarbeiten durchgeführt worden.

Mitte Januar waren vier Frühchen an dem in der menschlichen Darmflora vorkommenden Keim Enterobacter cloacae erkrankt. Für Erwachsene ist der Keim ungefährlich. Während der Desinfektionsarbeiten war die Intensivstation in einen anderen Klinikteil mit geringerer Kapazität verlegt worden.