Die Wahl des hr-Intendanten ist am Freitag ohne Ergebnis geblieben. In drei Wahlgängen gab es jeweils ein Patt mit 16 Stimmen für die beiden Kandidaten Stephanie Weber und Florian Hager.

Audiobeitrag

Audio

Audioseite hr-Intendatenwahl ohne Ergebnis

Blick in einen Konferenzsaal, in dem der hr-Rundfunkrat tagt. Das Bild ist weichgezeichnet, so dass die Situation nur schemenhaft erkannt werden kann.
Ende des Audiobeitrags

Der hr-Rundfunkrat wird am 3. Dezember erneut zusammen kommen, um die neue Intendantin oder den neuen Intendanten zu wählen. In der Sitzung am Freitag standen der stellvertretende ARD-Programmdirektor Florian Hager und die hr-Betriebsdirektorin Stephanie Weber zur Wahl. In drei Wahlgängen gab es jeweils ein Patt mit 16 Stimmen für die beiden Kandidaten.

Bei der neuen Wahl in der nächsten Rundfunkratssitzung am 3. Dezember können auch neue Kandidatinnen und Kandidaten von den Rundfunkratsmitgliedern vorgeschlagen werden.

Müller: zwei herausragende Kandidaten

Rundfunkratsvorsitzender Rolf Müller sagte: "Das Patt unterstreicht, dass sich heute zwei herausragende Kandidaten präsentiert haben. Leider konnte kein Ergebnis erzielt werden." Beide Kandidaten hätten sich sehr gut präsentiert, sagte Müller. Weber habe den Fokus auf die Finanzen gelegt, Hager auf die Digitalisierung und programmliche Weiterentwicklung.

Beide haben nun laut Müller Bedenkzeit, ob sie in einen vierten Wahlgang gehen wollen. Der Rundfunkrat beauftragte erneut die Findungskommission, wie der Rundfunkratvorsitzende weiter sagte. Jedes Rundfunkratmitglied könne nun weitere Kandidaten ins Spiel bringen. hr-Intendant Manfred Krupp geht Ende Februar 2022 in den Ruhestand.

Weitere Informationen Ende der weiteren Informationen